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Interview mit Herrn Linne am Parking Day in Marxloh: Welche Potentiale bieten die Neugestaltung der Weseler Straße und des August-Bebel-Platzes?

Was bleibt nach dem Parking Day in Marxloh – und wie könnte der öffentliche Raum in Zukunft aussehen?

In diesem Video sprechen wir mit Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg, über die Erfahrungen des Parking Days und die Perspektiven für den Raum rund um den August-Bebel-Platz.

Beim Parking Day wurde sichtbar, was möglich ist, wenn Flächen, die normalerweise zum Parken genutzt werden, vorübergehend für Begegnung, Spiel, Aufenthalt und gemeinsames Miteinander zur Verfügung stehen. Der Aktionstag bot damit einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie sich der öffentliche Raum in Marxloh zukünftig entwickeln könnte.

Auch das neue Parklet an der Weseler Straße zeigt bereits ganz praktisch, wie aus bisherigen Stellplätzen zusätzlicher Aufenthaltsraum entstehen kann.

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Gelungener Auftakt für die „Bar zur Baustelle“ an den drei Marxloher Grundschulen

Noch ist auf dem Schulhof der Katholischen Grundschule Henriettenstraße (KGS) lediglich eine Schotterfläche zu sehen. Schon bald werden hier jedoch die Interimsgebäude entstehen, in denen die Kinder während der Bauphase untergebracht werden. Damit wird ein erstes sichtbares Zeichen für den Start der Bauarbeiten am neuen Familiengrundschulzentrum (FGZ) gesetzt.

An der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Sandstraße ist der Bau bereits weiter fortgeschritten: Das Interimsgebäude steht und befindet sich derzeit im Innenausbau. Anfang des kommenden Jahres soll die Schule in die neuen Räumlichkeiten umziehen.

Auch an der Regenbogenschule sind die Veränderungen inzwischen sichtbar: Hier befindet sich das Interimsgebäude im Aufbau. Der Umzug ist für März 2027 geplant.

Im Rahmen der Baustellenkommunikation führte das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ an allen drei Schulstandorten in Marxloh die „Bar zur Baustelle“ durch. Das niedrigschwellige Format soll Eltern und Schüler*innen von Beginn an über die anstehenden Veränderungen informieren, Fragen beantworten und sie mit den geplanten Baumaßnahmen vertraut machen.

Den Auftakt machte am 24.09.2026 die KGS Henriettenstraße, am 01.10.2026 folgte die GGS Sandstraße. Am 15.10.2026 machte die „Bar zur Baustelle“ schließlich Station an der Regenbogenschule.

Das mobile Stadtteilbüro zog an allen drei Standorten schnell die Aufmerksamkeit von Kindern und Eltern auf sich. Besonders die Visualisierungen der zukünftigen Schulgebäude sorgten für großes Interesse. Anhand der Bilder konnten sich die Kinder bereits ein konkretes Bild davon machen, wie ihre Schule in Zukunft aussehen soll.

Die Eltern nutzten die Gelegenheit an den verschiedenen Standorten, um Fragen rund um die Bauphase zu stellen. Dabei ging es beispielsweise darum, wie der Schulalltag während der Bauarbeiten organisiert wird und ob für die Kinder ein Schulwechsel notwendig sein wird.

Ein besonderes Highlight an allen drei Schulen waren die Baustellenbanner, die die Schüler*innen bereits vor den Sommerferien gestaltet hatten. Stolz präsentierten die Kinder ihre Werke und schufen damit einen persönlichen Bezug zu ihrer zukünftigen Schule und dem bevorstehenden Veränderungsprozess.

Mit der „Bar zur Baustelle“ begleitet das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ die Bauvorhaben und schafft Raum für Information, Austausch und Begegnung. So werden Kinder und Eltern frühzeitig in den Veränderungsprozess einbezogen und können die Entwicklung ihrer Schulen von Anfang an miterleben.

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Rückblick zum Parking Day in Marxloh: Mehr Raum für Menschen

Was passiert, wenn dort, wo sonst Autos stehen, plötzlich Menschen sitzen, spielen, sich austauschen und gemeinsam Zeit verbringen? Beim Parking Day in Marxloh wurde genau das ausprobiert.

Letzte Woche, am 18. September, wurde in Marxloh sichtbar, wie öffentlicher Raum auch genutzt werden kann. An zwei Orten im Stadtteil entstanden für einige Stunden neue Räume für Begegnung, Spiel und Aufenthalt – und damit auch ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Entwicklung von Weseler Straße und August-Bebel-Platz.

Neues Parklet an der Weseler Straße

Bereits am Vormittag wurde das neue Parklet vor dem Cafe Femm eingeweiht. Dafür wurden zwei Stellplätze für drei Monate in einen begrünten Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten verwandelt. Bei sonnigem Wetter kamen Gewerbetreibende, Schülerinnen und weitere Besucherinnen vorbei, um die neue „grüne Oase“ auszuprobieren.

Auch Martin Linne, der Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, war vor Ort und eröffnete das Parklet mit einer kurzen Ansprache und einer gemeinsamen Einpflanzaktion. Das Parklet zeigt ganz praktisch, welches Potenzial in Flächen steckt, die bislang vor allem zum Abstellen von Autos genutzt wurden. Dabei geht es nicht darum, das Auto aus dem Stadtteil zu verbannen. Vielmehr soll ausprobiert werden, wie zusätzlicher Raum für Aufenthalt und Begegnung entstehen kann – gerade an einem Ort wie der Weseler Straße, an dem Gastronomie und Gewerbe bereits für viel Leben sorgen.

Ein Nachmittag voller Aktionen

Am Nachmittag verlagerte das Quartiersmanagement Marxloh dann das Geschehen auf den August-Bebel-Platz. Von 15 bis 19 Uhr wurde ein Teil der sonst als Parkplatz genutzten Fläche für verschiedene Aktionen geöffnet.

Minifußballfeld, Basteln, Kinderschminken, Bepflanzungsaktionen, Capoeira und weitere Mitmachangebote sorgten für ein buntes Programm für Groß und Klein. Viele Akteur*innen aus Marxloh waren dabei und brachten eigene Angebote mit. Unter anderem beteiligten sich der Runde Tisch, das Kiebitz, die AWO, die Naturwerkstatt, das Kommunale Integrationszentrum, Tobias Kroker mit Capoeira und der Heimatverein.

Besonders für die Kinder gab es viel zu entdecken. Mit ihren Stempelkarten ging es von Station zu Station, an denen sie verschiedene Angebote ausprobieren konnten. So wurde der August-Bebel-Platz für einen Nachmittag zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder, Familien und Bewohner*innen des Stadtteils.

Ein Vorgeschmack auf die Zukunft

Der Parking Day war dabei mehr als ein Aktionstag. Er bot die Gelegenheit, ganz praktisch zu erleben, wie sich ein Platz anfühlen kann, wenn einmal nicht das Parken, sondern der Aufenthalt im Mittelpunkt steht.

Gerade für den August-Bebel-Platz ist dieser Blick in die Zukunft interessant. Eine umfassende Weiterentwicklung des zentralen Platzes ist bereits seit mehreren Jahren vorgesehen, und im nächsten Jahr soll der Bauprozess starten. Der Parking Day hat nun auf spielerische und anschauliche Weise gezeigt, welche Möglichkeiten entstehen können, wenn mehr Raum für Aufenthalt, Spiel und gemeinsames Miteinander geschaffen wird.

Und während der Parking Day auf dem August-Bebel-Platz bereits wieder vorbei ist, bleibt das Parklet in der Weseler Straße noch drei Monate bestehen. Damit kann auch nach dem Aktionstag beobachtet werden, wie der neue Aufenthaltsbereich im Alltag angenommen wird – und welche Erfahrungen daraus für die weitere Entwicklung des Stadtteils entstehen können.

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Gesichter aus Marxloh – etwas andere Perspektiven auf den Stadtteil

Die „Gesichter aus Marxloh“ begleiten uns bereits seit einigen Jahren im Stadtteilbüro Marxloh und haben zuletzt noch einmal Zuwachs bekommen.

Wir haben uns sehr über das Interesse von Tabea (Trip to Marxloh), Hatice (RiZ) und Lincey (RiZ) gefreut. Sie sind gerade bei vielen Kindern und Jugendlichen im Stadtteil bekannt und bringen noch einmal eine ganz eigene Perspektive auf Marxloh und das Leben hier mit.

Die neuen Videos sind jetzt auf unserer Internetseite abrufbar. Zeitnah werden auch die entsprechenden Drucke wieder in unserem Büro im Schaufenster zu sehen sein.

Schaut euch die Videos an, lernt Marxloh und einige seiner besonderen Stadtteilakteur*innen kennen und entdeckt den Stadtteil vielleicht noch einmal aus einer anderen Perspektive.

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Rückblick zum Architekturspaziergang in Marxloh – Baukultur im Stadtteil entdecken

Nachdem der Architekturspaziergang in Marxloh in den vergangenen Jahren aufgrund geringer Resonanz mehrfach nicht stattfinden konnte, haben wir uns in diesem Jahr besonders über das Interesse gefreut: Mehr als zehn Personen nahmen am 09.09.2026 an dem Rundgang teil.

Nach einer kurzen Einführung führte Quartiersarchitekt Matthäus Nowak die Teilnehmenden durch Marxloh und machte dabei auf unterschiedliche architektonische Besonderheiten und historische Zusammenhänge im Stadtteil aufmerksam. Ergänzend wurden die beliebten Baukulturbroschüren ausgegeben, die zuletzt noch einmal nachbestellt wurden und in den kommenden Wochen wieder in den Stadtteilbüros ausliegen werden.

Die Gruppe setzte sich aus unterschiedlichen Interessierten zusammen. Unter den Teilnehmenden waren auch Mitglieder des Heimatvereins aus Hamborn, die einzelne historische Daten und Zusammenhänge fachkundig ergänzen konnten.

Neben bekannten Orten wie der Kreuzeskirche, dem August-Bebel-Platz und dem Pollmanneck war es Matthäus Nowak insbesondere wichtig, auch weniger offensichtliche Orte und Gebäude in den Blick zu nehmen. Dadurch wurde deutlich, dass Baukultur in Marxloh an vielen Stellen zu entdecken ist und sich nicht ausschließlich auf die bekannten städtebaulichen Besonderheiten beschränkt.

Mit dem Rundgang möchten wir dazu beitragen, den Blick auf den Stadtteil und seine baulichen Qualitäten zu erweitern. Denn auch wenn Marxloh und Baukultur auf den ersten Blick nicht selbstverständlich miteinander verbunden werden, gibt es zahlreiche spannende Orte, Geschichten und Entwicklungen zu entdecken.

Auch zukünftig möchten wir diese Themen aufgreifen und den Stadtteil aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar machen.

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Parking Day in Marxloh: Ein Tag voller Ideen, Aktionen und neuer Perspektiven

Der Parking Day am 18.09.2026 steht vor der Tür – und in Duisburg-Marxloh erwartet euch ein ganz besonderer Tag. Gemeinsam wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn öffentlicher Raum einmal anders gedacht und genutzt wird.

Los geht es schon relativ früh: Ab 9:30 Uhr wird an der Weseler Straße vor dem Café Femm ein neues Parklet eröffnet. Die beiden Parkplätze werden für drei Monate in eine kleine Aufenthaltsfläche verwandelt, die zum Sitzen, Verweilen und Begegnen einlädt. Wir freuen uns sehr, diese besondere Form von Stadtmobiliar nach Marxloh zu bringen – und ebenso über die Offenheit des Café Femm, das die Aufstellung vor seiner Lokalität ausdrücklich unterstützt. Damit das Parklet auch optisch zu einem echten Hingucker wird, wird es durch eine ansprechende Bepflanzung ergänzt. Bis ungefähr 12:30 Uhr gibt es dort die erste kleine Aktion des Tages zu entdecken.

Nach dem Markt geht es ab 15:00 Uhr auf dem August-Bebel-Platz weiter. Bis 19:00 Uhr wird dort der halbe Platz abgesperrt und verwandelt sich in eine temporäre Informations-, Spiel- und Erlebnisfläche. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie das Modellvorhaben, nachhaltige Mobilität und die Frage, wie öffentlicher Raum zukünftig genutzt werden kann. Natürlich ist auch für die jüngsten Besucher*innen einiges dabei: Ein Minifußballfeld, verschiedene Spielstationen, eine Bastelaktion und Kinderschminken sorgen für jede Menge Abwechslung. Bei einer kleinen Bepflanzungsaktion könnt ihr selbst aktiv werden, während ein Wasserspiel bereits einen spielerischen Vorgeschmack auf die geplante Neugestaltung des Platzes gibt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Kaffee und Kuchen und – wie sollte es anders sein – der Eiswagen schaut ebenfalls vorbei.

Doch bei all dem geht es nicht nur um einen schönen Nachmittag. Der Tag soll vor allem zeigen, welche neuen Perspektiven sich für den August-Bebel-Platz eröffnen könnten, wenn hier künftig nicht mehr ausschließlich Autos abgestellt werden. Was könnte entstehen, wenn mehr Raum für Menschen, Begegnung, Spiel und Aufenthalt zur Verfügung steht?

Genau das wollen wir gemeinsam mit euch ausprobieren, sichtbar machen und diskutieren.

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125 Jahre August-Bebel-Platz – das Herz von Marxloh feiert Jubiläum

Vom Marktplatz zum Mittelpunkt Marxlohs

Seit 125 Jahren ist der August-Bebel-Platz eng mit der Geschichte Marxlohs verbunden. Am 24. Juni 1901 fand hier der erste öffentliche Markttag statt. In einer Zeit, in der sich der Duisburger Norden durch Bergbau und Industrie rasant entwickelte und die Bevölkerung stark wuchs, entstand damit ein zentraler Ort für Handel, Versorgung und Begegnung.

Schon früh war der Platz mehr als ein Ort zum Einkaufen. Händler, Handwerker und Landwirte boten hier ihre Waren an, während sich die Menschen trafen, Neuigkeiten austauschten und soziale Kontakte pflegten. Der Marktplatz wurde zu einem wichtigen Treffpunkt des alltäglichen Lebens in Marxloh.

Ein Platz mit wechselnden Namen

Auch der Name des Platzes erzählt ein Stück seiner Geschichte. Zunächst wurde er vor allem aufgrund seiner Funktion als zentraler Marktplatz von Marxloh bezeichnet und war auch unter dem Namen Neumarkt bekannt. Im weiteren Verlauf folgten mit Hindenburgplatz und Tannenbergplatz weitere Bezeichnungen, die jeweils den politischen Rahmenbedingungen ihrer Zeit entsprachen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Platz schließlich seinen heutigen Namen zu Ehren von August Bebel (1840–1913), einem bedeutenden Vertreter der deutschen Arbeiterbewegung und Mitbegründer der Sozialdemokratie. Der Name verweist damit zugleich auf die industrielle Prägung Marxlohs und die enge Verbindung des Stadtteils mit der Geschichte der Arbeiterschaft.

Vom Wochenmarkt zum Einkaufszentrum

Mit dem Wachstum Marxlohs veränderte sich auch die Bedeutung des Platzes. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte er sich zunehmend zum Mittelpunkt des Geschäfts- und Einkaufslebens. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung des Horten-Kaufhauses im Jahr 1965, dem heutigen Marxloh Center, unmittelbar am Platz.

Auch heute ist der August-Bebel-Platz ein zentraler Ort des Stadtteils. Zweimal wöchentlich findet hier der Wochenmarkt statt. Darüber hinaus wird der Platz für Stadtteilfeste, Informationsveranstaltungen, Kulturangebote und Bürgeraktionen genutzt. Menschen unterschiedlichster Herkunft kommen hier zusammen – der Platz ist damit bis heute ein sichtbarer Ausdruck der Vielfalt Marxlohs.

Ein neuer Platz für die Zukunft

125 Jahre nach dem ersten Markttag steht der August-Bebel-Platz erneut vor einem Wandel. Im Rahmen des Teilprojekts TP5 des Modellvorhabens „Stark im Norden“ plant die Stadt Duisburg eine umfassende Neugestaltung des Platzes und seines direkten Umfelds.

Der Platz soll grüner, lebenswerter und stärker auf die Menschen ausgerichtet werden. Mehr Grünflächen, zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten sowie bessere Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr sollen dazu beitragen, aus der heute vor allem funktional geprägten Fläche wieder einen attraktiven Stadtplatz zu machen. Durch Entsiegelung und die Reduzierung von Stellplätzen soll der Verkehr künftig weniger Raum einnehmen.

Gleichzeitig soll die mehr als ein Jahrhundert alte Markttradition erhalten bleiben. Der August-Bebel-Platz soll auch künftig Marktfläche, Treffpunkt, Veranstaltungsort und lebendiger Mittelpunkt des Stadtteils sein.

Die Geschichte des Platzes wird damit nicht beendet, sondern weitergeschrieben: Aus dem historischen Marktplatz soll ein zukunftsfähiger Stadtplatz entstehen – grüner, vielfältiger und mit mehr Raum für Begegnung.

Ausblick

Bereits im kommenden Jahr soll der Umbau des August-Bebel-Platzes beginnen. In den kommenden Monaten stehen dafür noch die finalen Beschlüsse und weiteren Vorbereitungen an.

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums werden wir gemeinsam mit dem Heimatverein Hamborn in den kommenden Wochen eine kleine Broschüre mit historischen Informationen und eindrucksvollen Bildern zur Geschichte des Platzes herausgeben. Die Broschüre wird anschließend kostenlos im Stadtteilbüro Marxloh erhältlich sein.

Wir freuen uns schon sehr auf die Veröffentlichung und bedanken uns bereits jetzt herzlich bei Thorsten Fischer für die umfassende historische Aufbereitung und das in diesem Zusammenhang geführte Interview.

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Grundschulkinder gestalten Baustellenbanner für die zukünftigen Familiengrundschulzentren

Nachdem die Schüler*innen der Sandstraße schon ihr eigenes Banner gestalten konnten, waren nun auch die Kinder der KGS Henriettenstraße und der Regenbogenschule dran. Kurz vor den Ferien haben auch sie ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und so entstanden mit viel Farbe und Begeisterung zwei weitere große Baustellenbanner. Die Banner machen auf die bevorstehenden Baumaßnahmen an den Schulstandorten aufmerksam und geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Vorfreude auf die neuen Schulgebäude samt ausgebauter Familiengrundschulzentren kreativ auszudrücken.

Mit Pinseln, Farben und vielen Ideen entstanden individuelle Motive, die künftig an den Baustellen zu sehen sein werden. Dabei hatten die Kinder nicht nur sichtlich Spaß, sondern zeigten auch großes Interesse daran, warum die Banner erstellt werden und was in den kommenden Monaten an ihren Schulen passieren wird.

An der Regenbogenschule konnten die Kinder erfahren, dass in den Sommerferien das Interimsgebäude aufgestellt wird, das während der Bauzeit als Ausweichquartier dienen wird. Bereits vor einigen Wochen haben an der Sandstraße die Arbeiten für das Interimsgebäude begonnen. Dort sind die Bauarbeiten inzwischen weit fortgeschritten, sodass aktuell der Innenausbau und die Einrichtung im Mittelpunkt stehen.

Auch insgesamt schreiten die Vorbereitungen an allen drei Schulstandorten zügig voran. Der Baubeginn an den Standorten Sandstraße und Henriettenstraße ist derzeit für Anfang 2027 vorgesehen. An der Regenbogenschule soll die Bauphase bereits Ende 2026 starten.

Wir freuen uns darauf, den weiteren Projektverlauf gemeinsam mit den Kindern zu begleiten und sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu ihren modernen, zukunftsfähigen Schulen und dem Ausbau der Familiengrundschulzentren mitzunehmen.

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Campus Marxloh feierlich eröffnet – Stadtteilschulfest bringt den Stadtteil zusammen

Nachdem vor zwei Jahren anlässlich des Jubiläums der Herbert-Grillo-Gesamtschule bereits ein großes Stadtteilschulfest zahlreiche Besucher*innen nach Marxloh lockte, gab es in diesem Jahr erneut einen besonderen Anlass zum Feiern: die offizielle Eröffnung des Campus Marxloh.

Bereits beim Jubiläumsfest konnten Interessierte den damaligen Rohbau des markanten roten Gebäudes im Rahmen von Führungen besichtigen. Heute präsentiert sich der Campus als moderner und architektonisch beeindruckender Bildungsstandort mitten im Stadtteil. Die neuen Räumlichkeiten werden bereits intensiv genutzt – auch wir von Stark im Norden durften hier in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Veranstaltungen durchführen. Umso mehr haben wir uns gefreut, Teil des Campusfestes zu sein und die offizielle Eröffnung gemeinsam mit zahlreichen Besucher*innen, Netzwerkpartner*innen und Institutionen zu feiern.

Mit einem eigenen Informationsstand informierten wir über die aktuellen Projekte von Stark im Norden. Im Mittelpunkt standen dabei die geplante Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, die Entwicklung des zukünftigen Friedrich-Parks mit Bewegungsparcours sowie die Weiterentwicklung der drei Marxloher Grundschulen. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über die Projekte zu informieren, Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Für die jüngeren Gäste hatten wir außerdem ein kleines Quiz sowie ein Jakkolo-Spiel vorbereitet. Besonders das Spiel erfreute sich großer Beliebtheit und war während der gesamten Veranstaltung nahezu durchgehend belegt. Es war schön zu sehen, wie Kinder, Jugendliche und Familien an unserem Stand zusammenkamen und ganz nebenbei auch mit unseren Projekten in Berührung kamen.

Insgesamt blicken wir auf viele interessante Gespräche mit Bewohner*innen, engagierten Akteur*innen und langjährigen Netzwerkpartner*innen zurück. Gerade diese persönlichen Begegnungen zeigen immer wieder, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Austausch und die Vernetzung im Stadtteil sind.

Auch das übrige Programm ließ keine Wünsche offen. Bei bestem Sommerwetter herrschte rund um die Herbert-Grillo-Gesamtschule und den neuen Campus eine offene, fröhliche und lebendige Atmosphäre. Besonders beeindruckend war das große Engagement der Schulgemeinschaft: Zahlreiche Schüler*innen waren aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt und trugen mit viel Einsatz und Begeisterung zum Gelingen des Festes bei.

Die zahlreichen Pavillons im Außenbereich sowie die vielfältigen Informations- und Mitmachstände im Gebäude zeigten eindrucksvoll die große Bandbreite an Einrichtungen, Initiativen und Vereinen, die Marxloh prägen. Unter anderem präsentierten sich die AWO Integration, der Runde Tisch Marxloh, Tausche Bildung für Wohnen, die Duisburger Werkkiste, die VHS Nord, das Forum für interkulturelle Information und Bildung sowie viele weitere Akteur*innen mit ihren Angeboten. Fast jeder Raum des neuen Campus war mit Aktionen, Ausstellungen oder Informationsständen belebt, sodass sich ein abwechslungsreicher Rundgang durch das gesamte Gebäude ergab.

Ergänzt wurde das Programm durch Tanzaufführungen, musikalische Beiträge, Mitmachangebote für Groß und Klein sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und Begegnung machte das Campusfest zu einer Veranstaltung, die Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Hintergründe zusammenbrachte. Der neue Campus bietet nicht nur moderne Bildungsräume, sondern schafft auch einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Vernetzung – genau das, was ein lebendiger Stadtteil braucht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Organisator*innen für die Einladung und die hervorragende Durchführung der Veranstaltung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Menschen im Stadtteil die anstehenden Projekte weiter voranzubringen und den Campus Marxloh auch künftig mit Leben zu füllen.

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Fassadenprogramm: Zweite Fördermaßnahme an der Westerwaldstraße 19 in Marxloh in der Umsetzung

Zeitgleich zur Maßnahme in Alt-Hamborn wird aktuell das zweite Förderprojekt im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms in Marxloh umgesetzt. Am dreigeschossigen Wohngebäude in der Westerwaldstraße 19 aus dem Jahr 1912 wird die Fassade umfassend erneuert und zukünftig mit einem hellen Farbton gestaltet. Gerade in den Sommermonaten trägt der helle Fassadenanstrich zu einer Verbesserung des lokalen Mikroklimas bei, da sich die Oberflächen im Vergleich zu dunklen Fassaden weniger stark aufheizen.

Damit werden auch an diesem Objekt die Anforderungen des klimagerechten Dach-, Hof- und Fassadenprogramms „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ erfüllt, das unter anderem eine Aufhellung der Fassadenflächen vorsieht. Ziel des Förderprogramms ist es, das Stadtbild nachhaltig aufzuwerten und gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten.

Die Fassaden- und Gerüstbauarbeiten werden mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Baukosten unterstützt.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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