In die­ser Woche war es end­lich soweit: Am 12.05. und 13.05. soll­ten die bei­den Akti­ons­ta­ge in Marx­loh statt­fin­den. Wäh­rend der ers­te Tag bei tro­cke­nem Wet­ter und guter Stim­mung erfolg­reich durch­ge­führt wer­den konn­te, muss­te der zwei­te Akti­ons­tag am 13.05. lei­der wet­ter­be­dingt abge­sagt wer­den.

Zunächst möch­ten wir uns herz­lich bei allen Per­so­nen bedan­ken, die mit­ge­wirkt oder die Ver­an­stal­tung besucht haben. Der Diens­tag war ein vol­ler Erfolg – auch wenn ein paar Grad mehr sicher­lich ange­nehm gewe­sen wären.

Gebo­ten wur­de ein viel­sei­ti­ges Pro­gramm rund um den August-Bebel-Platz. An unse­rem Stark im Nor­den-Info­stand infor­mier­ten wir mit­hil­fe inhalt­lich vor­be­rei­te­ter Bau­zäu­ne über die Umge­stal­tung des August-Bebel-Plat­zes und der Wese­ler Stra­ße, den Fried­rich-Park sowie den geplan­ten Bewe­gungs­par­cours. Ergänzt wur­de dies durch all­ge­mei­ne und nied­rig­schwel­li­ge Infor­ma­tio­nen zum Tag der Städ­te­bau­för­de­rung. Vie­le Inhal­te und Pla­nun­gen waren bereits bekannt, den­noch war uns eine anschau­li­che und gut zugäng­li­che Auf­be­rei­tung beson­ders wich­tig. Dar­über hin­aus prä­sen­tier­te die Stab­stel­le Kli­ma­schutz Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en und eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, wäh­rend der Natur­raum e.V. eine Wär­me­bild­ka­me­ra mit­ge­bracht hat­te, die auf­grund der Tem­pe­ra­tu­ren lei­der nicht zum Ein­satz kom­men konn­te.

Beson­ders gut ange­nom­men wur­den die zahl­rei­chen Ange­bo­te für Kin­der. Die gro­ße Akti­ons­flä­che wur­de durch ein begeh­ba­res Feu­er­wehr­au­to und einen Eis­wa­gen ein­ge­rahmt und bot vie­le Mög­lich­kei­ten zum Spie­len und Mit­ma­chen. Das Betei­li­gungs­mo­bil brach­te erneut ver­schie­de­ne Ange­bo­te mit – ins­be­son­de­re Jen­ga, Brett­spie­le und der selbst­ge­bau­te „Air­ho­ckey-Tisch“ aus Holz erfreu­ten sich gro­ßer Beliebt­heit. Auch die mobi­len Mini­fuß­ball­fel­der der „Ball­ban­de“ waren durch­ge­hend in Nut­zung und sorg­ten für viel Begeis­te­rung. Ein beson­de­rer Dank gilt hier noch­mals Anton Weber, der die Ver­an­stal­tung nicht nur mit den Fuß­ball­fel­dern, son­dern auch mit spon­ta­nen Musik­ein­la­gen berei­chert hat.

Sehr gut ange­nom­men wur­de außer­dem der klei­ne Krea­tiv­work­shop von Ste­pha­nus Schmitz. Mit vor­be­rei­te­ten Moti­ven, Staf­fe­lei­en und Rah­men ent­stan­den zahl­rei­che krea­ti­ve Wer­ke, die die Kin­der spä­ter mit nach Hau­se neh­men konn­ten. Auch die Bas­tel­ak­ti­on inklu­si­ve But­ton­ma­schi­ne des Regio­nal­zen­trums Nord wur­de gut besucht. Die ursprüng­lich für Mitt­woch geplan­te Thea­ter­ak­ti­on vom Jugend- u. Kul­tur­zen­trum Kie­bitz wäre sicher­lich eben­falls ein Erfolg gewor­den.

Auch sehr posi­tiv fiel zudem der klei­ne Stadt­teil­rund­gang mit dem Hei­mat­ver­ein Ham­born e.V. auf. Vor allem das his­to­ri­sche Bild­ma­te­ri­al von Thors­ten Fischer sorg­te für gro­ßes Inter­es­se und ergänz­te die Ein­bli­cke in die Geschich­te des Plat­zes auf ein­drucks­vol­le Wei­se. Nach einer kur­zen Ein­füh­rung inklu­si­ve klei­ner Bild­aus­stel­lung führ­te der Rund­gang zu drei Sta­tio­nen am August-Bebel-Platz. Bedan­ken möch­ten wir uns in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich beim Sani­täts­haus Münch, Kai Jens Hein­ze vom Lot­to- und Post­la­den im Marx­loh-Cen­ter sowie Andrea Schul­te von Peter Pomms für die inter­es­san­ten his­to­ri­schen Ein­bli­cke in ihre Geschäf­te und deren Ent­wick­lung. Die zahl­rei­chen Rück­fra­gen und Gesprä­che mit den rund 20 Teil­neh­men­den zeig­ten deut­lich, dass ins­be­son­de­re Rund­gän­ge mit Bezü­gen zur Geschich­te und Zukunft des Stadt­teils auf gro­ßes Inter­es­se sto­ßen und iden­ti­täts­stif­tend wir­ken kön­nen.

Wir hof­fen sehr, ein­zel­ne Pro­gramm­punk­te des zwei­ten Akti­ons­ta­ges im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf nach­ho­len zu kön­nen. Die bei­den Tage haben aus unse­rer Sicht erneut gezeigt, wel­ches Poten­zi­al im August-Bebel-Platz steckt – und dass dort noch vie­les mög­lich ist, ins­be­son­de­re wenn das Wet­ter mit­spielt.