Nach­dem der Archi­tek­tur­spa­zier­gang in Marx­loh in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf­grund gerin­ger Reso­nanz mehr­fach nicht statt­fin­den konn­te, haben wir uns in die­sem Jahr beson­ders über das Inter­es­se gefreut: Mehr als zehn Per­so­nen nah­men am 09.09.2026 an dem Rund­gang teil.

Nach einer kur­zen Ein­füh­rung führ­te Quar­tiers­ar­chi­tekt Mat­thä­us Nowak die Teil­neh­men­den durch Marx­loh und mach­te dabei auf unter­schied­li­che archi­tek­to­ni­sche Beson­der­hei­ten und his­to­ri­sche Zusam­men­hän­ge im Stadt­teil auf­merk­sam. Ergän­zend wur­den die belieb­ten Bau­kul­tur­bro­schü­ren aus­ge­ge­ben, die zuletzt noch ein­mal nach­be­stellt wur­den und in den kom­men­den Wochen wie­der in den Stadt­teil­bü­ros aus­lie­gen wer­den.

Die Grup­pe setz­te sich aus unter­schied­li­chen Inter­es­sier­ten zusam­men. Unter den Teil­neh­men­den waren auch Mit­glie­der des Hei­mat­ver­eins aus Ham­born, die ein­zel­ne his­to­ri­sche Daten und Zusam­men­hän­ge fach­kun­dig ergän­zen konn­ten.

Neben bekann­ten Orten wie der Kreu­zes­kir­che, dem August-Bebel-Platz und dem Poll­manneck war es Mat­thä­us Nowak ins­be­son­de­re wich­tig, auch weni­ger offen­sicht­li­che Orte und Gebäu­de in den Blick zu neh­men. Dadurch wur­de deut­lich, dass Bau­kul­tur in Marx­loh an vie­len Stel­len zu ent­de­cken ist und sich nicht aus­schließ­lich auf die bekann­ten städ­te­bau­li­chen Beson­der­hei­ten beschränkt.

Mit dem Rund­gang möch­ten wir dazu bei­tra­gen, den Blick auf den Stadt­teil und sei­ne bau­li­chen Qua­li­tä­ten zu erwei­tern. Denn auch wenn Marx­loh und Bau­kul­tur auf den ers­ten Blick nicht selbst­ver­ständ­lich mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den, gibt es zahl­rei­che span­nen­de Orte, Geschich­ten und Ent­wick­lun­gen zu ent­de­cken.

Auch zukünf­tig möch­ten wir die­se The­men auf­grei­fen und den Stadt­teil aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven erleb­bar machen.