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Grundschulkinder gestalten Baustellenbanner für die zukünftigen Familiengrundschulzentren

Nachdem die Schüler*innen der Sandstraße schon ihr eigenes Banner gestalten konnten, waren nun auch die Kinder der KGS Henriettenstraße und der Regenbogenschule dran. Kurz vor den Ferien haben auch sie ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und so entstanden mit viel Farbe und Begeisterung zwei weitere große Baustellenbanner. Die Banner machen auf die bevorstehenden Baumaßnahmen an den Schulstandorten aufmerksam und geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Vorfreude auf die neuen Schulgebäude samt ausgebauter Familiengrundschulzentren kreativ auszudrücken.

Mit Pinseln, Farben und vielen Ideen entstanden individuelle Motive, die künftig an den Baustellen zu sehen sein werden. Dabei hatten die Kinder nicht nur sichtlich Spaß, sondern zeigten auch großes Interesse daran, warum die Banner erstellt werden und was in den kommenden Monaten an ihren Schulen passieren wird.

An der Regenbogenschule konnten die Kinder erfahren, dass in den Sommerferien das Interimsgebäude aufgestellt wird, das während der Bauzeit als Ausweichquartier dienen wird. Bereits vor einigen Wochen haben an der Sandstraße die Arbeiten für das Interimsgebäude begonnen. Dort sind die Bauarbeiten inzwischen weit fortgeschritten, sodass aktuell der Innenausbau und die Einrichtung im Mittelpunkt stehen.

Auch insgesamt schreiten die Vorbereitungen an allen drei Schulstandorten zügig voran. Der Baubeginn an den Standorten Sandstraße und Henriettenstraße ist derzeit für Anfang 2027 vorgesehen. An der Regenbogenschule soll die Bauphase bereits Ende 2026 starten.

Wir freuen uns darauf, den weiteren Projektverlauf gemeinsam mit den Kindern zu begleiten und sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu ihren modernen, zukunftsfähigen Schulen und dem Ausbau der Familiengrundschulzentren mitzunehmen.

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Campus Marxloh feierlich eröffnet – Stadtteilschulfest bringt den Stadtteil zusammen

Nachdem vor zwei Jahren anlässlich des Jubiläums der Herbert-Grillo-Gesamtschule bereits ein großes Stadtteilschulfest zahlreiche Besucher*innen nach Marxloh lockte, gab es in diesem Jahr erneut einen besonderen Anlass zum Feiern: die offizielle Eröffnung des Campus Marxloh.

Bereits beim Jubiläumsfest konnten Interessierte den damaligen Rohbau des markanten roten Gebäudes im Rahmen von Führungen besichtigen. Heute präsentiert sich der Campus als moderner und architektonisch beeindruckender Bildungsstandort mitten im Stadtteil. Die neuen Räumlichkeiten werden bereits intensiv genutzt – auch wir von Stark im Norden durften hier in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Veranstaltungen durchführen. Umso mehr haben wir uns gefreut, Teil des Campusfestes zu sein und die offizielle Eröffnung gemeinsam mit zahlreichen Besucher*innen, Netzwerkpartner*innen und Institutionen zu feiern.

Mit einem eigenen Informationsstand informierten wir über die aktuellen Projekte von Stark im Norden. Im Mittelpunkt standen dabei die geplante Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, die Entwicklung des zukünftigen Friedrich-Parks mit Bewegungsparcours sowie die Weiterentwicklung der drei Marxloher Grundschulen. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über die Projekte zu informieren, Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Für die jüngeren Gäste hatten wir außerdem ein kleines Quiz sowie ein Jakkolo-Spiel vorbereitet. Besonders das Spiel erfreute sich großer Beliebtheit und war während der gesamten Veranstaltung nahezu durchgehend belegt. Es war schön zu sehen, wie Kinder, Jugendliche und Familien an unserem Stand zusammenkamen und ganz nebenbei auch mit unseren Projekten in Berührung kamen.

Insgesamt blicken wir auf viele interessante Gespräche mit Bewohner*innen, engagierten Akteur*innen und langjährigen Netzwerkpartner*innen zurück. Gerade diese persönlichen Begegnungen zeigen immer wieder, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Austausch und die Vernetzung im Stadtteil sind.

Auch das übrige Programm ließ keine Wünsche offen. Bei bestem Sommerwetter herrschte rund um die Herbert-Grillo-Gesamtschule und den neuen Campus eine offene, fröhliche und lebendige Atmosphäre. Besonders beeindruckend war das große Engagement der Schulgemeinschaft: Zahlreiche Schüler*innen waren aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt und trugen mit viel Einsatz und Begeisterung zum Gelingen des Festes bei.

Die zahlreichen Pavillons im Außenbereich sowie die vielfältigen Informations- und Mitmachstände im Gebäude zeigten eindrucksvoll die große Bandbreite an Einrichtungen, Initiativen und Vereinen, die Marxloh prägen. Unter anderem präsentierten sich die AWO Integration, der Runde Tisch Marxloh, Tausche Bildung für Wohnen, die Duisburger Werkkiste, die VHS Nord, das Forum für interkulturelle Information und Bildung sowie viele weitere Akteur*innen mit ihren Angeboten. Fast jeder Raum des neuen Campus war mit Aktionen, Ausstellungen oder Informationsständen belebt, sodass sich ein abwechslungsreicher Rundgang durch das gesamte Gebäude ergab.

Ergänzt wurde das Programm durch Tanzaufführungen, musikalische Beiträge, Mitmachangebote für Groß und Klein sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und Begegnung machte das Campusfest zu einer Veranstaltung, die Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Hintergründe zusammenbrachte. Der neue Campus bietet nicht nur moderne Bildungsräume, sondern schafft auch einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Vernetzung – genau das, was ein lebendiger Stadtteil braucht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Organisator*innen für die Einladung und die hervorragende Durchführung der Veranstaltung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Menschen im Stadtteil die anstehenden Projekte weiter voranzubringen und den Campus Marxloh auch künftig mit Leben zu füllen.

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Fassadenprogramm: Zweite Fördermaßnahme an der Westerwaldstraße 19 in Marxloh in der Umsetzung

Zeitgleich zur Maßnahme in Alt-Hamborn wird aktuell das zweite Förderprojekt im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms in Marxloh umgesetzt. Am dreigeschossigen Wohngebäude in der Westerwaldstraße 19 aus dem Jahr 1912 wird die Fassade umfassend erneuert und zukünftig mit einem hellen Farbton gestaltet. Gerade in den Sommermonaten trägt der helle Fassadenanstrich zu einer Verbesserung des lokalen Mikroklimas bei, da sich die Oberflächen im Vergleich zu dunklen Fassaden weniger stark aufheizen.

Damit werden auch an diesem Objekt die Anforderungen des klimagerechten Dach-, Hof- und Fassadenprogramms „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ erfüllt, das unter anderem eine Aufhellung der Fassadenflächen vorsieht. Ziel des Förderprogramms ist es, das Stadtbild nachhaltig aufzuwerten und gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten.

Die Fassaden- und Gerüstbauarbeiten werden mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Baukosten unterstützt.

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125 Jahre August-Bebel-Platz – Das Herz von Marxloh

Von der Marktfläche zum Zentrum des Stadtteils

Der August-Bebel-Platz ist seit mehr als einem Jahrhundert Teil des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zentrums von Marxloh. Seine Geschichte begann am 24. Juni 1901, als hier der erste öffentliche Markt stattfand. Die rasante Entwicklung der damals noch jungen Industriestandorte im Duisburger Norden hatte zu einem starken Bevölkerungswachstum geführt. Mit dem neuen Markt erhielt Marxloh einen zentralen Ort für Handel, Begegnung und Versorgung.

Schon früh entwickelte sich der Platz zu einem wichtigen Treffpunkt des öffentlichen Lebens. Händler, Handwerker und Landwirte boten ihre Waren an, während die Bewohner hier nicht nur einkauften, sondern auch Neuigkeiten austauschten und soziale Kontakte pflegten.

Die Namen des Platzes

Im Laufe seiner Geschichte trug der Platz verschiedene Bezeichnungen, die eng mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit verbunden waren. Ursprünglich war er als zentraler Marktplatz von Marxloh bekannt und wurde vor allem nach seiner Funktion schlicht als Neumarkt bezeichnet.

Seinen heutigen Namen erhielt der Platz zu Ehren von August Bebel (1840–1913), einem der bedeutendsten Vertreter der deutschen Arbeiterbewegung und Mitbegründer der Sozialdemokratie. Die Benennung spiegelt die industrielle Prägung Marxlohs und die enge Verbindung des Stadtteils zur Geschichte der Arbeiterschaft wider.

Der Name August-Bebel-Platz steht heute für die Tradition eines Stadtteils, dessen Entwicklung eng mit Bergbau, Stahlindustrie und den Menschen verbunden ist, die hier über Generationen gelebt und gearbeitet haben.

Der Platz im Wandel der Zeit

Mit der weiteren Entwicklung Marxlohs veränderte sich auch der Platz. Während er zunächst vor allem für den Markt genutzt wurde, entwickelte er sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend zum Mittelpunkt des Geschäfts- und Einkaufslebens für den gesamten Stadtteil. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung des Horten-Kaufhauses im Jahr 1965 (heute das Marxloh Center) unmittelbar am Platz, das den Standort über Jahrzehnte prägte und Besucher aus dem gesamten Duisburger Norden und darüber hinaus anzog.

Der August-Bebel-Platz heute

Auch heute ist der August-Bebel-Platz das Herz des Stadtteils, kann sein Potenzial aber nicht voll ausschöpfen. Als Markt- und Festplatz beherbergt er zweimal wöchentlich einen vielfältigen Wochenmarkt, der Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenbringt. Hier treffen Tradition, Vielfalt und Nachbarschaft aufeinander. Damit er wieder stärker zu einem Ort des Austauschs wird, gibt es konkrete Planungen für eine Neugestaltung des Platzes im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“.

Darüber hinaus dient der Platz als Veranstaltungsort für Stadtteilfeste, Informationsveranstaltungen, Kulturangebote und Bürgeraktionen. Er ist ein Ort der Begegnung, an dem sich das vielfältige Leben Marxlohs widerspiegelt. Nach dem Umbau kann der Platz dieser Rolle noch stärker gerecht werden.

Blick in die Zukunft

Die Zukunft des August-Bebel-Platzes steht im Zeichen einer umfassenden städtebaulichen Aufwertung. Im Rahmen des Teilprojekts TP5 des Modellvorhabens „Stark im Norden“ plant die Stadt Duisburg eine Neugestaltung des Platzes und seines direkten Umfeldes. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern, mehr Grünflächen zu schaffen, den Fuß- und Radverkehr zu fördern und den Platz noch stärker als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil zu entwickeln. Durch Entsiegelung und die Reduzierung von Stellplätzen wird er künftig weniger vom Verkehr geprägt sein.

Aus einem überwiegend einseitig genutzten Platz soll ein moderner, lebendiger und nachhaltiger Stadtplatz entstehen – ein Ort zum Verweilen, Begegnen und Feiern. Die Markttradition soll auch nach der Umgestaltung erhalten bleiben. Bürgerinnen und Bürger wurden und werden aktiv in die Planungen einbezogen.

125 Jahre Mittelpunkt von Marxloh

Seit dem ersten Markttag am 24. Juni 1901 begleitet der August-Bebel-Platz die Geschichte Marxlohs. Er hat wirtschaftliche Aufschwünge, gesellschaftliche Veränderungen und den Strukturwandel des Ruhrgebiets erlebt. Nach 125 Jahren ist er noch immer das Herz des Stadtteils – und mit den geplanten Veränderungen soll er dies auch für kommende Generationen bleiben.

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Rückblick: 2. Stark im Norden-Eigentümer*innenforum erneut ein Erfolg

Das zweite Eigentümer*innenforum im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ ist erfolgreich verlaufen und kann erneut als gelungene Veranstaltung verbucht werden. Die umfangreichen Vorbereitungen der Quartiersmanagement-Teams sowie insbesondere der beiden Quartiersarchitekten zahlten sich aus: Sowohl die Fachvorträge als auch der begleitende Beratungsmarkt stießen auf großes Interesse. Besonders erfreulich waren zudem die zahlreichen Nachfragen zum Modellvorhaben und den aktuellen Entwicklungen in den Stadtteilen.

Am 17.06.2026 füllten sich ab 17:30 Uhr nach und nach die Räumlichkeiten des Allgemeinen Aus- & Weiterbildungs-Instituts Deutschland (AAWID) in Alt-Hamborn. Letztlich nutzten knapp 50 Eigentümer*innen die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, fachliche Impulse mitzunehmen und mit den anwesenden Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Bereits vor Beginn der Vorträge wurde das bereitgestellte Informationsmaterial rege nachgefragt. Neben der aktuellen fünften Ausgabe der Stadtteilzeitung stießen insbesondere die Baukulturbroschüren sowie die Beratungsbroschüre „Rund ums Haus“ auf großes Interesse.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Stark im Norden-Projektleitung Kira Popp führte Quartiersarchitekt Christian Eickelberg durch den Abend. Nach einem kompakten Überblick zum Modellvorhaben folgten zwei Fachvorträge, die von den Anwesenden aufmerksam verfolgt wurden und zahlreiche Rückfragen auslösten.

Den Auftakt machte Sarah Dungs von der Greyfield Group mit ihrem Vortrag zum Thema „Bauen im Bestand“. Neben grundsätzlichen Ansätzen und Potenzialen der Bestandsentwicklung wurde auch die Verbindung zu den Veranstaltungsräumen selbst hergestellt. Das AAWID-Gebäude wurde dabei als gelungenes Beispiel einer behutsamen und erfolgreichen Weiterentwicklung bestehender Immobilien vorgestellt. Ergänzend berichtete Gastgeber Martin Schulz über die Geschichte des ehemaligen Warenhauses Tietz und die schrittweise Transformation des Gebäudes zu seinem heutigen Nutzungsprofil.

Im Anschluss referierte Energieberater Jürgen Krüßmann von der Verbraucherzentrale zum Thema Wärmepumpen. In seinem praxisnahen Vortrag erläuterte er die Funktionsweise, Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Technologie und gab den Teilnehmenden hilfreiche Hinweise zu Planung, Installation und Fördermöglichkeiten. Auch dieser Beitrag führte zu einer Diskussion und zahlreichen interessierten Nachfragen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent*innen, Mitwirkenden und Teilnehmenden für den gelungenen Abend. Das große Interesse zeigt, wie wichtig der Austausch rund um die Themen Immobilien, Stadtentwicklung und energetische Sanierung weiterhin ist. Bereits jetzt laufen erste Überlegungen für ein drittes Eigentümerforum im Herbst oder Winter, für das es bereits einige spannende Themenideen gibt. Wir freuen uns darauf, den Dialog mit den Eigentümer*innen fortzusetzen.

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Meilenstein für die Familiengrundschulzentren in Marxloh

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Errichtung der neuen Familiengrundschulzentren in Marxloh ist geschafft: Am 09.06 wurden die Module für das Interimsgebäude der GGS an der Sandstraße angeliefert.
Damit erreicht das Teilprojekt 2 einen weiteren bedeutenden Meilenstein im Gesamtprozess.

Passend zu diesem Anlass fand eine kleine Beteiligungsaktion mit den Kindern der Offenen Ganztagsschule (OGS) statt. Mit viel Kreativität und Begeisterung gestalteten die Schüler*innen ein Baustellenbanner, das künftig auf die bevorstehenden Baumaßnahmen aufmerksam macht.

In den kommenden Monaten werden an allen drei Grundschulstandorten Interimslösungen errichtet. Diese schaffen die Voraussetzungen dafür, dass anschließend die nächsten Bauabschnitte starten können: Abbruch-, Neubau- und Sanierungsmaßnahmen werden die Schulstandorte umfassend modernisieren.

Auch wenn die bevorstehende Bauphase für Schüler*innen, Eltern sowie Lehrkräfte mit Herausforderungen verbunden sein wird, lohnt sich der Blick nach vorn. Mit den neuen Familiengrundschulzentren entstehen moderne multifunktionale Lern- und Begegnungsorte, von denen viele Familien in Marxloh langfristig profitieren werden.

Wir vom QM Marxloh und alle Projektbeteiligten freuen sich, diesen wichtigen Entwicklungsschritt gemeinsam mit den Kindern und Familien vor Ort zu gestalten.

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2. „Stark im Norden“ – Eigentümer*innenforum am 17.06.2026 in Alt-Hamborn

Wir möchten alle interessierten Eigentümer*innen nochmals auf unser nächstes „Stark im Norden“ Eigentümer*innenforum aufmerksam machen.

Ziel der Veranstaltung ist die Beratung von Immobilieneigentümer*innen aus Alt-Hamborn und Marxloh zu relevanten Themen rund um den Immobilienbesitz sowie den damit verbundenen Pflichten, Herausforderungen, Potenzialen und Unterstützungsangeboten.

Der Ablaufplan sieht aktuell wie folgt aus:

17:30–18:00 Uhr
Beratungsmarkt mit Ständen von „Stark im Norden", WBD/Ordnungsamt, Jobcenter und der Verbraucherzentrale NRW e.V.

18:15–18:45 Uhr – Informationsvortrag 1
„Bestand als Chance: Vom Problem zur Perspektive“
mit Frau Dungs (Greyfield Group) & Herrn Schulz (AAWID)
inkl. Gelegenheit für Rückfragen

18:45–19:15 Uhr – Informationsvortrag 2
„Nachhaltige Methoden der Wärmeerzeugung“
mit Herrn Krüßmann (Verbraucherzentrale NRW e.V.)
inkl. Gelegenheit für Rückfragen

19:15–19:45 Uhr – Informationsvortrag 3
„Aspekte des Mietrechts“
mit Frau Herzberg (Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Mieterbund Rhein-Ruhr e.V.)
inkl. Gelegenheit für Rückfragen

19:45–20:30 Uhr
Gelegenheit zum informellen Austausch & Beratungsmarkt

Wir freuen uns sehr über das bisher große Interesse und auf einen informativen Abend mit vielen spannenden Gesprächen.

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Rückblick zu den Stark im Norden-Aktionstagen in Marxloh

In dieser Woche war es endlich soweit: Am 12.05. und 13.05. sollten die beiden Aktionstage in Marxloh stattfinden. Während der erste Tag bei trockenem Wetter und guter Stimmung erfolgreich durchgeführt werden konnte, musste der zweite Aktionstag am 13.05. leider wetterbedingt abgesagt werden.

Zunächst möchten wir uns herzlich bei allen Personen bedanken, die mitgewirkt oder die Veranstaltung besucht haben. Der Dienstag war ein voller Erfolg – auch wenn ein paar Grad mehr sicherlich angenehm gewesen wären.

Geboten wurde ein vielseitiges Programm rund um den August-Bebel-Platz. An unserem Stark im Norden-Infostand informierten wir mithilfe inhaltlich vorbereiteter Bauzäune über die Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, den Friedrich-Park sowie den geplanten Bewegungsparcours. Ergänzt wurde dies durch allgemeine und niedrigschwellige Informationen zum Tag der Städtebauförderung. Viele Inhalte und Planungen waren bereits bekannt, dennoch war uns eine anschauliche und gut zugängliche Aufbereitung besonders wichtig. Darüber hinaus präsentierte die Stabstelle Klimaschutz Informationsmaterialien und eine Photovoltaikanlage, während der Naturraum e.V. eine Wärmebildkamera mitgebracht hatte, die aufgrund der Temperaturen leider nicht zum Einsatz kommen konnte.

Besonders gut angenommen wurden die zahlreichen Angebote für Kinder. Die große Aktionsfläche wurde durch ein begehbares Feuerwehrauto und einen Eiswagen eingerahmt und bot viele Möglichkeiten zum Spielen und Mitmachen. Das Beteiligungsmobil brachte erneut verschiedene Angebote mit – insbesondere Jenga, Brettspiele und der selbstgebaute „Airhockey-Tisch“ aus Holz erfreuten sich großer Beliebtheit. Auch die mobilen Minifußballfelder der „Ballbande“ waren durchgehend in Nutzung und sorgten für viel Begeisterung. Ein besonderer Dank gilt hier nochmals Anton Weber, der die Veranstaltung nicht nur mit den Fußballfeldern, sondern auch mit spontanen Musikeinlagen bereichert hat.

Sehr gut angenommen wurde außerdem der kleine Kreativworkshop von Stephanus Schmitz. Mit vorbereiteten Motiven, Staffeleien und Rahmen entstanden zahlreiche kreative Werke, die die Kinder später mit nach Hause nehmen konnten. Auch die Bastelaktion inklusive Buttonmaschine des Regionalzentrums Nord wurde gut besucht. Die ursprünglich für Mittwoch geplante Theateraktion vom Jugend- u. Kulturzentrum Kiebitz wäre sicherlich ebenfalls ein Erfolg geworden.

Auch sehr positiv fiel zudem der kleine Stadtteilrundgang mit dem Heimatverein Hamborn e.V. auf. Vor allem das historische Bildmaterial von Thorsten Fischer sorgte für großes Interesse und ergänzte die Einblicke in die Geschichte des Platzes auf eindrucksvolle Weise. Nach einer kurzen Einführung inklusive kleiner Bildausstellung führte der Rundgang zu drei Stationen am August-Bebel-Platz. Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang ausdrücklich beim Sanitätshaus Münch, Kai Jens Heinze vom Lotto- und Postladen im Marxloh-Center sowie Andrea Schulte von Peter Pomms für die interessanten historischen Einblicke in ihre Geschäfte und deren Entwicklung. Die zahlreichen Rückfragen und Gespräche mit den rund 20 Teilnehmenden zeigten deutlich, dass insbesondere Rundgänge mit Bezügen zur Geschichte und Zukunft des Stadtteils auf großes Interesse stoßen und identitätsstiftend wirken können.

Wir hoffen sehr, einzelne Programmpunkte des zweiten Aktionstages im weiteren Jahresverlauf nachholen zu können. Die beiden Tage haben aus unserer Sicht erneut gezeigt, welches Potenzial im August-Bebel-Platz steckt – und dass dort noch vieles möglich ist, insbesondere wenn das Wetter mitspielt.

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Rückblick zur kleinen Eröffnungsaktion des Social Sofas in Marxloh vor dem Stadtteilbüro

Es gibt einen neuen nachbarschaftlichen Begegnungsort in Marxloh: das Social Sofa. Das bunte Betonsofa, verziert mit farbenfrohen Mosaikmotiven, steht ab sofort auf der Kaiser-Friedrich-Straße 25, direkt gegenüber des Stadtteilbüros „Stark im Norden“ in Marxloh, und lädt alle Menschen aus dem Stadtteil zum Verweilen und zu Gesprächen ein.

Auf der Vorderseite ist eine große gelbe Sonne zu sehen, eingerahmt von Blumen und einem Schmetterling. Die Rückseite zeigt ein Motiv der Duisburger Skyline bei Nacht. So entsteht ein offener und lebendiger Begegnungsort im öffentlichen Raum.

Das Konzept stammt ursprünglich von der Schauspielerin und Kabarettistin Karin Bruers. Ihr Ziel war und ist es, 100 dieser etwa 2,24 Meter langen Bänke in Chaiselongue-Form in Tilburg in den Niederlanden zu realisieren. Diese Idee griff der Mosaikkünstler Ulrich Schmöckel-Spano frühzeitig auf und entwickelte gemeinsam mit dem Quartiersmanagement „Stark im Norden“ in Marxloh sowie der Duisburger Werkkiste das lokale Konzept weiter.

Die Duisburger Werkkiste erarbeitete anschließend gemeinsam mit Jugendlichen das konkrete Motiv und gestaltete so Stein für Stein den neuen Begegnungsort für den Stadtteil, der nun finalisiert und an seinen vorgesehenen Standort gebracht werden konnte.

Am 15.04.2026 wurde das Social Sofa offiziell eröffnet. Bei gutem Wetter nutzten zahlreiche Akteur*innen aus dem Stadtteil die Gelegenheit, das neue Sitzmöbel einzuweihen und direkt zu testen. Seit der Eröffnung wird das Sofa gut angenommen – insbesondere Kinder und Jugendliche nutzen es zum Verweilen, Spielen und für Fotos.

Ein besonderer Dank gilt zudem dem Amt für Stadtentwicklung, das die Umsetzung und die Abläufe sehr wohlwollend begleitet und unterstützt hat.

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Entwurfserläuterungen aus erster Hand – die Beiträge der drei erstplatzierten Landschaftsarchitekturbüros zum Friedrich-Park und Bewegungsparcours

Der Wettbewerb zum Friedrich-Park und dem Bewegungsparcours rund um Marxloh ist entschieden. Die Entwürfe wurden in gedruckter Form am August-Bebel-Platz sowie hinter der Kita Julius-Birck-Straße ausgestellt. Ergänzend wurden Hauswurfsendungen mit Abreißzetteln verteilt, über die Hinweise, Anmerkungen und weitere Ideen eingebracht werden konnten.

Mit der Dialogwerkstatt wurde zudem eine offene Beteiligungsveranstaltung für alle interessierten Menschen aus Marxloh umgesetzt. Hier wurden zahlreiche Anmerkungen und Wünsche geäußert. Am 05.03. waren alle drei Landschaftsarchitekturbüros vor Ort, um ihre Entwurfsideen vorzustellen, zu erläutern und anschaulich für die Öffentlichkeit zu präsentieren.

Genau dazu haben wir vom QM Marxloh kurze Videos erstellt, die nun der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. In diesen stellen die Vertreter*innen der drei Siegerbüros ihre Entwürfe persönlich vor – verständlich, authentisch und direkt aus erster Hand.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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