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Interview mit Herrn Linne am Parking Day in Marxloh: Welche Potentiale bieten die Neugestaltung der Weseler Straße und des August-Bebel-Platzes?

Was bleibt nach dem Parking Day in Marxloh – und wie könnte der öffentliche Raum in Zukunft aussehen?

In diesem Video sprechen wir mit Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg, über die Erfahrungen des Parking Days und die Perspektiven für den Raum rund um den August-Bebel-Platz.

Beim Parking Day wurde sichtbar, was möglich ist, wenn Flächen, die normalerweise zum Parken genutzt werden, vorübergehend für Begegnung, Spiel, Aufenthalt und gemeinsames Miteinander zur Verfügung stehen. Der Aktionstag bot damit einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie sich der öffentliche Raum in Marxloh zukünftig entwickeln könnte.

Auch das neue Parklet an der Weseler Straße zeigt bereits ganz praktisch, wie aus bisherigen Stellplätzen zusätzlicher Aufenthaltsraum entstehen kann.

Abschluss der Sommertour_MX

Viele Gespräche, viele neue Gesichter – die Sommertour von „Stark im Norden“

Mit dem Ziel, mit Menschen aus dem Stadtteil ins Gespräch zu kommen und die Bürger*innen aus Marxloh und Alt-Hamborn bei den baulichen Veränderungen mitzunehmen, die in ihren Stadtteilen in den nächsten Jahren im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ anstehen, startete das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ mit dem mobilen Stadtteilbüro in die Sommertour 2026.

Sowohl in Marxloh als auch in Alt-Hamborn war das umgebaute Lastenrad an verschiedenen Orten in den Stadtteilen unterwegs. In Marxloh machte das Quartiersmanagement Station am Campus Marxloh, auf dem August-Bebel-Platz, am Entenpark und im Jubiläumshain. In Alt-Hamborn war das Quartiersmanagement in der Jägerstraße, auf der Shared-Space-Fläche vor dem Askania-Hochhaus sowie am Botanischen Garten unterwegs.

Dabei erregte der markante Aufbau am Lastenrad schnell die Aufmerksamkeit der Bürger*innen und bot einen niedrigschwelligen Einstieg in Gespräche rund um die Projekte des Modellvorhabens „Stark im Norden“. Auf diese Weise kam das Quartiersmanagement auch mit Bürger*innen in Kontakt, die sonst eher nicht den Weg in die Stadtteilbüros oder zu einer der zahlreichen Veranstaltungen gefunden hätten.

Im Fokus der Informationen standen in Marxloh die Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße. Zum Abschluss der Sommertour wurde am 29.09.2026 noch einmal mit einem Informationsstand und weiteren Visualisierungen gezielt über die aktuellen Planungen informiert. Darüber hinaus waren auch der Ausbau der drei Familiengrundschulzentren – Katholische Grundschule Henriettenstraße, Gemeinschaftsgrundschule Sandstraße und Regenbogenschule – sowie die Freiraumgestaltung des Friedrichparks Themen am mobilen Stadtteilbüro.

In Alt-Hamborn lag der Fokus auf der Umgestaltung des Hamborner Altmarkts. Insgesamt gab es viele konstruktive Gespräche, aber auch die ein oder andere kritische Rückmeldung, insbesondere zum Thema Parkraum in beiden Stadtteilen.

Besonders erfreulich war, dass an der Station am Entenpark in Marxloh auch Kontakte zu Bürger*innen aus Südosteuropa geknüpft werden konnten. Dies wurde unter anderem dadurch ermöglicht, dass die Bildungsmultiplikator*innen der Duisburger Werkkiste die Termine unterstützten und zusätzlich eine Malaktion für Kinder anboten.

Weitere kreative Unterstützung erhielt das Quartiersmanagement durch das Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg. Mit großen Gesellschaftsspielen und einem Bewegungsparcours trug es dazu bei, die Hemmschwelle für einen ersten Kontakt abzubauen und einen niedrigschwelligen Zugang zu den Angeboten des mobilen Stadtteilbüros zu schaffen.

Das Quartiersmanagement bedankt sich bei allen Bürger*innen für ihr Interesse und die zahlreichen Gespräche sowie bei allen beteiligten Akteur*innen für ihre Unterstützung während der Sommertour 2026.

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Rückblick zum Parking Day in Marxloh: Mehr Raum für Menschen

Was passiert, wenn dort, wo sonst Autos stehen, plötzlich Menschen sitzen, spielen, sich austauschen und gemeinsam Zeit verbringen? Beim Parking Day in Marxloh wurde genau das ausprobiert.

Letzte Woche, am 18. September, wurde in Marxloh sichtbar, wie öffentlicher Raum auch genutzt werden kann. An zwei Orten im Stadtteil entstanden für einige Stunden neue Räume für Begegnung, Spiel und Aufenthalt – und damit auch ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Entwicklung von Weseler Straße und August-Bebel-Platz.

Neues Parklet an der Weseler Straße

Bereits am Vormittag wurde das neue Parklet vor dem Cafe Femm eingeweiht. Dafür wurden zwei Stellplätze für drei Monate in einen begrünten Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten verwandelt. Bei sonnigem Wetter kamen Gewerbetreibende, Schülerinnen und weitere Besucherinnen vorbei, um die neue „grüne Oase“ auszuprobieren.

Auch Martin Linne, der Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, war vor Ort und eröffnete das Parklet mit einer kurzen Ansprache und einer gemeinsamen Einpflanzaktion. Das Parklet zeigt ganz praktisch, welches Potenzial in Flächen steckt, die bislang vor allem zum Abstellen von Autos genutzt wurden. Dabei geht es nicht darum, das Auto aus dem Stadtteil zu verbannen. Vielmehr soll ausprobiert werden, wie zusätzlicher Raum für Aufenthalt und Begegnung entstehen kann – gerade an einem Ort wie der Weseler Straße, an dem Gastronomie und Gewerbe bereits für viel Leben sorgen.

Ein Nachmittag voller Aktionen

Am Nachmittag verlagerte das Quartiersmanagement Marxloh dann das Geschehen auf den August-Bebel-Platz. Von 15 bis 19 Uhr wurde ein Teil der sonst als Parkplatz genutzten Fläche für verschiedene Aktionen geöffnet.

Minifußballfeld, Basteln, Kinderschminken, Bepflanzungsaktionen, Capoeira und weitere Mitmachangebote sorgten für ein buntes Programm für Groß und Klein. Viele Akteur*innen aus Marxloh waren dabei und brachten eigene Angebote mit. Unter anderem beteiligten sich der Runde Tisch, das Kiebitz, die AWO, die Naturwerkstatt, das Kommunale Integrationszentrum, Tobias Kroker mit Capoeira und der Heimatverein.

Besonders für die Kinder gab es viel zu entdecken. Mit ihren Stempelkarten ging es von Station zu Station, an denen sie verschiedene Angebote ausprobieren konnten. So wurde der August-Bebel-Platz für einen Nachmittag zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder, Familien und Bewohner*innen des Stadtteils.

Ein Vorgeschmack auf die Zukunft

Der Parking Day war dabei mehr als ein Aktionstag. Er bot die Gelegenheit, ganz praktisch zu erleben, wie sich ein Platz anfühlen kann, wenn einmal nicht das Parken, sondern der Aufenthalt im Mittelpunkt steht.

Gerade für den August-Bebel-Platz ist dieser Blick in die Zukunft interessant. Eine umfassende Weiterentwicklung des zentralen Platzes ist bereits seit mehreren Jahren vorgesehen, und im nächsten Jahr soll der Bauprozess starten. Der Parking Day hat nun auf spielerische und anschauliche Weise gezeigt, welche Möglichkeiten entstehen können, wenn mehr Raum für Aufenthalt, Spiel und gemeinsames Miteinander geschaffen wird.

Und während der Parking Day auf dem August-Bebel-Platz bereits wieder vorbei ist, bleibt das Parklet in der Weseler Straße noch drei Monate bestehen. Damit kann auch nach dem Aktionstag beobachtet werden, wie der neue Aufenthaltsbereich im Alltag angenommen wird – und welche Erfahrungen daraus für die weitere Entwicklung des Stadtteils entstehen können.

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Gesichter aus Marxloh – etwas andere Perspektiven auf den Stadtteil

Die „Gesichter aus Marxloh“ begleiten uns bereits seit einigen Jahren im Stadtteilbüro Marxloh und haben zuletzt noch einmal Zuwachs bekommen.

Wir haben uns sehr über das Interesse von Tabea (Trip to Marxloh), Hatice (RiZ) und Lincey (RiZ) gefreut. Sie sind gerade bei vielen Kindern und Jugendlichen im Stadtteil bekannt und bringen noch einmal eine ganz eigene Perspektive auf Marxloh und das Leben hier mit.

Die neuen Videos sind jetzt auf unserer Internetseite abrufbar. Zeitnah werden auch die entsprechenden Drucke wieder in unserem Büro im Schaufenster zu sehen sein.

Schaut euch die Videos an, lernt Marxloh und einige seiner besonderen Stadtteilakteur*innen kennen und entdeckt den Stadtteil vielleicht noch einmal aus einer anderen Perspektive.

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Parking Day in Marxloh: Ein Tag voller Ideen, Aktionen und neuer Perspektiven

Der Parking Day am 18.09.2026 steht vor der Tür – und in Duisburg-Marxloh erwartet euch ein ganz besonderer Tag. Gemeinsam wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn öffentlicher Raum einmal anders gedacht und genutzt wird.

Los geht es schon relativ früh: Ab 9:30 Uhr wird an der Weseler Straße vor dem Café Femm ein neues Parklet eröffnet. Die beiden Parkplätze werden für drei Monate in eine kleine Aufenthaltsfläche verwandelt, die zum Sitzen, Verweilen und Begegnen einlädt. Wir freuen uns sehr, diese besondere Form von Stadtmobiliar nach Marxloh zu bringen – und ebenso über die Offenheit des Café Femm, das die Aufstellung vor seiner Lokalität ausdrücklich unterstützt. Damit das Parklet auch optisch zu einem echten Hingucker wird, wird es durch eine ansprechende Bepflanzung ergänzt. Bis ungefähr 12:30 Uhr gibt es dort die erste kleine Aktion des Tages zu entdecken.

Nach dem Markt geht es ab 15:00 Uhr auf dem August-Bebel-Platz weiter. Bis 19:00 Uhr wird dort der halbe Platz abgesperrt und verwandelt sich in eine temporäre Informations-, Spiel- und Erlebnisfläche. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie das Modellvorhaben, nachhaltige Mobilität und die Frage, wie öffentlicher Raum zukünftig genutzt werden kann. Natürlich ist auch für die jüngsten Besucher*innen einiges dabei: Ein Minifußballfeld, verschiedene Spielstationen, eine Bastelaktion und Kinderschminken sorgen für jede Menge Abwechslung. Bei einer kleinen Bepflanzungsaktion könnt ihr selbst aktiv werden, während ein Wasserspiel bereits einen spielerischen Vorgeschmack auf die geplante Neugestaltung des Platzes gibt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Kaffee und Kuchen und – wie sollte es anders sein – der Eiswagen schaut ebenfalls vorbei.

Doch bei all dem geht es nicht nur um einen schönen Nachmittag. Der Tag soll vor allem zeigen, welche neuen Perspektiven sich für den August-Bebel-Platz eröffnen könnten, wenn hier künftig nicht mehr ausschließlich Autos abgestellt werden. Was könnte entstehen, wenn mehr Raum für Menschen, Begegnung, Spiel und Aufenthalt zur Verfügung steht?

Genau das wollen wir gemeinsam mit euch ausprobieren, sichtbar machen und diskutieren.

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Architekturspaziergänge und Broschüren zum Thema Baukultur in Alt-Hamborn & Marxloh

Im Rahmen des Quartiersmanagements „Stark im Norden“ finden in Alt-Hamborn und Marxloh Architekturspaziergänge zum Thema „Nachhaltige Baukultur im Spiegel ihrer Zeit“ statt.

Die Quartiersarchitekten Matthäus Nowak und Christian Eickelberg möchten dabei für die vielfältige Baukultur in den beiden Stadtteilen sensibilisieren. Im Mittelpunkt steht der Brückenschlag zwischen architekturgeschichtlich prägenden Gebäuden und davon inspirierten Bauwerken in Alt-Hamborn und Marxloh.

Für Gebäude jeder Epoche war und ist die Frage der Nachhaltigkeit – zumindest im Sinne von Lebensdauer und Beständigkeit – von großer Bedeutung. Die Rundgänge greifen diesen Gedanken auf und gehen der Frage nach, welche Potenziale aus der Vergangenheit auch für zukünftige Entwicklungen genutzt werden können.

Die Termine in Alt-Hamborn:
Mittwoch, 02.09.2026, 17:00 Uhr – Start am Stadtteilbüro Alt-Hamborn, Hamborner Altmarkt 8

Die Termine in Marxloh:
Mittwoch, 09.09.2026, 17:00 Uhr – Start am Stadtteilbüro Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 34

Darüber hinaus sind in beiden Stadtteilbüros mittlerweile ansprechend gestaltete Broschüren zum Thema Baukultur erhältlich. Die Broschüren können während der Sprechzeiten kostenfrei mitgenommen werden.

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Campus Marxloh feierlich eröffnet – Stadtteilschulfest bringt den Stadtteil zusammen

Nachdem vor zwei Jahren anlässlich des Jubiläums der Herbert-Grillo-Gesamtschule bereits ein großes Stadtteilschulfest zahlreiche Besucher*innen nach Marxloh lockte, gab es in diesem Jahr erneut einen besonderen Anlass zum Feiern: die offizielle Eröffnung des Campus Marxloh.

Bereits beim Jubiläumsfest konnten Interessierte den damaligen Rohbau des markanten roten Gebäudes im Rahmen von Führungen besichtigen. Heute präsentiert sich der Campus als moderner und architektonisch beeindruckender Bildungsstandort mitten im Stadtteil. Die neuen Räumlichkeiten werden bereits intensiv genutzt – auch wir von Stark im Norden durften hier in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Veranstaltungen durchführen. Umso mehr haben wir uns gefreut, Teil des Campusfestes zu sein und die offizielle Eröffnung gemeinsam mit zahlreichen Besucher*innen, Netzwerkpartner*innen und Institutionen zu feiern.

Mit einem eigenen Informationsstand informierten wir über die aktuellen Projekte von Stark im Norden. Im Mittelpunkt standen dabei die geplante Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, die Entwicklung des zukünftigen Friedrich-Parks mit Bewegungsparcours sowie die Weiterentwicklung der drei Marxloher Grundschulen. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über die Projekte zu informieren, Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Für die jüngeren Gäste hatten wir außerdem ein kleines Quiz sowie ein Jakkolo-Spiel vorbereitet. Besonders das Spiel erfreute sich großer Beliebtheit und war während der gesamten Veranstaltung nahezu durchgehend belegt. Es war schön zu sehen, wie Kinder, Jugendliche und Familien an unserem Stand zusammenkamen und ganz nebenbei auch mit unseren Projekten in Berührung kamen.

Insgesamt blicken wir auf viele interessante Gespräche mit Bewohner*innen, engagierten Akteur*innen und langjährigen Netzwerkpartner*innen zurück. Gerade diese persönlichen Begegnungen zeigen immer wieder, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Austausch und die Vernetzung im Stadtteil sind.

Auch das übrige Programm ließ keine Wünsche offen. Bei bestem Sommerwetter herrschte rund um die Herbert-Grillo-Gesamtschule und den neuen Campus eine offene, fröhliche und lebendige Atmosphäre. Besonders beeindruckend war das große Engagement der Schulgemeinschaft: Zahlreiche Schüler*innen waren aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt und trugen mit viel Einsatz und Begeisterung zum Gelingen des Festes bei.

Die zahlreichen Pavillons im Außenbereich sowie die vielfältigen Informations- und Mitmachstände im Gebäude zeigten eindrucksvoll die große Bandbreite an Einrichtungen, Initiativen und Vereinen, die Marxloh prägen. Unter anderem präsentierten sich die AWO Integration, der Runde Tisch Marxloh, Tausche Bildung für Wohnen, die Duisburger Werkkiste, die VHS Nord, das Forum für interkulturelle Information und Bildung sowie viele weitere Akteur*innen mit ihren Angeboten. Fast jeder Raum des neuen Campus war mit Aktionen, Ausstellungen oder Informationsständen belebt, sodass sich ein abwechslungsreicher Rundgang durch das gesamte Gebäude ergab.

Ergänzt wurde das Programm durch Tanzaufführungen, musikalische Beiträge, Mitmachangebote für Groß und Klein sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und Begegnung machte das Campusfest zu einer Veranstaltung, die Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Hintergründe zusammenbrachte. Der neue Campus bietet nicht nur moderne Bildungsräume, sondern schafft auch einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Vernetzung – genau das, was ein lebendiger Stadtteil braucht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Organisator*innen für die Einladung und die hervorragende Durchführung der Veranstaltung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Menschen im Stadtteil die anstehenden Projekte weiter voranzubringen und den Campus Marxloh auch künftig mit Leben zu füllen.

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Rückblick: 2. Stark im Norden-Eigentümer*innenforum erneut ein Erfolg

Das zweite Eigentümer*innenforum im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ ist erfolgreich verlaufen und kann erneut als gelungene Veranstaltung verbucht werden. Die umfangreichen Vorbereitungen der Quartiersmanagement-Teams sowie insbesondere der beiden Quartiersarchitekten zahlten sich aus: Sowohl die Fachvorträge als auch der begleitende Beratungsmarkt stießen auf großes Interesse. Besonders erfreulich waren zudem die zahlreichen Nachfragen zum Modellvorhaben und den aktuellen Entwicklungen in den Stadtteilen.

Am 17.06.2026 füllten sich ab 17:30 Uhr nach und nach die Räumlichkeiten des Allgemeinen Aus- & Weiterbildungs-Instituts Deutschland (AAWID) in Alt-Hamborn. Letztlich nutzten knapp 50 Eigentümer*innen die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, fachliche Impulse mitzunehmen und mit den anwesenden Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Bereits vor Beginn der Vorträge wurde das bereitgestellte Informationsmaterial rege nachgefragt. Neben der aktuellen fünften Ausgabe der Stadtteilzeitung stießen insbesondere die Baukulturbroschüren sowie die Beratungsbroschüre „Rund ums Haus“ auf großes Interesse.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Stark im Norden-Projektleitung Kira Popp führte Quartiersarchitekt Christian Eickelberg durch den Abend. Nach einem kompakten Überblick zum Modellvorhaben folgten zwei Fachvorträge, die von den Anwesenden aufmerksam verfolgt wurden und zahlreiche Rückfragen auslösten.

Den Auftakt machte Sarah Dungs von der Greyfield Group mit ihrem Vortrag zum Thema „Bauen im Bestand“. Neben grundsätzlichen Ansätzen und Potenzialen der Bestandsentwicklung wurde auch die Verbindung zu den Veranstaltungsräumen selbst hergestellt. Das AAWID-Gebäude wurde dabei als gelungenes Beispiel einer behutsamen und erfolgreichen Weiterentwicklung bestehender Immobilien vorgestellt. Ergänzend berichtete Gastgeber Martin Schulz über die Geschichte des ehemaligen Warenhauses Tietz und die schrittweise Transformation des Gebäudes zu seinem heutigen Nutzungsprofil.

Im Anschluss referierte Energieberater Jürgen Krüßmann von der Verbraucherzentrale zum Thema Wärmepumpen. In seinem praxisnahen Vortrag erläuterte er die Funktionsweise, Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Technologie und gab den Teilnehmenden hilfreiche Hinweise zu Planung, Installation und Fördermöglichkeiten. Auch dieser Beitrag führte zu einer Diskussion und zahlreichen interessierten Nachfragen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent*innen, Mitwirkenden und Teilnehmenden für den gelungenen Abend. Das große Interesse zeigt, wie wichtig der Austausch rund um die Themen Immobilien, Stadtentwicklung und energetische Sanierung weiterhin ist. Bereits jetzt laufen erste Überlegungen für ein drittes Eigentümerforum im Herbst oder Winter, für das es bereits einige spannende Themenideen gibt. Wir freuen uns darauf, den Dialog mit den Eigentümer*innen fortzusetzen.

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2. „Stark im Norden“ – Eigentümer*innenforum am 17.06.2026 in Alt-Hamborn

Wir möchten alle interessierten Eigentümer*innen nochmals auf unser nächstes „Stark im Norden“ Eigentümer*innenforum aufmerksam machen.

Ziel der Veranstaltung ist die Beratung von Immobilieneigentümer*innen aus Alt-Hamborn und Marxloh zu relevanten Themen rund um den Immobilienbesitz sowie den damit verbundenen Pflichten, Herausforderungen, Potenzialen und Unterstützungsangeboten.

Der Ablaufplan sieht aktuell wie folgt aus:

17:30–18:00 Uhr
Beratungsmarkt mit Ständen von „Stark im Norden", WBD/Ordnungsamt, Jobcenter und der Verbraucherzentrale NRW e.V.

18:15–18:45 Uhr – Informationsvortrag 1
„Bestand als Chance: Vom Problem zur Perspektive“
mit Frau Dungs (Greyfield Group) & Herrn Schulz (AAWID)
inkl. Gelegenheit für Rückfragen

18:45–19:15 Uhr – Informationsvortrag 2
„Nachhaltige Methoden der Wärmeerzeugung“
mit Herrn Krüßmann (Verbraucherzentrale NRW e.V.)
inkl. Gelegenheit für Rückfragen

19:15–19:45 Uhr – Informationsvortrag 3
„Aspekte des Mietrechts“
mit Frau Herzberg (Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Mieterbund Rhein-Ruhr e.V.)
inkl. Gelegenheit für Rückfragen

19:45–20:30 Uhr
Gelegenheit zum informellen Austausch & Beratungsmarkt

Wir freuen uns sehr über das bisher große Interesse und auf einen informativen Abend mit vielen spannenden Gesprächen.

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Rückblick zu den Stark im Norden-Aktionstagen in Marxloh

In dieser Woche war es endlich soweit: Am 12.05. und 13.05. sollten die beiden Aktionstage in Marxloh stattfinden. Während der erste Tag bei trockenem Wetter und guter Stimmung erfolgreich durchgeführt werden konnte, musste der zweite Aktionstag am 13.05. leider wetterbedingt abgesagt werden.

Zunächst möchten wir uns herzlich bei allen Personen bedanken, die mitgewirkt oder die Veranstaltung besucht haben. Der Dienstag war ein voller Erfolg – auch wenn ein paar Grad mehr sicherlich angenehm gewesen wären.

Geboten wurde ein vielseitiges Programm rund um den August-Bebel-Platz. An unserem Stark im Norden-Infostand informierten wir mithilfe inhaltlich vorbereiteter Bauzäune über die Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, den Friedrich-Park sowie den geplanten Bewegungsparcours. Ergänzt wurde dies durch allgemeine und niedrigschwellige Informationen zum Tag der Städtebauförderung. Viele Inhalte und Planungen waren bereits bekannt, dennoch war uns eine anschauliche und gut zugängliche Aufbereitung besonders wichtig. Darüber hinaus präsentierte die Stabstelle Klimaschutz Informationsmaterialien und eine Photovoltaikanlage, während der Naturraum e.V. eine Wärmebildkamera mitgebracht hatte, die aufgrund der Temperaturen leider nicht zum Einsatz kommen konnte.

Besonders gut angenommen wurden die zahlreichen Angebote für Kinder. Die große Aktionsfläche wurde durch ein begehbares Feuerwehrauto und einen Eiswagen eingerahmt und bot viele Möglichkeiten zum Spielen und Mitmachen. Das Beteiligungsmobil brachte erneut verschiedene Angebote mit – insbesondere Jenga, Brettspiele und der selbstgebaute „Airhockey-Tisch“ aus Holz erfreuten sich großer Beliebtheit. Auch die mobilen Minifußballfelder der „Ballbande“ waren durchgehend in Nutzung und sorgten für viel Begeisterung. Ein besonderer Dank gilt hier nochmals Anton Weber, der die Veranstaltung nicht nur mit den Fußballfeldern, sondern auch mit spontanen Musikeinlagen bereichert hat.

Sehr gut angenommen wurde außerdem der kleine Kreativworkshop von Stephanus Schmitz. Mit vorbereiteten Motiven, Staffeleien und Rahmen entstanden zahlreiche kreative Werke, die die Kinder später mit nach Hause nehmen konnten. Auch die Bastelaktion inklusive Buttonmaschine des Regionalzentrums Nord wurde gut besucht. Die ursprünglich für Mittwoch geplante Theateraktion vom Jugend- u. Kulturzentrum Kiebitz wäre sicherlich ebenfalls ein Erfolg geworden.

Auch sehr positiv fiel zudem der kleine Stadtteilrundgang mit dem Heimatverein Hamborn e.V. auf. Vor allem das historische Bildmaterial von Thorsten Fischer sorgte für großes Interesse und ergänzte die Einblicke in die Geschichte des Platzes auf eindrucksvolle Weise. Nach einer kurzen Einführung inklusive kleiner Bildausstellung führte der Rundgang zu drei Stationen am August-Bebel-Platz. Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang ausdrücklich beim Sanitätshaus Münch, Kai Jens Heinze vom Lotto- und Postladen im Marxloh-Center sowie Andrea Schulte von Peter Pomms für die interessanten historischen Einblicke in ihre Geschäfte und deren Entwicklung. Die zahlreichen Rückfragen und Gespräche mit den rund 20 Teilnehmenden zeigten deutlich, dass insbesondere Rundgänge mit Bezügen zur Geschichte und Zukunft des Stadtteils auf großes Interesse stoßen und identitätsstiftend wirken können.

Wir hoffen sehr, einzelne Programmpunkte des zweiten Aktionstages im weiteren Jahresverlauf nachholen zu können. Die beiden Tage haben aus unserer Sicht erneut gezeigt, welches Potenzial im August-Bebel-Platz steckt – und dass dort noch vieles möglich ist, insbesondere wenn das Wetter mitspielt.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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