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Die offene Sprechstunde des Umweltamtes zu den Entwürfen für den Friedrich-Park und den Bewegungsparcours erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen der offenen Sprechstunde informierte das Umweltamt Duisburg zahlreiche Marxloherinnen und Marxloher über die Siegerentwürfe zur Umgestaltung des Friedrichparks sowie des geplanten Bewegungsparcours.

Für einige Besucherinnen und Besucher waren die geplanten Maßnahmen und deren Realisierung bislang noch nicht bekannt. Umso wichtiger war die Gelegenheit, über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und Fragen direkt vor Ort zu beantworten.

Im Gespräch wurden unter anderem zusätzliche Sitzmöglichkeiten, ein Kiosk sowie ein Trinkwasserangebot als spontane Ideen eingebracht. Die vorgestellten Entwürfe wurden insgesamt sehr positiv aufgenommen und viele äußerten ihre Freude darüber, dass der Friedrichpark gestalterisch aufgewertet werden soll. Ein Architekturstudent bekundete beispielsweise Interesse, sich aktiv in die Entwurfsentwicklung einzubringen.

Bei diesen Terminen wurde nochmals auf die Dialogwerkstatt im Campus Marxloh am 05.03.2026 ab 17:00 Uhr hingewiesen. Dort besteht weiterhin die Möglichkeit, eigene Ideen, Anregungen und auch Bedenken einzubringen.

Im Rahmen der weiteren Planungen werden der Öffentlichkeit kontinuierlich Informationen zur Verfügung gestellt. Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich erwünscht: modellvorhaben-31@stadt-duisburg.de

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Videomitschnitte zum Siegerentwurf für den Friedrich-Park und den Bewegungsparcours rund um Marxloh

Die Siegerentwürfe unseres Wettbewerbs stehen fest – nun beginnt die nächste Phase. Am 05.03.2026 haben wir die drei erstplatzierten Büros eingeladen, um im Rahmen einer Dialogwerkstatt mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.

Zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Dialogwerkstatt haben wir Stimmen aus der Jury eingeholt und zudem mit dem erstplatzierten Büro KOKOMO gesprochen. Unsere Fragen sowie die interessanten Antworten der Interviewpartner*innen stellen wir hier zur Verfügung. So haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld einen vertieften Eindruck von den Entwürfen und den dahinterstehenden Ideen zu verschaffen.

Kommen Sie gerne mit den Siegerbüros ins Gespräch und besuchen Sie unsere Dialogwerkstatt am 05.03.2026 ab 17:30 Uhr im Campus Marxloh, An der Paulskirche 6. Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, Anmerkungen und Hinweise zu den Entwürfen einzubringen und mit den Büros in den Dialog zu treten.

Da die Veranstaltung im Fastenmonat Ramadan stattfindet, wird zudem warmes Essen angeboten.

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Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zum Friedrich-Park und dem Bewegungsparcours — noch bis zum 03.03.26 einsehbar!

Noch bis zum 03.03.2026 besteht die Möglichkeit, alle eingereichten Entwürfe zum freiraumplanerischen Wettbewerb für den künftigen Friedrich-Park sowie den Bewegungsparcours in Marxloh zu besichtigen. Die Ausstellung ist in den Schaufenstern der ehemaligen Bäckerei Schlüter am August-Bebel-Platz 20 zu sehen.

Darüber hinaus werden die drei erstplatzierten Entwürfe auf großformatigen Bannern an den Außenzäunen hinter der Kita Julius-Birck-Straße präsentiert. Am 19.02. und 26.02. stehen dort jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Umweltamtes für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung.

Ein weiterer wichtiger Termin im Rahmen des Wettbewerbs ist die Dialogwerkstatt am 05.03. im Campus Marxloh. Der Einlass beginnt um 17:00 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:30 Uhr und endet voraussichtlich gegen 20:30 Uhr. Im Rahmen der Dialogwerkstatt werden die Siegerentwürfe erneut vorgestellt. Zudem besteht die Möglichkeit, Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen einzubringen. Vertreterinnen und Vertreter der prämierten Büros sind ebenfalls vor Ort und freuen sich auf den Austausch.

Da die Veranstaltung in die Ramadan-Zeit fällt, wird neben Fingerfood auch eine warme Suppe angeboten.

Kommt vorbei, informiert euch und bringt euch ein – wir freuen uns auf anregende Gespräche!

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Das Projekt „TRIP TO MARXLOH“ kommt zu uns in das Stadtteilbüro Marxloh

Das Projekt „trip to Marxloh“ geht bereits ins zweite Jahr. Die Universität Münster bietet in Kooperation mit der Duisburger Werkkiste für Schülerinnen der Herbert-Grillo-Gesamtschule die Mädchen-AG "Inside Marxloh" jeden #marxlohmittwoch an. Dabei wird gemeinsam eine Stadtteilführung erarbeitet, bei der die Mädchen Außenstehenden ihre persönliche Sichtweise auf ihr Viertel zeigen, das deutschlandweit medial leider monothematisch als „Problemviertel“, „No Go-Area“ oder „migrantische Endstation“ konstruiert wird. Die Exkursion ist nun auch für diesen Sommer fertig und endet bei uns im Stadtteilbüro Marxloh. Dort ist dann ebenfalls eine kleine Kunstausstellung mit Aquarellbildern des Marxloher Künstlers Stephanus Schmitz zu sehen, die sich thematisch an die Stadtteilführung anschließt.

Alle Interessierten können sich hier ihre Teilnahme sichern: http://www.insidemarxloh.de/

Für weitere Einblicke in das Projekt gibt es eine Podcast-Folge in der die Schülerinnen vom Projekt erzählen und darüber berichten, was die Erfahrungen in dem Projekt mit ihnen machen oder den Instagram-Kanal.

Podcast:

  • Spotify: https://open.spotify.com/show/5rQhGXxc0cGsMWVKJyanYl?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAad2yRxTXSgdSzfqHUd6mut6hTNYigMzQ6l0OoHcyYM1zAzYynqD6I7Hy1OXYw_aem_oudyjZ2IROhzOcTE2kGJzw
  • Soundcloud: https://soundcloud.com/margarete_zander?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAafL4_4QWSrR0Aepqjz1h6EfiFSmkMYK_wHyE_U4xDL5qwQFqDjm2bXaGS2bUA_aem_ia2-iGB8K7sWW6-WNBArvQ
  • Youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=ADuwJW4rHTo

Instagram-Kanal: 

  • https://www.instagram.com/triptomarxloh.47/

 

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Drei neue „Gesichter aus Marxloh“ — Menschen geben Einblicke in ihren Alltag und schildern ihre Sicht auf den Stadtteil

Die neuen Videoporträts wurden bereits im Rahmen des Jahresempfangs vorgestellt. Wir freuen uns, drei neue Persönlichkeiten aus Marxloh präsentieren zu können. Nachdem zuletzt neun besondere Personen aus dem Stadtteil in unserem Schaufenster zu sehen waren, wird die Reihe nun zeitnah auf insgesamt zwölf Porträts erweitert.

Wir danken Stephanus Schmitz, Klaus Peter Müller und Anja Humbert für ihre Offenheit sowie die Bereitschaft, unsere Fragen zu beantworten und ihre Perspektiven auf den Stadtteil Marxloh zu teilen.

Das Videoprojekt soll in den kommenden Monaten fortgeführt werden. Für einen weiteren Termin liegen bereits Zusagen vor, sodass die Reihe „Gesichter aus Marxloh“ kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Interessierte aus dem Stadtteil sind herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Reihe „Gesichter aus Marxloh“ wird fortgesetzt und wir freuen uns über alle Marxloherinnen und Marxloher, die sich für diese Stadtteilaktion interessieren.

Gerne informieren wir im Stadtteilbüro Marxloh, telefonisch oder per E-Mail unverbindlich über den Ablauf sowie die Beteiligungsmöglichkeiten.

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Ausstellungseröffnung Friedrich-Park und Bewegungsparcours am 05.02.2026 – Rückblick und weiteres Vorgehen

In der vergangenen Woche wurden die Siegerentwürfe für den Friedrich-Park sowie den flankierenden Bewegungsparcours in Marxloh erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nachdem am 15.01.2026 eine Jury aus fach- und sachkundigen Personen über die besten Gestaltungsansätze für das zukünftige Bauprojekt entschieden hatte, fand am 05.02.2026 die offizielle Ausstellungseröffnung statt.

Die Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann sowie der Leiter des Umweltamtes, Matthias Simons, eröffneten die Veranstaltung mit Grußworten. Im Anschluss gab das Wettbewerbsmanagement (plan-lokal) einen Überblick über den Ablauf des freiraumplanerischen Wettbewerbs sowie die vorausgegangenen Beteiligungsprozesse. Die in den vergangenen Jahren durchgeführten Beteiligungsformate bildeten eine wesentliche Grundlage für die Aufgabenstellung des Wettbewerbs und wurden bei der Erarbeitung der Entwürfe berücksichtigt. Ziel ist es, die Perspektiven und Bedarfe der Bürgerschaft möglichst umfassend in die zukünftige Gestaltung einzubeziehen.

Insgesamt reichten neun Landschaftsarchitekturbüros Entwürfe ein, von denen vier Arbeiten ausgezeichnet wurden. Zur Ausstellungseröffnung waren Vertreterinnen und Vertreter von drei der prämierten Büros anwesend. Der Vorsitzende des Preisgerichts, Johannes Böttger, erläuterte die Wettbewerbsergebnisse und leitete die Besucherinnen und Besucher zu den ausgestellten Arbeiten über. Die prämierten Entwürfe – vom ersten bis zum vierten Preis – wurden vorgestellt und erläutert. Die Verfasser der beiden erstplatzierten Arbeiten präsentierten ihre Konzepte persönlich und standen für Rückfragen zur Verfügung.

Die ausgezeichneten Arbeiten wurden wie folgt prämiert:

1. Preis: KOKOMO Landschaft und Stadtraum GmbH

2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten

3. Preis: TOPOTEK 1

4. Preis: SOWATORINI Landschaft

Die Ausstellung markiert zugleich den Beginn der nächsten Phase der Öffentlichkeitsinformation und Beteiligung. Ab dem 10.02.2026 werden die Entwürfe bis zum 03.03.2026 öffentlich in Marxloh ausgestellt. Die Präsentation erfolgt in den Schaufenstern der ehemaligen Bäckerei Schlüter am August-Bebel-Platz 20.

Darüber hinaus werden die drei erstplatzierten Entwürfe auf Bannern an den Außenzäunen hinter der Kindertageseinrichtung Julius-Birck-Straße gezeigt. An diesem Standort (hinter der Kita am Park) stehen Mitarbeitende des Umweltamtes an folgenden Terminen für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung:

Donnerstag, 12.02.2026, 14:00–16:00 Uhr

Donnerstag, 19.02.2026, 14:00–16:00 Uhr

Donnerstag, 26.02.2026, 14:00–16:00 Uhr

Zudem findet am 05.03.2026 eine weitere Beteiligungsveranstaltung in Form einer Dialogwerkstatt im Campus Marxloh statt. Der Einlass ist ab 17:00 Uhr, Beginn um 17:30 Uhr. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis etwa 20:30 Uhr. Im Rahmen der Dialogwerkstatt werden die Siegerentwürfe erneut vorgestellt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen einzubringen. Vertreterinnen und Vertreter der prämierten Büros werden ebenfalls anwesend sein. Da die Veranstaltung in die Ramadan-Zeit fällt, wird es zudem warmes Essen geben.

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1. Preis: KOKOMO Landschaft und Stadtraum GmbH

Die Leitidee des Entwurfs

So bunt wie Marxloh sind auch die unterschiedlichen Spuren, die es dort zu entdecken gilt, welche den Ausgangspunkt der Gestaltung bilden. Im Umgang mit diesen wurden fünf Strategien entwickelt.

Über kleine punktuelle Umweltstationen kann die Natur [im Friedrich-Park] mit ganz unterschiedlichen Sinnen wahr genommen werden. Bereits bestehende Biotope werden neu inszeniert. Die Lerchenwiese kann so aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht werden. Der Zechenwald folgt dem Motiv der Rückgewinnung der Natur über den Raum der ehemaligen Gleisanlagen. Ein Holzsteg, mit punktuellen Fundamenten für möglichst wenig Eingriff in den Boden, führt durch diesen hindurch.

Am Knotenpunkt der überlagerten Bewegungsringe und dem südlichen Hauptzugang des Parks an der Warbruckstraße befindet sich der Spiel- und Bewegungsraum „Im Zechenland". Der Spielplatz greift die markante Silhouette der regionalen Industrielandschaft auf und verwandelt sie in eine spielerische Erlebniswelt. Neben dem Spielschwerpunkt bilden sich drei weitere kleinerer Treffpunkte für unterschiedliche Nutzendengruppen und Bedürfnisse aus, in deren Mitte sich eine offene grüne Spiel- und Liegewiese aufspannt und frei von vorgegebenen Nutzungen bespielt werden kann. Die Spiellandschaft kann bereits vom südlichen Eingang über Blickachsen wahr genommen werden. An den Zugängen und im Park finden sich Elemente aus dem Bewegungsparcours wieder, um eine einheitliche Freiraumgestaltung rund um Marxloh herzustellen. Sie markieren Spuren sowie Treffpunkte und Aufenthaltsräume.

Die Route des Bewegungsparcours - ein StreifZUG durch Zeit und Raum orientiert sich am Verlauf der ehemaligen Wolfsbahntrasse, welche bis zur Zeche des Friedrich-Parks führte und dem einstigen Bruchgrabens an Stelle des heutigen Schwelgernparks.

Gestalterisch greifen die (Bewegungs-)Stationen den linearen Charakter der historischen Bahntrasse auf und fungieren als Halte- und Begegnungsräume an wichtigen Kreuzungs- und Identitätspunkten Marxlohs. Uber die rötliche Signalfarbe in der Ausstattungs- und Materialebene machen sie auf sich aufmerksam und erleichtern die Orientierung über ihre hohe Wahrnehmbarkeit. Die Stationselemente sind in Anlehnung an den Skulpturenpfad ebenfalls abstrahierte „Bewegungskunstwerke".

Die Stationen arbeiten stark mit dem Ort, was die Nutzung, Atmosphäre und die jeweiligen Narrative betrifft. Die Spuren dienen als Anhaltspunkte und schaffen Impulse für eine neue Ebene des Storytellings und der aktiven Begegnung und Annäherung des Raumes. Die Stationen sind so konzipiert, dass sie in ihrer Gesamtheit eine große Bandbreite an Aktivitäten abdecken und die bisherigen Angebote Marxlohs erweitern. Sie sind niederschwellig und barrierefrei (bzw. mit Ausnahme barrierearm) konzipiert und sprechen jeweils unterschiedliche Altersgruppen und Motoriklevel an. Neben dem bisher beschriebene Rundweg knüpft eine weitere Spurenfährte im nördlichen Teil des Bewegungsparcours an. Diese Parkrunde überlagert sich mit dem vorher beschriebenen Parcours im südlichen Teil des Friedrich-Parks und erzeugt einen Bewegungsring innerhalb dessen.

Die Beurteilung des Preisgerichts

Die Arbeit zeigt eine klare Haltung in der Gestaltung der Freiräume am Rande des Siedlungsraums im Stadtteil Duisburg-Marxloh, einschließlich der angrenzenden Grünräume nördlich der Fritz-Schupp-Straße. Der Friedrich-Park wird als ein ur-baner, vielfältiger und robuster Raum entwickelt, der wertvolle fußläufige Wegeverbindungen aufnimmt und sich so gut mit dem angrenzenden Stadtraum verzahnt.

Mit dem Titel Spurensuche - Entdeckungsreise durch die GeSchichten von Marxloh" nimmt die Planung den Geist des Ortes auf und macht ihn zum Leitbild der Gestaltung.

Der Neugestaltung des Freiraums „Friedrich-Park" und der bestehenden Freiraumachse der ehemaligen Wolfsbahntrasse vom Enten-Karree bis zur Querung der Warbruckstraße gelingt es, die unterschiedlichen Nutzungsansprüche von großzügigem Freiraum und kleinteiliger Aneignung durch Anwohnenden auf überzeugende Weise zu lösen. Mit gezielten Interventionen aus örtlich angepassten Materialien werden Aufenthalts- und Bewegungsräume gebildet, die sich gut in den Raum einfügen.

Die Farbe „Rot" wird als lokal wirksame Farbe ermittelt und Identität stiftend eingesetzt. Die stringente Anwendung des daraus abgeleiteten Farb- und Materialschemas in der Gestaltung der Stationen des Bewegungsparcours sowie der Zugänge als Treffpunkte und Aufenthaltsbereiche wird positiv bewertet.

Die Verknüpfung der zwei Bewegungsringe, des südlichen Bewegungsparcours und der nördlich gelegenen Parkrunde im Bereich der zentralen Freifläche des Friedrich-Parks ist gut platziert und schafft einen gut auffindbaren und nutzbaren Anschluss des bestehenden Freiraums über die Barriere des Lärmschutzwalls sowie über den angrenzenden Straßenraum hinweg.

Die rings um die bestehende Wiesenfläche angeordneten Spiel- und Aufenthaltsbereiche bilden das zentrale Element des südlichen Friedrich-Parks und damit das Herzstück dieses Aktivraums. Die Gestaltung mit überdachtem Sitzplatz, Spielplatz und Tischtennisfeld schafft wertvolle und kommunikative Räume, die sich generationsübergreifend an den breiten Querschnitt der Nutzenden richten. Die Ausgestaltung der Spielelemente, die sich unter dem Motto „Im Zechenland" ausschließlich auf die Historie des Zechengeländes bezieht, kann jedoch kaum überzeugen.

Dagegen deutlich positiv bewertet wird die gut proportionierte Maßstäblichkeit, die die nutzungsoffene zentrale Wiesenfläche, sowie die gut gewählte Wegeführung in diesem Parkteil bieten und sich über den Lärmschutzwall hinweg nördlich der Fritz-Schupp-Straße fortsetzt. Die bestehenden Potenziale, die sich mit Zechenwald, Lerchenwiese und wertvollem Baumbestand darstellen, werden angemessen genutzt und im Hinblick auf eine extensive freiräumliche Gestaltung, Umwelterlebbarkeit und Sozialverträglichkeit gut in Wert gesetzt. Insbesondere die Anordnung des Fußweges entlang der Böschung nördlich der Gewerbeflächen sowie die bestandsergänzende Anpflanzung vom Bäumen in diesem Parkteil werden positiv bewertet.

Sehr überzeugend ist die konsequente, wirksame und einfache Gestaltung der Nebeneingänge, die ein ganzheitliches System ergeben, welches über den Gesamtraum hinweg die Teilflächen Nord und Süd verbindet.

Während der Nordteil durch seine Ruhe und Großzügigkeit überzeugt, bieten die Stationen des Bewegungsparcours im Bereich der Wegeverbindung der  ehemaligen Wolfsbahntrasse ein differenziertes und vieltältiges Angebot.

Dem gestalterischen Leitbild folgend, werden die Stationen des Bewegungsparcours ideenreich und vielfältig ausgestattet. Auch hier wird den Spuren des Orts gefolgt. Der Entwurf bietet so individuelle, charismatische Sport- und Freizeitangebote für Nutzende unterschiedlicher Altersgruppen und Geschlechter. Der örtliche Bezug nimmt die Ansprüche der Gesellschaft des Stadtteils Marxloh auf und schafft ein hohes Maß an Bindung und Identität.

Insgesamt handelt es sich um einen Beitrag, dem in hervorragender Weise die Aufwertung des Raums gelingt, sowohl in klimaresilienter Hinsicht, als auch im Hinblick auf die räumliche und funktionale Qualität.

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Ausstellungseröffnung der Siegerentwürfe zum künftigen Friedrich-Park und dem Bewegungsparcours rund um Marxloh am 05.02.2026

Die Vorfreude war groß und die Diskussionen intensiv: In der Preisgerichtssitzung am 15.01.2026 wurde bis in die frühen Abendstunden – zuletzt bis fast 19:00 Uhr – über die eingereichten Gestaltungsentwürfe für den künftigen Friedrich-Park nördlich und südlich der Fritz-Schupp-Straße sowie den damit verbundenen Bewegungsparcours rund um Marxloh beraten.

Der freiraumplanerische Wettbewerb für dieses bedeutende Grün-, Spiel-, Sport- und Freiraumprojekt ist nun entschieden. Die Preisträger sind:

1.      Preis: KOKOMO, Berlin

2.      Preis: GREENBOX, Köln

3.      Preis: TOPOTEK 1, Berlin

Alle eingereichten Arbeiten zeichneten sich durch eine sehr hohe gestalterische und konzeptionelle Qualität aus – ein beachtliches Ergebnis angesichts der anspruchsvollen Aufgabenstellung. Bei den ausgezeichneten Entwürfen handelt es sich um Beiträge renommierter Landschaftsarchitekturbüros mit umfangreicher Erfahrung in vergleichbaren Projekten.

Am 05.02.2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr findet im Campus Marxloh nun die offizielle Ausstellungseröffnung statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Siegerentwürfe erstmals öffentlich vorgestellt. Vertreterinnen und Vertreter der prämierten Büros werden vor Ort sein und ihre jeweiligen Gestaltungsideen erläutern. Vorgestellt werden Konzepte für die künftige Entwicklung der Parkflächen auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage hinter der Moschee in Marxloh.

Im Anschluss ist diese Ausstellung im Zeitraum vom 10.02. bis 03.03.2026 für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Die Entwürfe werden im Schaufenster der ehemaligen Bäckerei Schlüter am August-Bebel-Platz 20 sowie an den Außenzäunen hinter bzw. neben der Kita Julius-Birck-Straße direkt an der Parkfläche präsentiert. An den Donnerstagen 12.02., 19.02. und 26.02. steht jeweils eine Ansprechperson des Umweltamtes von 14:00 bis 16:00 Uhr vor Ort zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und Erläuterungen zu geben.

Begleitend werden Flyer mit Informationen zu den Entwürfen verteilt, die zur Beteiligung einladen und Möglichkeiten eröffnen, Hinweise, Anmerkungen oder Ideen einzubringen. Eine weitere, vertiefende Beteiligungsmöglichkeit bietet die Dialogwerkstatt am 05.03.2026 im Campus Marxloh. Der Einlass ist ab 17:00 Uhr vorgesehen, Beginn der Veranstaltung ist um 17:30 Uhr (bis ungefähr 20:30 Uhr). Im Rahmen der Dialogwerkstatt werden die drei Siegerentwürfe erneut vorgestellt und gemeinsam mit der Bürgerschaft diskutiert.

Wir freuen uns über jedes Interesse und stehen im Stadtteilbüro Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 34, während unserer Sprechzeiten jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.

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Rückblick zum Jahresempfang 2026 im Stadtteilbüro Marxloh

Der länger vorbereitete und zweiteilige Jahresempfang in Marxloh wurde gut angenommen und war für das Stadtteilbüro Marxloh ein gelungener Auftakt in das Jahr 2026. Der erste Teil startete gegen 13:00 Uhr und war für die Grundschüler*innen der GGS Henriettenstraße sowie der Regenbogenschule ein sichtbar schöner Programmpunkt. Geplant war eine kreative Bastel- und Malaktion an der Fensterfront des Stadtteilbüros, bei der mit Schablonen und Fensterfarbe gearbeitet wurde.

Die Kinder waren gut zufrieden, im Hintergrund lief etwas Musik und dazu gab es Punsch sowie selbstgemachte Waffeln, sodass am Ende alle Beteiligten glücklich schienen. Die entstandenen Werke sind weiterhin von außen zu bestaunen: Neben Umrissen einiger Gebäude aus Marxloh sind auch Sonnen und Regenbögen zu sehen, die ein lebendiges Bild zum Jahresbeginn zeichnen.

Um 17:00 Uhr begann der zweite Teil des Jahresempfangs mit einer kleinen Fotoshow als Rückblick auf das Jahr 2025, in der zahlreiche Aktionen noch einmal anschaulich aufbereitet wurden – darunter die Aktionstage, das Eigentümerforum, die Kunstausstellung sowie die vielfältigen Beteiligungsformate. Ergänzt wurde dies durch einen Ausblick auf das Jahr 2026, der bereits einige feststehende Aktionen aufzeigte. Besonders der Wettbewerb zum Friedrich-Park und Bewegungsparcours wird in den kommenden Wochen spannende Fortschritte machen.

Es fand ein reger Austausch mit verschiedenen Stadtteilakteur*innen statt, die sich teilweise erstmals begegneten und miteinander ins Gespräch kamen – ein schöner Moment, der gut zu beobachten war. Snacks, Punsch und Waffeln kamen ebenso gut an wie die weiterhin einsehbare Ausstellung von Stephanus Schmitz, die einige Gäste an diesem Tag erstmals betrachteten.

Zum Abschluss wurden noch die Videos der neuen „Gesichter aus Marxloh“ gezeigt, die ebenfalls auf positives Feedback stießen. Das obligatorische Abschlussfoto durfte natürlich nicht fehlen, sodass wir insgesamt von einem gelungenen Tag sprechen können, der hoffentlich den Weg in ein erfolgreiches Jahr 2026 ebnet.

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Die Stadtteilbüros Alt-Hamborn und Marxloh verabschieden sich in die Winterpause

Ein bewegtes und bereicherndes Jahr 2025 im Rahmen unseres Modellvorhabens „Stark im Norden“ neigt sich dem Ende zu. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns herzlich für Ihr kontinuierliches Interesse, Ihre Unterstützung und den offenen, inspirierenden Austausch zu bedanken.

Wir wünschen Ihnen entspannte und schöne Festtage im Kreis Ihrer Liebsten. Gleichzeitig blicken wir schon voller Zuversicht und Vorfreude auf das gemeinsame Jahr 2026.

Bitte beachten Sie: Unsere Stadtteilbüros bleiben während der Feiertage geschlossen. Der letzte Bürotag in Präsenz ist der 18.12. und ab dem 05.01.2026 sind wir wieder regulär erreichbar. Der erste Präsenz-Bürotag im neuen Jahr ist jedoch erst der 08.01.2026.

 

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

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