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Interview mit Herrn Linne am Parking Day in Marxloh: Welche Potentiale bieten die Neugestaltung der Weseler Straße und des August-Bebel-Platzes?

Was bleibt nach dem Parking Day in Marxloh – und wie könnte der öffentliche Raum in Zukunft aussehen?

In diesem Video sprechen wir mit Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg, über die Erfahrungen des Parking Days und die Perspektiven für den Raum rund um den August-Bebel-Platz.

Beim Parking Day wurde sichtbar, was möglich ist, wenn Flächen, die normalerweise zum Parken genutzt werden, vorübergehend für Begegnung, Spiel, Aufenthalt und gemeinsames Miteinander zur Verfügung stehen. Der Aktionstag bot damit einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie sich der öffentliche Raum in Marxloh zukünftig entwickeln könnte.

Auch das neue Parklet an der Weseler Straße zeigt bereits ganz praktisch, wie aus bisherigen Stellplätzen zusätzlicher Aufenthaltsraum entstehen kann.

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Gelungener Auftakt für die „Bar zur Baustelle“ an der KGS Henriettenstraße und GGS Sandstraße

Noch ist auf dem Schulhof der Katholischen Grundschule Henriettenstraße (KGS) lediglich eine Schotterfläche zu sehen. Schon bald werden hier jedoch die Interimsgebäude entstehen, in denen die Kinder während der Bauphase untergebracht werden. Damit wird ein erstes sichtbares Zeichen für den Start der Bauarbeiten am neuen Familiengrundschulzentrum (FGZ) gesetzt.

An der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Sandstraße ist der Bau bereits weiter fortgeschritten: Das Interimsgebäude steht und befindet sich derzeit im Innenausbau. Anfang des kommenden Jahres soll die Schule in die neuen Räumlichkeiten umziehen.

Im Rahmen der Baustellenkommunikation führt das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ an den drei Schulstandorten in Marxloh die „Bar zur Baustelle“ durch. Das niedrigschwellige Format soll Eltern und Schüler*innen von Beginn an über die anstehenden Veränderungen informieren, Fragen beantworten und sie mit den geplanten Baumaßnahmen vertraut machen.

Den Auftakt machte am 24.09.2026 die KGS Henriettenstraße, am 01.10.2026 folgte die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Sandstraße. Das mobile Stadtteilbüro zog dabei schnell die Aufmerksamkeit von Kindern und Eltern auf sich. Besonders die Visualisierungen der zukünftigen Schulgebäude sorgten für großes Interesse und weckten bereits jetzt die Vorfreude auf das, was in den kommenden Jahren entstehen wird.

Die Eltern nutzten die Gelegenheit, um Fragen rund um die Bauphase zu stellen. Dabei ging es beispielsweise darum, wie der Schulalltag während der Bauarbeiten organisiert wird und ob für die Kinder ein Schulwechsel notwendig sein wird.

Ein besonderes Highlight an beiden Standorten war außerdem das Aufhängen der Baustellenbanner, die die Schüler*innen bereits vor den Sommerferien gestaltet hatten. Stolz präsentierten die Kinder ihre selbst gestalteten Banner und schufen damit schon vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten einen persönlichen Bezug zu ihrer zukünftigen Schule und dem bevorstehenden Veränderungsprozess.

Die nächste Station der „Bar zur Baustelle“ ist am 15.10.2026 an der Regenbogenschule.

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Vor-Ort-Termin zum Neubau des Kinder- und Jugendzentrums an der Bahnstraße

Wie wird aus einem guten Entwurf ein Ort, der zum Stadtteil passt und den Kindern und Jugendlichen in Alt-Hamborn wirklich weiterhilft? Genau darum ging es beim Vor-Ort-Termin an der Bahnstraße.

Am Montag, dem 28. September, trafen sich Agron Berisa vom Architekturbüro „h2 Architekten Städtebauer“, Vertreterinnen von „Stark im Norden“ sowie zuständige Mitarbeiterinnen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und des Jugendamtes der Stadt Duisburg auf der zukünftigen Fläche an der Bahnstraße. Im Mittelpunkt stand der geplante Bau des neuen Kinder- und Jugendzentrums – und die Frage, wie die bisherigen Planungen nun weiter konkretisiert werden können.

Die vorhandenen Entwürfe weiterentwickeln

Berisa verschaffte sich vor Ort einen ersten Eindruck und bezeichnete die vorliegenden Entwürfe als „Rohdiamanten“, die er mit seinem Team noch etwas schleifen wird. Der Termin direkt vor Ort machte wieder einmal deutlich, welches Potenzial in der Fläche steckt und an welchen Stellen die Planung noch geschärft werden kann. Das Architekturbüro wurde vor Kurzem von den Wirtschaftsbetrieben im Rahmen des Modellvorhabens mit den weiteren Planungsleistungen beauftragt.

Es geht weiter in der Bahnstraße

Mila Ellee, Teilprojektleiterin für Alt-Hamborn bei „Stark im Norden“, freut sich, dass es nun nicht nur auf dem Altmarkt und der Jägerstraße, sondern auch in der Bahnstraße weitergeht. Mit dem neuen Kinder- und Jugendzentrum wird ein wichtiger Ort für Begegnung, Freizeit und Austausch im Stadtteil entstehen.

Informationsveranstaltung am 21. Oktober

Auch die Menschen im Stadtteil sollen erfahren, wie es mit der Fläche weitergeht. „Am 21.10. werden wir auch noch eine Informationsveranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen der Planung auf der Fläche durchführen“, so Frank Jessen, Quartiersmanager im Stadtteilbüro Alt-Hamborn.

Der Vor-Ort-Termin war damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg vom Entwurf zur Umsetzung. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze hier auf der Website und im Stadtteilbüro Alt-Hamborn.

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Rückblick zum Parking Day in Marxloh: Mehr Raum für Menschen

Was passiert, wenn dort, wo sonst Autos stehen, plötzlich Menschen sitzen, spielen, sich austauschen und gemeinsam Zeit verbringen? Beim Parking Day in Marxloh wurde genau das ausprobiert.

Letzte Woche, am 18. September, wurde in Marxloh sichtbar, wie öffentlicher Raum auch genutzt werden kann. An zwei Orten im Stadtteil entstanden für einige Stunden neue Räume für Begegnung, Spiel und Aufenthalt – und damit auch ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Entwicklung von Weseler Straße und August-Bebel-Platz.

Neues Parklet an der Weseler Straße

Bereits am Vormittag wurde das neue Parklet vor dem Cafe Femm eingeweiht. Dafür wurden zwei Stellplätze für drei Monate in einen begrünten Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten verwandelt. Bei sonnigem Wetter kamen Gewerbetreibende, Schülerinnen und weitere Besucherinnen vorbei, um die neue „grüne Oase“ auszuprobieren.

Auch Martin Linne, der Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, war vor Ort und eröffnete das Parklet mit einer kurzen Ansprache und einer gemeinsamen Einpflanzaktion. Das Parklet zeigt ganz praktisch, welches Potenzial in Flächen steckt, die bislang vor allem zum Abstellen von Autos genutzt wurden. Dabei geht es nicht darum, das Auto aus dem Stadtteil zu verbannen. Vielmehr soll ausprobiert werden, wie zusätzlicher Raum für Aufenthalt und Begegnung entstehen kann – gerade an einem Ort wie der Weseler Straße, an dem Gastronomie und Gewerbe bereits für viel Leben sorgen.

Ein Nachmittag voller Aktionen

Am Nachmittag verlagerte das Quartiersmanagement Marxloh dann das Geschehen auf den August-Bebel-Platz. Von 15 bis 19 Uhr wurde ein Teil der sonst als Parkplatz genutzten Fläche für verschiedene Aktionen geöffnet.

Minifußballfeld, Basteln, Kinderschminken, Bepflanzungsaktionen, Capoeira und weitere Mitmachangebote sorgten für ein buntes Programm für Groß und Klein. Viele Akteur*innen aus Marxloh waren dabei und brachten eigene Angebote mit. Unter anderem beteiligten sich der Runde Tisch, das Kiebitz, die AWO, die Naturwerkstatt, das Kommunale Integrationszentrum, Tobias Kroker mit Capoeira und der Heimatverein.

Besonders für die Kinder gab es viel zu entdecken. Mit ihren Stempelkarten ging es von Station zu Station, an denen sie verschiedene Angebote ausprobieren konnten. So wurde der August-Bebel-Platz für einen Nachmittag zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder, Familien und Bewohner*innen des Stadtteils.

Ein Vorgeschmack auf die Zukunft

Der Parking Day war dabei mehr als ein Aktionstag. Er bot die Gelegenheit, ganz praktisch zu erleben, wie sich ein Platz anfühlen kann, wenn einmal nicht das Parken, sondern der Aufenthalt im Mittelpunkt steht.

Gerade für den August-Bebel-Platz ist dieser Blick in die Zukunft interessant. Eine umfassende Weiterentwicklung des zentralen Platzes ist bereits seit mehreren Jahren vorgesehen, und im nächsten Jahr soll der Bauprozess starten. Der Parking Day hat nun auf spielerische und anschauliche Weise gezeigt, welche Möglichkeiten entstehen können, wenn mehr Raum für Aufenthalt, Spiel und gemeinsames Miteinander geschaffen wird.

Und während der Parking Day auf dem August-Bebel-Platz bereits wieder vorbei ist, bleibt das Parklet in der Weseler Straße noch drei Monate bestehen. Damit kann auch nach dem Aktionstag beobachtet werden, wie der neue Aufenthaltsbereich im Alltag angenommen wird – und welche Erfahrungen daraus für die weitere Entwicklung des Stadtteils entstehen können.

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Rückblick zum Informationsabend mit Gewerbetreibenden am 16.09.2026 zum Umbau des Hamborner Altmarktes

Nachdem in den vergangenen Monaten ein politischer Beschluss zum Umbau des Hamborner Altmarkts gefasst worden war, ergaben sich im weiteren Verlauf noch Änderungen hinsichtlich der vorgesehenen Durchfahrtssituation sowie der zukünftigen Pollerlösung. Vor diesem Hintergrund entstand im Stadtteil ein erhöhter Informations- und Gesprächsbedarf.

Um die aktuelle Situation zu erläutern, bestehende Fragen und Bedenken aufzunehmen sowie Raum für Kritik und Austausch zu schaffen, wurden verschiedene Gesprächsangebote für Gewerbetreibende durchgeführt. Ergänzend dazu fand am 16.09.2026 eine gemeinsame Informations- und Austauschveranstaltung im Stadtteilbüro Alt-Hamborn statt.

Seitens der Gewerbetreibenden wurde insbesondere auf eine aus ihrer Sicht rückläufige Kundenfrequenz sowie auf die bereits bestehenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Verkehrssituation und möglichen Verkehrsbehinderungen hingewiesen.

Hintergrund der geplanten Maßnahmen sind unter anderem die Anforderungen des Fördergebers, der eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie eine stärkere Verkehrsberuhigung am Altmarkt erwartet. Diese Zielsetzungen stehen vor Ort weiterhin in einem Spannungsfeld mit den Interessen der Gewerbetreibenden hinsichtlich ausreichender Parkmöglichkeiten, einer guten Erreichbarkeit der Geschäfte und der Durchfahrtssituation.

Mit den Themen beschäftigt sich auch die BV Hamborn in einer Sondersitzung am 24.09.2026.

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Gesichter aus Marxloh – etwas andere Perspektiven auf den Stadtteil

Die „Gesichter aus Marxloh“ begleiten uns bereits seit einigen Jahren im Stadtteilbüro Marxloh und haben zuletzt noch einmal Zuwachs bekommen.

Wir haben uns sehr über das Interesse von Tabea (Trip to Marxloh), Hatice (RiZ) und Lincey (RiZ) gefreut. Sie sind gerade bei vielen Kindern und Jugendlichen im Stadtteil bekannt und bringen noch einmal eine ganz eigene Perspektive auf Marxloh und das Leben hier mit.

Die neuen Videos sind jetzt auf unserer Internetseite abrufbar. Zeitnah werden auch die entsprechenden Drucke wieder in unserem Büro im Schaufenster zu sehen sein.

Schaut euch die Videos an, lernt Marxloh und einige seiner besonderen Stadtteilakteur*innen kennen und entdeckt den Stadtteil vielleicht noch einmal aus einer anderen Perspektive.

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Rückblick zum Architekturspaziergang in Marxloh – Baukultur im Stadtteil entdecken

Nachdem der Architekturspaziergang in Marxloh in den vergangenen Jahren aufgrund geringer Resonanz mehrfach nicht stattfinden konnte, haben wir uns in diesem Jahr besonders über das Interesse gefreut: Mehr als zehn Personen nahmen am 09.09.2026 an dem Rundgang teil.

Nach einer kurzen Einführung führte Quartiersarchitekt Matthäus Nowak die Teilnehmenden durch Marxloh und machte dabei auf unterschiedliche architektonische Besonderheiten und historische Zusammenhänge im Stadtteil aufmerksam. Ergänzend wurden die beliebten Baukulturbroschüren ausgegeben, die zuletzt noch einmal nachbestellt wurden und in den kommenden Wochen wieder in den Stadtteilbüros ausliegen werden.

Die Gruppe setzte sich aus unterschiedlichen Interessierten zusammen. Unter den Teilnehmenden waren auch Mitglieder des Heimatvereins aus Hamborn, die einzelne historische Daten und Zusammenhänge fachkundig ergänzen konnten.

Neben bekannten Orten wie der Kreuzeskirche, dem August-Bebel-Platz und dem Pollmanneck war es Matthäus Nowak insbesondere wichtig, auch weniger offensichtliche Orte und Gebäude in den Blick zu nehmen. Dadurch wurde deutlich, dass Baukultur in Marxloh an vielen Stellen zu entdecken ist und sich nicht ausschließlich auf die bekannten städtebaulichen Besonderheiten beschränkt.

Mit dem Rundgang möchten wir dazu beitragen, den Blick auf den Stadtteil und seine baulichen Qualitäten zu erweitern. Denn auch wenn Marxloh und Baukultur auf den ersten Blick nicht selbstverständlich miteinander verbunden werden, gibt es zahlreiche spannende Orte, Geschichten und Entwicklungen zu entdecken.

Auch zukünftig möchten wir diese Themen aufgreifen und den Stadtteil aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar machen.

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Parking Day in Marxloh: Ein Tag voller Ideen, Aktionen und neuer Perspektiven

Der Parking Day am 18.09.2026 steht vor der Tür – und in Duisburg-Marxloh erwartet euch ein ganz besonderer Tag. Gemeinsam wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn öffentlicher Raum einmal anders gedacht und genutzt wird.

Los geht es schon relativ früh: Ab 9:30 Uhr wird an der Weseler Straße vor dem Café Femm ein neues Parklet eröffnet. Die beiden Parkplätze werden für drei Monate in eine kleine Aufenthaltsfläche verwandelt, die zum Sitzen, Verweilen und Begegnen einlädt. Wir freuen uns sehr, diese besondere Form von Stadtmobiliar nach Marxloh zu bringen – und ebenso über die Offenheit des Café Femm, das die Aufstellung vor seiner Lokalität ausdrücklich unterstützt. Damit das Parklet auch optisch zu einem echten Hingucker wird, wird es durch eine ansprechende Bepflanzung ergänzt. Bis ungefähr 12:30 Uhr gibt es dort die erste kleine Aktion des Tages zu entdecken.

Nach dem Markt geht es ab 15:00 Uhr auf dem August-Bebel-Platz weiter. Bis 19:00 Uhr wird dort der halbe Platz abgesperrt und verwandelt sich in eine temporäre Informations-, Spiel- und Erlebnisfläche. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie das Modellvorhaben, nachhaltige Mobilität und die Frage, wie öffentlicher Raum zukünftig genutzt werden kann. Natürlich ist auch für die jüngsten Besucher*innen einiges dabei: Ein Minifußballfeld, verschiedene Spielstationen, eine Bastelaktion und Kinderschminken sorgen für jede Menge Abwechslung. Bei einer kleinen Bepflanzungsaktion könnt ihr selbst aktiv werden, während ein Wasserspiel bereits einen spielerischen Vorgeschmack auf die geplante Neugestaltung des Platzes gibt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Kaffee und Kuchen und – wie sollte es anders sein – der Eiswagen schaut ebenfalls vorbei.

Doch bei all dem geht es nicht nur um einen schönen Nachmittag. Der Tag soll vor allem zeigen, welche neuen Perspektiven sich für den August-Bebel-Platz eröffnen könnten, wenn hier künftig nicht mehr ausschließlich Autos abgestellt werden. Was könnte entstehen, wenn mehr Raum für Menschen, Begegnung, Spiel und Aufenthalt zur Verfügung steht?

Genau das wollen wir gemeinsam mit euch ausprobieren, sichtbar machen und diskutieren.

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Fassadenprogramm: Vierte Fördermaßnahme an der Bertholdstraße 10 in Alt-Hamborn umgesetzt

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Anfang August das mittlerweile vierte Förderobjekt in Alt-Hamborn fertiggestellt wurde. Es handelt sich um eine Doppelhaushälfte aus dem Jahr 1936 in der Bertholdstraße, Ecke Beeckstraße, die heute als Mehrfamilienhaus genutzt wird.

Die in die Jahre gekommene gelbe Fassadenfarbe wurde durch einen freundlichen, hellgelben Farbton ersetzt. Stuck- und Dekorelemente wie Gesimse und Fensterfaschen wurden von der ausführenden Malerfirma besonders schön herausgearbeitet und weiß abgesetzt. Dadurch konnte der ursprüngliche Charakter des Gebäudes aufgegriffen und gleichzeitig ein frischer und freundlicher Gesamteindruck geschaffen werden.

Mit der Maßnahme werden die Anforderungen unseres Hof- und Fassadenprogramms „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ erfüllt, das unter anderem eine Aufhellung von Fassadenflächen voraussetzt.

Die Eigentümer zeigten sich mit dem Ergebnis und der Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement „Stark im Norden“ sehr zufrieden. Die Fassaden- und Gerüstbauarbeiten wurden mit 50 % der Baukosten über das noch bis Ende 2028 laufende Hof- und Fassadenprogramm „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ bezuschusst.

Der Fördertopf ist noch nicht ausgeschöpft: Eigentümer*innen in Alt-Hamborn und Marxloh haben daher weiterhin die Möglichkeit, eine Förderung für die Aufwertung ihrer Fassaden über die zuständigen Quartiersmanagements in Anspruch zu nehmen.

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Gemeinsam für Alt-Hamborn – ein kurzer Rückblick auf das Stadtteilforum von Stark im Norden

Einmal mehr hat das Stadtteilforum von Stark im Norden in Alt-Hamborn gezeigt, wie wichtig Orte des Austauschs und der Begegnung für einen lebendigen Stadtteil sind. Zahlreiche bekannte Stadtteilakteur*innen, engagierte Bürger*innen und auch einige neue Gesichter kamen beim 5. Stadtteilforum in Alt-Hamborn zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Abend zu verbringen.

Nach der Begrüßung durch das QM-Alt-Hamborn richtete zunächst die städtische Projektleitung von Stark im Norden, Kira Popp, einige Worte an die Besucher*innen. Ein besonderer Höhepunkt folgte mit dem Grußwort von Asli Sevindim, Leiterin der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Da sie selbst in Marxloh aufgewachsen ist, sprach sie mit großer Verbundenheit über den Duisburger Norden, die Bedeutung lebendiger Nachbarschaften und den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Wir haben uns sehr gefreut, dass sie unser Stadtteilforum besucht und den Abend mit ihren persönlichen und inspirierenden Worten bereichert hat.

Anschließend verwandelte sich das Stadtteilbüro in eine kleine Ausstellung mit zahlreichen Stationen, die zum Entdecken, Informieren und Mitmachen einluden. Den Rahmen bildete die Finissage der Ausstellung von Stephanus Schmitz, die nach drei Monaten ihren gelungenen Abschluss fand. Seine Werke luden dazu ein, Alt-Hamborn aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche.

Ebenso groß war das Interesse an den Projekten von Stark im Norden. An verschiedenen Informationsstationen konnten sich die Besucher*innen über die geplante Umgestaltung des Hamborner Altmarkts (TP6), den Neubau des Kinder- und Jugendzentrums (TP13) sowie das Fassadenprogramm informieren. Ergänzt wurde das Angebot durch eine neue Lamellenkarte vom Altmarkt sowie eine Neuauflage der Baukulturbroschüre. Quartiersarchitekt Christian Eickelberg stand hier ebenfalls für Fragen und den fachlichen Austausch zur Verfügung stand.

Auch die vielen weiteren Angebote des Stadtteilbüros wurden vorgestellt – von der Stadtteilzeitung über das Erzählcafé und das Sprachcafé bis hin zum öffentlichen Bücherschrank und zahlreichen Aktionen der vergangenen Monate. So wurde einmal mehr sichtbar, wie vielfältig die Arbeit von Stark im Norden im Stadtteil inzwischen geworden ist.  Ein weiterer Programmpunkt war die Beteiligungsstation zur zukünftigen Gestaltung von Stromkästen in Alt-Hamborn.

Bei Snacks, Getränken und vielen persönlichen Gesprächen entwickelte sich eine offene und angenehme Atmosphäre. Selbst ein kurzer Regenschauer konnte der guten Stimmung kaum etwas anhaben – auch die Grüne Bank vor dem Stadtteilbüro wurde immer wieder für Gespräche und Begegnungen genutzt.

Für uns als QM-Alt-Hamborn war das Stadtteilforum erneut ein voller Erfolg. Das große Interesse, die vielen guten Gespräche und das positive Feedback zeigen, wie wertvoll solche Formate für den Austausch im Stadtteil sind. Gleichzeitig war der Abend ein schöner Abschluss vor der Sommerpause.

Bis zum 18. August bleiben die Stadtteilbüros in Alt-Hamborn und Marxloh für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Selbstverständlich sind wir in dieser Zeit weiterhin telefonisch sowie per E-Mail erreichbar und freuen uns darauf, nach der kleinen Sommerpause gemeinsam mit euch die nächsten Projekte im Duisburger Norden anzugehen.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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