Mit dem Ziel, mit Menschen aus dem Stadtteil ins Gespräch zu kommen und die Bürger*innen aus Marxloh und Alt-Hamborn bei den baulichen Veränderungen mitzunehmen, die in ihren Stadtteilen in den nächsten Jahren im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ anstehen, startete das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ mit dem mobilen Stadtteilbüro in die Sommertour 2026.
Sowohl in Marxloh als auch in Alt-Hamborn war das umgebaute Lastenrad an verschiedenen Orten in den Stadtteilen unterwegs. In Marxloh machte das Quartiersmanagement Station am Campus Marxloh, auf dem August-Bebel-Platz, am Entenpark und im Jubiläumshain. In Alt-Hamborn war das Quartiersmanagement in der Jägerstraße, auf der Shared-Space-Fläche vor dem Askania-Hochhaus sowie am Botanischen Garten unterwegs.
Dabei erregte der markante Aufbau am Lastenrad schnell die Aufmerksamkeit der Bürger*innen und bot einen niedrigschwelligen Einstieg in Gespräche rund um die Projekte des Modellvorhabens „Stark im Norden“. Auf diese Weise kam das Quartiersmanagement auch mit Bürger*innen in Kontakt, die sonst eher nicht den Weg in die Stadtteilbüros oder zu einer der zahlreichen Veranstaltungen gefunden hätten.
Im Fokus der Informationen standen in Marxloh die Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße. Zum Abschluss der Sommertour wurde am 29.09.2026 noch einmal mit einem Informationsstand und weiteren Visualisierungen gezielt über die aktuellen Planungen informiert. Darüber hinaus waren auch der Ausbau der drei Familiengrundschulzentren – Katholische Grundschule Henriettenstraße, Gemeinschaftsgrundschule Sandstraße und Regenbogenschule – sowie die Freiraumgestaltung des Friedrichparks Themen am mobilen Stadtteilbüro.
In Alt-Hamborn lag der Fokus auf der Umgestaltung des Hamborner Altmarkts. Insgesamt gab es viele konstruktive Gespräche, aber auch die ein oder andere kritische Rückmeldung, insbesondere zum Thema Parkraum in beiden Stadtteilen.
Besonders erfreulich war, dass an der Station am Entenpark in Marxloh auch Kontakte zu Bürger*innen aus Südosteuropa geknüpft werden konnten. Dies wurde unter anderem dadurch ermöglicht, dass die Bildungsmultiplikator*innen der Duisburger Werkkiste die Termine unterstützten und zusätzlich eine Malaktion für Kinder anboten.
Weitere kreative Unterstützung erhielt das Quartiersmanagement durch das Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg. Mit großen Gesellschaftsspielen und einem Bewegungsparcours trug es dazu bei, die Hemmschwelle für einen ersten Kontakt abzubauen und einen niedrigschwelligen Zugang zu den Angeboten des mobilen Stadtteilbüros zu schaffen.
Das Quartiersmanagement bedankt sich bei allen Bürger*innen für ihr Interesse und die zahlreichen Gespräche sowie bei allen beteiligten Akteur*innen für ihre Unterstützung während der Sommertour 2026.
