Alt-Ham­born fei­ert inklu­siv, aktiv, krea­tiv und bunt

Alt-Ham­born. Am 9. Mai 2026 wird Alt-Ham­born erneut zur Büh­ne für ein gro­ßes inklu­si­ves Stadt­teil­fest. Ab 11:00 Uhr ver­wan­deln sich die Par­al­lel­stra­ße und das Außen­ge­län­de der VHS Nord in eine leben­di­ge Fest­mei­le. Ab 15:00 Uhr wird das Pro­gramm auf dem Alt­markt fort­ge­setzt. Zahl­rei­che Akteu­re aus dem Stadt­teil haben gemein­sam ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot für alle Hamborner*innen auf die Bei­ne gestellt.

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr lock­te das Fest zahl­rei­che Besucher*innen an. Fami­li­en nutz­ten die krea­ti­ven und sport­li­chen Mit­ma­ch­an­ge­bo­te der Koope­ra­ti­ons­part­ner oder betei­lig­ten sich am Stadt­teil-Quiz. Auf der Büh­ne sorg­te die Kunst- und Musik­schu­le für ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. An die­sen Erfolg soll nun ange­knüpft wer­den: Auch die zwei­te Aus­ga­be des inklu­si­ven Stadt­teil­fes­tes ver­spricht wie­der bunt und leben­dig zu wer­den.

Zu den betei­lig­ten Orga­ni­sa­tio­nen zäh­len unter ande­rem die VHS, die Kunst- und Musik­schu­le, Inklu Aktiv e.V., die Sozia­len Diens­te Marx­loh, die AWO sowie das Stadt­teil­bü­ro „Stark im Nor­den“. Zur offi­zi­el­len Eröff­nung um 11:00 Uhr auf dem Außen­ge­län­de der VHS Nord wer­den Aslı Sevin­dim, Lei­te­rin der Abtei­lung Inte­gra­ti­on im Minis­te­ri­um für Kin­der, Jugend, Fami­lie, Gleich­stel­lung, Flucht und Inte­gra­ti­on des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, sowie Mar­ti­na Her­mann erwar­tet.

Bun­tes Pro­gramm rund um die VHS Nord

Auf dem Außen­ge­län­de der VHS Nord erwar­tet die Besucher*innen ein abwechs­lungs­rei­ches Büh­nen­pro­gramm. Die Kunst- und Musik­schu­le gestal­tet Tei­le des Pro­gramms, etwa mit einem Bağla­ma-Spiel von Yus­uf Caner oder Auf­trit­ten der JeKits-Grup­pen. Ergänzt wird das Pro­gramm durch Dar­bie­tun­gen wie Capoei­ra mit Tobi­as Kro­ker, die inklu­si­ve Band „Ech­te Freun­de“ sowie die Afro­kids Duis­burg.

Auch abseits der Büh­ne gibt es zahl­rei­che Mit­ma­ch­an­ge­bo­te: Kin­der kön­nen sich beim Kin­der­schmin­ken des Fami­li­en­zen­trums Beecker Stra­ße ver­wan­deln las­sen oder krea­ti­ve Ange­bo­te von Mabilda nut­zen. Für das leib­li­che Wohl sor­gen unter ande­rem die Ale­vi­ti­sche Gemein­de und ein Kuchen­buf­fet.

Auf der Par­al­lel­stra­ße prä­sen­tie­ren sich ver­schie­de­ne Initia­ti­ven mit Infor­ma­ti­ons­stän­den, dar­un­ter die AWO und das Pro­jekt „Rat geben – Ja zur Aus­bil­dung“. Stra­ßen­mu­si­ker schaf­fen zusätz­lich eine ent­spann­te, vor­som­mer­li­che Atmo­sphä­re.

Alt­markt wird zum „Real­la­bor“

Ab 15:00 Uhr rückt der Alt­markt in den Mit­tel­punkt. Unter dem Mot­to „Real­la­bor“ gestal­tet das Stadt­teil­bü­ro „Stark im Nor­den“ dort eine gro­ße Akti­ons­flä­che. Die­se ent­spricht dem Bereich, der im Zuge der geplan­ten Umge­stal­tung künf­tig stär­ker als Auf­ent­halts­flä­che genutzt wer­den soll.

Mit ver­schie­de­nen Aktio­nen möch­te das Quar­tiers­ma­nage­ment zei­gen, wel­che Mög­lich­kei­ten sich für den Platz künf­tig bie­ten. So kön­nen Besucher*innen mit­hil­fe von Wär­me­bild­ka­me­ras erle­ben, wie stark sich ver­sie­gel­te Flä­chen bei Hit­ze auf­hei­zen. Ziel ist es, für das The­ma Kli­ma­re­si­li­enz zu sen­si­bi­li­sie­ren und die Bedeu­tung von schat­ten­spen­den­den Ele­men­ten wie Bäu­men her­vor­zu­he­ben. Auch das The­ma Was­ser wird dabei eine Rol­le spie­len. An einem Info­stand ste­hen die Mit­ar­bei­ten­den zudem für Fra­gen zur Umge­stal­tung des Alt­markts bereit.

Neben der Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung steht auch das gemein­schaft­li­che Erle­ben im Fokus. Eine Hüpf­burg und das Betei­li­gungs­mo­bil der Stadt Duis­burg laden ins­be­son­de­re Kin­der zum Mit­ma­chen ein. An der „Lan­gen Tafel“ kön­nen Besucher*innen gemein­sam essen, wäh­rend ein klei­ner Pflan­zen­markt zum Stö­bern ein­lädt.

Das „Real­la­bor“ auf dem Alt­markt ist Teil des bun­des­wei­ten Tags der Städ­te­bau­för­de­rung 2026. Unter dem Mot­to „Leben­di­ge Orte, star­ke Gemein­schaf­ten“ prä­sen­tie­ren Kom­mu­nen an die­sem Tag ihre Pro­jek­te und Ent­wick­lun­gen. Auch in Duis­burg fin­den par­al­lel Ver­an­stal­tun­gen in der Innen­stadt, in Hoch­hei­de und in Hoch­feld statt.