Ein­mal mehr hat das Stadt­teil­fo­rum von Stark im Nor­den in Alt-Ham­born gezeigt, wie wich­tig Orte des Aus­tauschs und der Begeg­nung für einen leben­di­gen Stadt­teil sind. Zahl­rei­che bekann­te Stadtteilakteur*innen, enga­gier­te Bürger*innen und auch eini­ge neue Gesich­ter kamen beim 5. Stadt­teil­fo­rum in Alt-Ham­born zusam­men, um sich über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen zu infor­mie­ren, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und gemein­sam einen abwechs­lungs­rei­chen Abend zu ver­brin­gen.

Nach der Begrü­ßung durch das QM-Alt-Ham­born rich­te­te zunächst die städ­ti­sche Pro­jekt­lei­tung von Stark im Nor­den, Kira Popp, eini­ge Wor­te an die Besucher*innen. Ein beson­de­rer Höhe­punkt folg­te mit dem Gruß­wort von Asli Sevin­dim, Lei­te­rin der Abtei­lung „Inte­gra­ti­on“ im Minis­te­ri­um für Kin­der, Jugend, Fami­lie, Gleich­stel­lung, Flucht und Inte­gra­ti­on des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len. Da sie selbst in Marx­loh auf­ge­wach­sen ist, sprach sie mit gro­ßer Ver­bun­den­heit über den Duis­bur­ger Nor­den, die Bedeu­tung leben­di­ger Nach­bar­schaf­ten und den Wert des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halts. Wir haben uns sehr gefreut, dass sie unser Stadt­teil­fo­rum besucht und den Abend mit ihren per­sön­li­chen und inspi­rie­ren­den Wor­ten berei­chert hat.

Anschlie­ßend ver­wan­del­te sich das Stadt­teil­bü­ro in eine klei­ne Aus­stel­lung mit zahl­rei­chen Sta­tio­nen, die zum Ent­de­cken, Infor­mie­ren und Mit­ma­chen ein­lu­den. Den Rah­men bil­de­te die Finis­sa­ge der Aus­stel­lung von Ste­pha­nus Schmitz, die nach drei Mona­ten ihren gelun­ge­nen Abschluss fand. Sei­ne Wer­ke luden dazu ein, Alt-Ham­born aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven zu betrach­ten und boten zahl­rei­che Anknüp­fungs­punk­te für Gesprä­che.

Eben­so groß war das Inter­es­se an den Pro­jek­ten von Stark im Nor­den. An ver­schie­de­nen Infor­ma­ti­ons­sta­tio­nen konn­ten sich die Besucher*innen über die geplan­te Umge­stal­tung des Ham­bor­ner Alt­markts (TP6), den Neu­bau des Kin­der- und Jugend­zen­trums (TP13) sowie das Fas­sa­den­pro­gramm infor­mie­ren. Ergänzt wur­de das Ange­bot durch eine neue Lamel­lenkar­te vom Alt­markt sowie eine Neu­auf­la­ge der Bau­kul­tur­bro­schü­re. Quar­tiers­ar­chi­tekt Chris­ti­an Eickel­berg stand hier eben­falls für Fra­gen und den fach­li­chen Aus­tausch zur Ver­fü­gung stand.

Auch die vie­len wei­te­ren Ange­bo­te des Stadt­teil­bü­ros wur­den vor­ge­stellt – von der Stadt­teil­zei­tung über das Erzähl­ca­fé und das Sprach­ca­fé bis hin zum öffent­li­chen Bücher­schrank und zahl­rei­chen Aktio­nen der ver­gan­ge­nen Mona­te. So wur­de ein­mal mehr sicht­bar, wie viel­fäl­tig die Arbeit von Stark im Nor­den im Stadt­teil inzwi­schen gewor­den ist.  Ein wei­te­rer Pro­gramm­punkt war die Betei­li­gungs­sta­ti­on zur zukünf­ti­gen Gestal­tung von Strom­käs­ten in Alt-Ham­born.

Bei Snacks, Geträn­ken und vie­len per­sön­li­chen Gesprä­chen ent­wi­ckel­te sich eine offe­ne und ange­neh­me Atmo­sphä­re. Selbst ein kur­zer Regen­schau­er konn­te der guten Stim­mung kaum etwas anha­ben – auch die Grü­ne Bank vor dem Stadt­teil­bü­ro wur­de immer wie­der für Gesprä­che und Begeg­nun­gen genutzt.

Für uns als QM-Alt-Ham­born war das Stadt­teil­fo­rum erneut ein vol­ler Erfolg. Das gro­ße Inter­es­se, die vie­len guten Gesprä­che und das posi­ti­ve Feed­back zei­gen, wie wert­voll sol­che For­ma­te für den Aus­tausch im Stadt­teil sind. Gleich­zei­tig war der Abend ein schö­ner Abschluss vor der Som­mer­pau­se.

Bis zum 18. August blei­ben die Stadt­teil­bü­ros in Alt-Ham­born und Marx­loh für den regu­lä­ren Publi­kums­ver­kehr geschlos­sen. Selbst­ver­ständ­lich sind wir in die­ser Zeit wei­ter­hin tele­fo­nisch sowie per E‑Mail erreich­bar und freu­en uns dar­auf, nach der klei­nen Som­mer­pau­se gemein­sam mit euch die nächs­ten Pro­jek­te im Duis­bur­ger Nor­den anzu­ge­hen.