Bereits kurz nach der offi­zi­el­len Eröff­nung der Akti­ons­flä­che um 15:00 Uhr auf dem Alt­markt füll­ten sich die zahl­rei­chen Stän­de mit inter­es­sier­ten Besu­che­rin­nen und Besu­chern. Unter dem Mot­to „Real­la­bor“ woll­te das Quar­tiers­ma­nage­ment „Stark im Nor­den“ einen ers­ten Ein­druck davon ver­mit­teln, wel­che Mög­lich­kei­ten die Flä­che nach der geplan­ten Umge­stal­tung des Alt­mark­tes künf­tig bie­ten kann – ins­be­son­de­re dann, wenn sie stär­ker dem Auf­ent­halt dient und durch neue Sitz­ele­men­te sowie mehr Begrü­nung auf­ge­wer­tet wird.

Die zahl­rei­chen Aktio­nen stan­den dabei stell­ver­tre­tend für zen­tra­le Zie­le der Umge­stal­tung wie die Stei­ge­rung der Auf­ent­halts­qua­li­tät, Kli­ma­re­si­li­enz und die Stär­kung des sozia­len Zusam­men­halts im Stadt­teil. Quar­tiers­ar­chi­tekt Chris­ti­an Eickel­berg griff die­se The­men unter ande­rem mit krea­ti­ven Mit­mach­ak­tio­nen auf: Beim Gestal­ten klei­ner Ton­töp­fe oder begrün­ter Modell­häu­ser aus Sty­ro­por und Moos wur­den Aspek­te der Dach‑, Fas­sa­den- und Stadt­be­grü­nung spie­le­risch und nied­rig­schwel­lig ver­mit­telt. Auch die Stab­stel­le Kli­ma­schutz infor­mier­te mit klei­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen über rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­for­men.

Ein klei­nes Plansch­be­cken mit Spring­brun­nen und Angel­en­ten stand sym­bo­lisch für das The­ma Was­ser auf dem Platz. Für die The­men Auf­ent­halts­qua­li­tät und sozia­ler Zusam­men­halt wie­der­um stan­den Ange­bo­te wie die „Lan­ge Tafel“, die von vie­len Besu­che­rin­nen und Besu­chern genutzt wur­de, um gemein­sam zu essen, sich aus­zu­tau­schen oder ein­fach die son­ni­ge Atmo­sphä­re auf dem Alt­markt zu genie­ßen. In der Lese­ecke mit Lie­ge­stüh­len luden ein mobi­ler Bücher­schrank der Bür­ger­stif­tung sowie die aktu­el­le Aus­ga­be der Stadt­teil­zei­tung zum Ver­wei­len ein.

Zu den High­lights des Nach­mit­tags gehör­ten außer­dem die bun­te Hüpf­burg sowie die gro­ßen Gesell­schafts­spie­le des Betei­li­gungs­mo­bils der Stadt Duis­burg – dar­un­ter Jen­ga und „Mensch ärge­re dich nicht“. Beim Drib­bel­trai­ning von Genc Osman konn­ten Kin­der ihre Koor­di­na­ti­on tes­ten und sich sport­lich aus­to­ben.

Das „Real­la­bor“ fand im Rah­men des bun­des­wei­ten Tags der Städ­te­bau­för­de­rung statt, an dem Kom­mu­nen ihre Pro­jek­te und Ent­wick­lun­gen im Bereich der Städ­te­bau­för­de­rung prä­sen­tie­ren. Das Quar­tiers­ma­nage­ment infor­mier­te an sei­nem Stand über den aktu­el­len Pla­nungs­stand zur Umge­stal­tung des Alt­mark­tes und stand gleich­zei­tig für Fra­gen und Gesprä­che zur Ver­fü­gung.

Wer es etwas ruhi­ger moch­te, konn­te im Stadt­teil­bü­ro „Stark im Nor­den“ die Aus­stel­lung „Ham­bor­ner Per­spek­ti­ven“ von Ste­pha­nus Schmitz besu­chen und mit dem Künst­ler vor Ort über die Wer­ke von ihm, sei­nem Vater und sei­nem Groß­va­ter ins Gespräch kom­men.

Doch nicht nur auf dem Alt­markt wur­de gefei­ert: Wie bereits im ver­gan­ge­nen Jahr gestal­te­ten die Volks­hoch­schu­le, die Musik- und Kunst­schu­le, Inkluak­tiv e.V., die Sozia­len Diens­te Marx­loh gGmbH sowie die AWO auf dem Gelän­de der

Volks­hoch­schu­le und der Par­al­lel­stra­ße ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit Musik, Tanz, Mit­mach­ak­tio­nen und kuli­na­ri­schen Ange­bo­ten.

Das Fest hat erneut gezeigt, dass gemein­sa­mes und fried­li­ches Fei­ern unab­hän­gig von Alter, Her­kunft oder Reli­gi­on mög­lich ist – und dass sol­che Ver­an­stal­tun­gen einen wich­ti­gen Bei­trag zum sozia­len Zusam­men­halt im Stadt­teil leis­ten kön­nen.

Alle betei­lig­ten Akteu­rin­nen und Akteu­re bedan­ken sich daher herz­lich bei allen Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern, Hel­fe­rin­nen und Hel­fern sowie Besu­che­rin­nen und Besu­chern, die die­sen beson­de­ren Tag mög­lich gemacht haben.