Nach­dem das letz­te Stadt­teil­fo­rum im Febru­ar die­ses Jah­res statt­ge­fun­den hat­te, war es am 28. Novem­ber wie­der so weit: Das Quar­tiers­ma­nage­ment Alt-Ham­born lud zum drit­ten Stadt­teil­fo­rum in die VHS Nord ein. Seit Febru­ar ist viel im Rah­men des Modell­vor­ha­bens pas­siert, wes­halb es nach einer kur­zen Begrü­ßung durch Maris­sa Tur­ac (VHS Nord) und Kira Popp (Amt für Stadt­ent­wick­lung und Pro­jekt­ma­nage­ment) sowie einer Ein­füh­rung durch Frank Jes­sen zunächst aktu­el­le Neu­ig­kei­ten und Zwi­schen­stän­de zu den bei­den Teil­pro­jek­ten in Alt-Ham­born gab, die gro­ße Fort­schrit­te zei­gen konn­ten.

Beson­ders der Wett­be­werb zur Umge­stal­tung des Alt­markts (Teil­pro­jekt 6) war in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ein inten­siv und emo­tio­nal dis­ku­tier­tes The­ma zwi­schen Bürger*innen, Stadt und Quar­tiers­ma­nage­ment. Nach einem umfang­rei­chen Abwä­gungs­pro­zess und einem offi­zi­el­len Wett­be­werbs­ver­fah­ren mit Jury­sit­zung konn­te ein über­zeu­gen­der Vor­ent­wurf aus­ge­wählt wer­den. Die­ser Ent­wurf steht wei­ter­hin im Stadt­teil­bü­ro zur Ein­sicht bereit, und das Quar­tiers­ma­nage­ment Alt-Ham­born freut sich über einen inter­es­sier­ten Aus­tausch und Hin­wei­se zu die­sem Teil­pro­jekt.

Im Anschluss wur­den die nächs­ten Schrit­te zum geplan­ten Neu­bau des Jugend­zen­trums (Teil­pro­jekt 13) an der Bahn­stra­ße vor­ge­stellt. Dabei konn­te bereits ein ers­ter gro­ber Gestal­tungs­rah­men skiz­ziert wer­den. Wie bei sol­chen Pro­jek­ten üblich, wird es noch eine offi­zi­el­le Aus­schrei­bung geben. Eini­ge Ideen des Jugend­amts zum spä­te­ren Nut­zungs­kon­zept der Räum­lich­kei­ten wur­den jedoch bereits prä­sen­tiert. Die Rück­fra­gen zu die­sem The­ma hiel­ten sich in Gren­zen, ver­mut­lich weil die bis­he­ri­gen Pla­nun­gen und Dar­stel­lun­gen kaum Wün­sche offen­lie­ßen.

Anschlie­ßend gab es einen klei­nen The­men­wech­sel: Andrea Lud­wig und Muham­met Keteci, zwei bekann­te Gesich­ter aus dem Stadt­teil, stan­den für ein kurz­wei­li­ges Inter­view bereit. Danach ging es zu den klein­tei­li­ge­ren Pro­jek­ten des Stadt­teil­bü­ros über. Sophie Urrigs­hardt und Jan Ottens­mann stell­ten den Run­den Tisch Alt-Ham­born vor, gaben einen Rück­blick auf die im August orga­ni­sier­ten Akti­ons­ta­ge auf dem Alt­markt und boten einen Aus­blick auf­kom­men­de Akti­vi­tä­ten. Beson­ders erfreu­lich: Am 16. Janu­ar wird es einen klei­nen Jah­res­emp­fang auf dem Alt­markt geben (wäh­rend des Wochen­markts), da sich die Bürger*innen zuletzt ver­mehrt für eine leben­di­ge Nut­zung des Plat­zes aus­ge­spro­chen haben. Die Akti­ons­ta­ge im Spät­som­mer wur­den als gro­ßer Erfolg wahr­ge­nom­men.

Des Wei­te­ren wur­den wei­te­re Initia­ti­ven des Stadt­teil­bü­ros vor­ge­stellt, dar­un­ter die zwei­te Auf­la­ge der Stadt­teil­zei­tung, das Erzähl­ca­fé, das Sprach­ca­fé, die „Rea­ding Moms“ und wei­te­re klei­ne­re Pro­jek­te. Ziel die­ser Ange­bo­te ist es, immer wie­der neue Kräf­te für den Stadt­teil zu akti­vie­ren und gemein­schaft­li­che Aktio­nen in Alt-Ham­born anzu­lei­ten und umzu­set­zen. Das Team des Stadt­teil­bü­ros steht hier­für auch zukünf­tig als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung.

Den Abschluss bil­de­te Chris­ti­an Eickel­berg, der als Quar­tiers­ar­chi­tekt in Alt-Ham­born tätig ist und sich unter ande­rem um die Umset­zung des kli­ma­ge­rech­ten Dach‑, Hof- und Fas­sa­den­pro­gramms küm­mert. Er prä­sen­tier­te Bil­der der ers­ten umge­setz­ten Maß­nah­me und stell­te wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zum För­der­pro­gramm vor. Abschlie­ßend gab es einen Rück­blick auf den ers­ten Stadt­teil­rund­gang im Okto­ber, der trotz reg­ne­ri­schen Wet­ters auf gro­ße Reso­nanz stieß. Der Rund­gang the­ma­ti­sier­te Bau­kul­tur und Nach­hal­tig­keits­po­ten­zia­le in Alt-Ham­born, die an ver­schie­de­nen Stel­len im Stadt­teil auf­ge­zeigt und mit Bei­spie­len aus euro­päi­schen Städ­ten in Bezie­hung gesetzt wur­den. Auf­grund der posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen wird es im nächs­ten Jahr einen wei­te­ren Rund­gang geben, vor­aus­sicht­lich mit einer leicht ver­än­der­ten Rou­te.