Der Par­king Day am 18.09.2026 steht vor der Tür – und in Duis­burg-Marx­loh erwar­tet euch ein ganz beson­de­rer Tag. Gemein­sam wol­len wir zei­gen, was mög­lich ist, wenn öffent­li­cher Raum ein­mal anders gedacht und genutzt wird.

Los geht es schon rela­tiv früh: Ab 9:30 Uhr wird an der Wese­ler Stra­ße vor dem Café Femm ein neu­es Park­let eröff­net. Die bei­den Park­plät­ze wer­den für drei Mona­te in eine klei­ne Auf­ent­halts­flä­che ver­wan­delt, die zum Sit­zen, Ver­wei­len und Begeg­nen ein­lädt. Wir freu­en uns sehr, die­se beson­de­re Form von Stadt­mo­bi­li­ar nach Marx­loh zu brin­gen – und eben­so über die Offen­heit des Café Femm, das die Auf­stel­lung vor sei­ner Loka­li­tät aus­drück­lich unter­stützt. Damit das Park­let auch optisch zu einem ech­ten Hin­gu­cker wird, wird es durch eine anspre­chen­de Bepflan­zung ergänzt. Bis unge­fähr 12:30 Uhr gibt es dort die ers­te klei­ne Akti­on des Tages zu ent­de­cken.

Nach dem Markt geht es ab 15:00 Uhr auf dem August-Bebel-Platz wei­ter. Bis 19:00 Uhr wird dort der hal­be Platz abge­sperrt und ver­wan­delt sich in eine tem­po­rä­re Informations‑, Spiel- und Erleb­nis­flä­che. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei The­men wie das Modell­vor­ha­ben, nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät und die Fra­ge, wie öffent­li­cher Raum zukünf­tig genutzt wer­den kann. Natür­lich ist auch für die jüngs­ten Besucher*innen eini­ges dabei: Ein Mini­fuß­ball­feld, ver­schie­de­ne Spiel­sta­tio­nen, eine Bas­tel­ak­ti­on und Kin­der­schmin­ken sor­gen für jede Men­ge Abwechs­lung. Bei einer klei­nen Bepflan­zungs­ak­ti­on könnt ihr selbst aktiv wer­den, wäh­rend ein Was­ser­spiel bereits einen spie­le­ri­schen Vor­ge­schmack auf die geplan­te Neu­ge­stal­tung des Plat­zes gibt. Auch für das leib­li­che Wohl ist gesorgt: Es gibt Kaf­fee und Kuchen und – wie soll­te es anders sein – der Eis­wa­gen schaut eben­falls vor­bei.

Doch bei all dem geht es nicht nur um einen schö­nen Nach­mit­tag. Der Tag soll vor allem zei­gen, wel­che neu­en Per­spek­ti­ven sich für den August-Bebel-Platz eröff­nen könn­ten, wenn hier künf­tig nicht mehr aus­schließ­lich Autos abge­stellt wer­den. Was könn­te ent­ste­hen, wenn mehr Raum für Men­schen, Begeg­nung, Spiel und Auf­ent­halt zur Ver­fü­gung steht?

Genau das wol­len wir gemein­sam mit euch aus­pro­bie­ren, sicht­bar machen und dis­ku­tie­ren.