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Die offene Sprechstunde des Umweltamtes zu den Entwürfen für den Friedrich-Park und den Bewegungsparcours erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen der offenen Sprechstunde informierte das Umweltamt Duisburg zahlreiche Marxloherinnen und Marxloher über die Siegerentwürfe zur Umgestaltung des Friedrichparks sowie des geplanten Bewegungsparcours.

Für einige Besucherinnen und Besucher waren die geplanten Maßnahmen und deren Realisierung bislang noch nicht bekannt. Umso wichtiger war die Gelegenheit, über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und Fragen direkt vor Ort zu beantworten.

Im Gespräch wurden unter anderem zusätzliche Sitzmöglichkeiten, ein Kiosk sowie ein Trinkwasserangebot als spontane Ideen eingebracht. Die vorgestellten Entwürfe wurden insgesamt sehr positiv aufgenommen und viele äußerten ihre Freude darüber, dass der Friedrichpark gestalterisch aufgewertet werden soll. Ein Architekturstudent bekundete beispielsweise Interesse, sich aktiv in die Entwurfsentwicklung einzubringen.

Bei diesen Terminen wurde nochmals auf die Dialogwerkstatt im Campus Marxloh am 05.03.2026 ab 17:00 Uhr hingewiesen. Dort besteht weiterhin die Möglichkeit, eigene Ideen, Anregungen und auch Bedenken einzubringen.

Im Rahmen der weiteren Planungen werden der Öffentlichkeit kontinuierlich Informationen zur Verfügung gestellt. Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich erwünscht: modellvorhaben-31@stadt-duisburg.de

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Videomitschnitte zum Siegerentwurf für den Friedrich-Park und den Bewegungsparcours rund um Marxloh

Die Siegerentwürfe unseres Wettbewerbs stehen fest – nun beginnt die nächste Phase. Am 05.03.2026 haben wir die drei erstplatzierten Büros eingeladen, um im Rahmen einer Dialogwerkstatt mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.

Zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Dialogwerkstatt haben wir Stimmen aus der Jury eingeholt und zudem mit dem erstplatzierten Büro KOKOMO gesprochen. Unsere Fragen sowie die interessanten Antworten der Interviewpartner*innen stellen wir hier zur Verfügung. So haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld einen vertieften Eindruck von den Entwürfen und den dahinterstehenden Ideen zu verschaffen.

Kommen Sie gerne mit den Siegerbüros ins Gespräch und besuchen Sie unsere Dialogwerkstatt am 05.03.2026 ab 17:30 Uhr im Campus Marxloh, An der Paulskirche 6. Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, Anmerkungen und Hinweise zu den Entwürfen einzubringen und mit den Büros in den Dialog zu treten.

Da die Veranstaltung im Fastenmonat Ramadan stattfindet, wird zudem warmes Essen angeboten.

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Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zum Friedrich-Park und dem Bewegungsparcours — noch bis zum 03.03.26 einsehbar!

Noch bis zum 03.03.2026 besteht die Möglichkeit, alle eingereichten Entwürfe zum freiraumplanerischen Wettbewerb für den künftigen Friedrich-Park sowie den Bewegungsparcours in Marxloh zu besichtigen. Die Ausstellung ist in den Schaufenstern der ehemaligen Bäckerei Schlüter am August-Bebel-Platz 20 zu sehen.

Darüber hinaus werden die drei erstplatzierten Entwürfe auf großformatigen Bannern an den Außenzäunen hinter der Kita Julius-Birck-Straße präsentiert. Am 19.02. und 26.02. stehen dort jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Umweltamtes für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung.

Ein weiterer wichtiger Termin im Rahmen des Wettbewerbs ist die Dialogwerkstatt am 05.03. im Campus Marxloh. Der Einlass beginnt um 17:00 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:30 Uhr und endet voraussichtlich gegen 20:30 Uhr. Im Rahmen der Dialogwerkstatt werden die Siegerentwürfe erneut vorgestellt. Zudem besteht die Möglichkeit, Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen einzubringen. Vertreterinnen und Vertreter der prämierten Büros sind ebenfalls vor Ort und freuen sich auf den Austausch.

Da die Veranstaltung in die Ramadan-Zeit fällt, wird neben Fingerfood auch eine warme Suppe angeboten.

Kommt vorbei, informiert euch und bringt euch ein – wir freuen uns auf anregende Gespräche!

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Gemeinsam achtsam: Taschenaschenbecher für einen sauberen Stadtteil

Um dem zunehmenden Müll im Stadtteil entgegenzuwirken und das Umweltbewusstsein der Bewohner*innen zu stärken, hat das Team von Stark im Norden Alt-Hamborn kunstvolle Taschenaschenbecher organisiert, welche kostenfrei im Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 erhältlich sind. Die handlichen Aschenbecher bieten eine einfache Möglichkeit, Zigarettenkippen unterwegs umweltgerecht zu entsorgen, statt sie auf Gehwegen, Grünflächen oder in Gullys zu hinterlassen.

Zigarettenkippen gehören zu den häufigsten Abfällen im öffentlichen Raum und stellen aufgrund ihrer Schadstoffe eine erhebliche Belastung für Umwelt und Gewässer dar. Mit der Aktion möchten wir nicht nur aktiv zur Sauberkeit im Stadtteil beitragen, sondern auch für die Auswirkungen unüberlegt weggeworfener Abfälle sensibilisieren.

Die Taschenaschenbecher sind wiederverwendbar, leicht zu transportieren und sollen dazu ermutigen, Verantwortung für den eigenen Abfall zu übernehmen. Die Initiative ist ein weiterer Schritt, um gemeinsam ein saubereres, lebenswerteres Umfeld zu schaffen.

Wir bedanken uns herzlich bei BAT Germany, welche die freundlichen Klick-Klack-Aschenbecher zur Verfügung stellen. 

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Das Projekt „TRIP TO MARXLOH“ kommt zu uns in das Stadtteilbüro Marxloh

Das Projekt „trip to Marxloh“ geht bereits ins zweite Jahr. Die Universität Münster bietet in Kooperation mit der Duisburger Werkkiste für Schülerinnen der Herbert-Grillo-Gesamtschule die Mädchen-AG "Inside Marxloh" jeden #marxlohmittwoch an. Dabei wird gemeinsam eine Stadtteilführung erarbeitet, bei der die Mädchen Außenstehenden ihre persönliche Sichtweise auf ihr Viertel zeigen, das deutschlandweit medial leider monothematisch als „Problemviertel“, „No Go-Area“ oder „migrantische Endstation“ konstruiert wird. Die Exkursion ist nun auch für diesen Sommer fertig und endet bei uns im Stadtteilbüro Marxloh. Dort ist dann ebenfalls eine kleine Kunstausstellung mit Aquarellbildern des Marxloher Künstlers Stephanus Schmitz zu sehen, die sich thematisch an die Stadtteilführung anschließt.

Alle Interessierten können sich hier ihre Teilnahme sichern: http://www.insidemarxloh.de/

Für weitere Einblicke in das Projekt gibt es eine Podcast-Folge in der die Schülerinnen vom Projekt erzählen und darüber berichten, was die Erfahrungen in dem Projekt mit ihnen machen oder den Instagram-Kanal.

Podcast:

  • Spotify: https://open.spotify.com/show/5rQhGXxc0cGsMWVKJyanYl?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAad2yRxTXSgdSzfqHUd6mut6hTNYigMzQ6l0OoHcyYM1zAzYynqD6I7Hy1OXYw_aem_oudyjZ2IROhzOcTE2kGJzw
  • Soundcloud: https://soundcloud.com/margarete_zander?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAafL4_4QWSrR0Aepqjz1h6EfiFSmkMYK_wHyE_U4xDL5qwQFqDjm2bXaGS2bUA_aem_ia2-iGB8K7sWW6-WNBArvQ
  • Youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=ADuwJW4rHTo

Instagram-Kanal: 

  • https://www.instagram.com/triptomarxloh.47/

 

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Drei neue „Gesichter aus Marxloh“ — Menschen geben Einblicke in ihren Alltag und schildern ihre Sicht auf den Stadtteil

Die neuen Videoporträts wurden bereits im Rahmen des Jahresempfangs vorgestellt. Wir freuen uns, drei neue Persönlichkeiten aus Marxloh präsentieren zu können. Nachdem zuletzt neun besondere Personen aus dem Stadtteil in unserem Schaufenster zu sehen waren, wird die Reihe nun zeitnah auf insgesamt zwölf Porträts erweitert.

Wir danken Stephanus Schmitz, Klaus Peter Müller und Anja Humbert für ihre Offenheit sowie die Bereitschaft, unsere Fragen zu beantworten und ihre Perspektiven auf den Stadtteil Marxloh zu teilen.

Das Videoprojekt soll in den kommenden Monaten fortgeführt werden. Für einen weiteren Termin liegen bereits Zusagen vor, sodass die Reihe „Gesichter aus Marxloh“ kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Interessierte aus dem Stadtteil sind herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Reihe „Gesichter aus Marxloh“ wird fortgesetzt und wir freuen uns über alle Marxloherinnen und Marxloher, die sich für diese Stadtteilaktion interessieren.

Gerne informieren wir im Stadtteilbüro Marxloh, telefonisch oder per E-Mail unverbindlich über den Ablauf sowie die Beteiligungsmöglichkeiten.

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Ausstellungseröffnung Friedrich-Park und Bewegungsparcours am 05.02.2026 – Rückblick und weiteres Vorgehen

In der vergangenen Woche wurden die Siegerentwürfe für den Friedrich-Park sowie den flankierenden Bewegungsparcours in Marxloh erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nachdem am 15.01.2026 eine Jury aus fach- und sachkundigen Personen über die besten Gestaltungsansätze für das zukünftige Bauprojekt entschieden hatte, fand am 05.02.2026 die offizielle Ausstellungseröffnung statt.

Die Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann sowie der Leiter des Umweltamtes, Matthias Simons, eröffneten die Veranstaltung mit Grußworten. Im Anschluss gab das Wettbewerbsmanagement (plan-lokal) einen Überblick über den Ablauf des freiraumplanerischen Wettbewerbs sowie die vorausgegangenen Beteiligungsprozesse. Die in den vergangenen Jahren durchgeführten Beteiligungsformate bildeten eine wesentliche Grundlage für die Aufgabenstellung des Wettbewerbs und wurden bei der Erarbeitung der Entwürfe berücksichtigt. Ziel ist es, die Perspektiven und Bedarfe der Bürgerschaft möglichst umfassend in die zukünftige Gestaltung einzubeziehen.

Insgesamt reichten neun Landschaftsarchitekturbüros Entwürfe ein, von denen vier Arbeiten ausgezeichnet wurden. Zur Ausstellungseröffnung waren Vertreterinnen und Vertreter von drei der prämierten Büros anwesend. Der Vorsitzende des Preisgerichts, Johannes Böttger, erläuterte die Wettbewerbsergebnisse und leitete die Besucherinnen und Besucher zu den ausgestellten Arbeiten über. Die prämierten Entwürfe – vom ersten bis zum vierten Preis – wurden vorgestellt und erläutert. Die Verfasser der beiden erstplatzierten Arbeiten präsentierten ihre Konzepte persönlich und standen für Rückfragen zur Verfügung.

Die ausgezeichneten Arbeiten wurden wie folgt prämiert:

1. Preis: KOKOMO Landschaft und Stadtraum GmbH

2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten

3. Preis: TOPOTEK 1

4. Preis: SOWATORINI Landschaft

Die Ausstellung markiert zugleich den Beginn der nächsten Phase der Öffentlichkeitsinformation und Beteiligung. Ab dem 10.02.2026 werden die Entwürfe bis zum 03.03.2026 öffentlich in Marxloh ausgestellt. Die Präsentation erfolgt in den Schaufenstern der ehemaligen Bäckerei Schlüter am August-Bebel-Platz 20.

Darüber hinaus werden die drei erstplatzierten Entwürfe auf Bannern an den Außenzäunen hinter der Kindertageseinrichtung Julius-Birck-Straße gezeigt. An diesem Standort (hinter der Kita am Park) stehen Mitarbeitende des Umweltamtes an folgenden Terminen für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung:

Donnerstag, 12.02.2026, 14:00–16:00 Uhr

Donnerstag, 19.02.2026, 14:00–16:00 Uhr

Donnerstag, 26.02.2026, 14:00–16:00 Uhr

Zudem findet am 05.03.2026 eine weitere Beteiligungsveranstaltung in Form einer Dialogwerkstatt im Campus Marxloh statt. Der Einlass ist ab 17:00 Uhr, Beginn um 17:30 Uhr. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis etwa 20:30 Uhr. Im Rahmen der Dialogwerkstatt werden die Siegerentwürfe erneut vorgestellt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen einzubringen. Vertreterinnen und Vertreter der prämierten Büros werden ebenfalls anwesend sein. Da die Veranstaltung in die Ramadan-Zeit fällt, wird es zudem warmes Essen geben.

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Ramadan-Kunstaktion im Stadtteilbüro Alt-Hamborn

Kreativ und erhellend mit Künstlerin Serife Durgu: Am 17. Februar von 17 bis 20 Uhr lädt das Stadtteilbüro Alt-Hamborn zu einer Ramadan-Kunstaktion ein. In einer harmonischen Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Lichter aus Glas individuell zu gestalten.

Die Aktion bietet Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten – ganz im Zeichen von Offenheit und Miteinander. Willkommen sind alle Menschen, unabhängig von Herkunft oder Religion.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Materialien sind ausreichend vorhanden. Eigene Gefäße, Farben oder Verzierungen können auf Wunsch gerne mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und gemeinsam Licht, Kreativität und Gemeinschaft zu erleben.

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1. Preis: KOKOMO Landschaft und Stadtraum GmbH

Die Leitidee des Entwurfs

So bunt wie Marxloh sind auch die unterschiedlichen Spuren, die es dort zu entdecken gilt, welche den Ausgangspunkt der Gestaltung bilden. Im Umgang mit diesen wurden fünf Strategien entwickelt.

Über kleine punktuelle Umweltstationen kann die Natur [im Friedrich-Park] mit ganz unterschiedlichen Sinnen wahr genommen werden. Bereits bestehende Biotope werden neu inszeniert. Die Lerchenwiese kann so aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht werden. Der Zechenwald folgt dem Motiv der Rückgewinnung der Natur über den Raum der ehemaligen Gleisanlagen. Ein Holzsteg, mit punktuellen Fundamenten für möglichst wenig Eingriff in den Boden, führt durch diesen hindurch.

Am Knotenpunkt der überlagerten Bewegungsringe und dem südlichen Hauptzugang des Parks an der Warbruckstraße befindet sich der Spiel- und Bewegungsraum „Im Zechenland". Der Spielplatz greift die markante Silhouette der regionalen Industrielandschaft auf und verwandelt sie in eine spielerische Erlebniswelt. Neben dem Spielschwerpunkt bilden sich drei weitere kleinerer Treffpunkte für unterschiedliche Nutzendengruppen und Bedürfnisse aus, in deren Mitte sich eine offene grüne Spiel- und Liegewiese aufspannt und frei von vorgegebenen Nutzungen bespielt werden kann. Die Spiellandschaft kann bereits vom südlichen Eingang über Blickachsen wahr genommen werden. An den Zugängen und im Park finden sich Elemente aus dem Bewegungsparcours wieder, um eine einheitliche Freiraumgestaltung rund um Marxloh herzustellen. Sie markieren Spuren sowie Treffpunkte und Aufenthaltsräume.

Die Route des Bewegungsparcours - ein StreifZUG durch Zeit und Raum orientiert sich am Verlauf der ehemaligen Wolfsbahntrasse, welche bis zur Zeche des Friedrich-Parks führte und dem einstigen Bruchgrabens an Stelle des heutigen Schwelgernparks.

Gestalterisch greifen die (Bewegungs-)Stationen den linearen Charakter der historischen Bahntrasse auf und fungieren als Halte- und Begegnungsräume an wichtigen Kreuzungs- und Identitätspunkten Marxlohs. Uber die rötliche Signalfarbe in der Ausstattungs- und Materialebene machen sie auf sich aufmerksam und erleichtern die Orientierung über ihre hohe Wahrnehmbarkeit. Die Stationselemente sind in Anlehnung an den Skulpturenpfad ebenfalls abstrahierte „Bewegungskunstwerke".

Die Stationen arbeiten stark mit dem Ort, was die Nutzung, Atmosphäre und die jeweiligen Narrative betrifft. Die Spuren dienen als Anhaltspunkte und schaffen Impulse für eine neue Ebene des Storytellings und der aktiven Begegnung und Annäherung des Raumes. Die Stationen sind so konzipiert, dass sie in ihrer Gesamtheit eine große Bandbreite an Aktivitäten abdecken und die bisherigen Angebote Marxlohs erweitern. Sie sind niederschwellig und barrierefrei (bzw. mit Ausnahme barrierearm) konzipiert und sprechen jeweils unterschiedliche Altersgruppen und Motoriklevel an. Neben dem bisher beschriebene Rundweg knüpft eine weitere Spurenfährte im nördlichen Teil des Bewegungsparcours an. Diese Parkrunde überlagert sich mit dem vorher beschriebenen Parcours im südlichen Teil des Friedrich-Parks und erzeugt einen Bewegungsring innerhalb dessen.

Die Beurteilung des Preisgerichts

Die Arbeit zeigt eine klare Haltung in der Gestaltung der Freiräume am Rande des Siedlungsraums im Stadtteil Duisburg-Marxloh, einschließlich der angrenzenden Grünräume nördlich der Fritz-Schupp-Straße. Der Friedrich-Park wird als ein ur-baner, vielfältiger und robuster Raum entwickelt, der wertvolle fußläufige Wegeverbindungen aufnimmt und sich so gut mit dem angrenzenden Stadtraum verzahnt.

Mit dem Titel Spurensuche - Entdeckungsreise durch die GeSchichten von Marxloh" nimmt die Planung den Geist des Ortes auf und macht ihn zum Leitbild der Gestaltung.

Der Neugestaltung des Freiraums „Friedrich-Park" und der bestehenden Freiraumachse der ehemaligen Wolfsbahntrasse vom Enten-Karree bis zur Querung der Warbruckstraße gelingt es, die unterschiedlichen Nutzungsansprüche von großzügigem Freiraum und kleinteiliger Aneignung durch Anwohnenden auf überzeugende Weise zu lösen. Mit gezielten Interventionen aus örtlich angepassten Materialien werden Aufenthalts- und Bewegungsräume gebildet, die sich gut in den Raum einfügen.

Die Farbe „Rot" wird als lokal wirksame Farbe ermittelt und Identität stiftend eingesetzt. Die stringente Anwendung des daraus abgeleiteten Farb- und Materialschemas in der Gestaltung der Stationen des Bewegungsparcours sowie der Zugänge als Treffpunkte und Aufenthaltsbereiche wird positiv bewertet.

Die Verknüpfung der zwei Bewegungsringe, des südlichen Bewegungsparcours und der nördlich gelegenen Parkrunde im Bereich der zentralen Freifläche des Friedrich-Parks ist gut platziert und schafft einen gut auffindbaren und nutzbaren Anschluss des bestehenden Freiraums über die Barriere des Lärmschutzwalls sowie über den angrenzenden Straßenraum hinweg.

Die rings um die bestehende Wiesenfläche angeordneten Spiel- und Aufenthaltsbereiche bilden das zentrale Element des südlichen Friedrich-Parks und damit das Herzstück dieses Aktivraums. Die Gestaltung mit überdachtem Sitzplatz, Spielplatz und Tischtennisfeld schafft wertvolle und kommunikative Räume, die sich generationsübergreifend an den breiten Querschnitt der Nutzenden richten. Die Ausgestaltung der Spielelemente, die sich unter dem Motto „Im Zechenland" ausschließlich auf die Historie des Zechengeländes bezieht, kann jedoch kaum überzeugen.

Dagegen deutlich positiv bewertet wird die gut proportionierte Maßstäblichkeit, die die nutzungsoffene zentrale Wiesenfläche, sowie die gut gewählte Wegeführung in diesem Parkteil bieten und sich über den Lärmschutzwall hinweg nördlich der Fritz-Schupp-Straße fortsetzt. Die bestehenden Potenziale, die sich mit Zechenwald, Lerchenwiese und wertvollem Baumbestand darstellen, werden angemessen genutzt und im Hinblick auf eine extensive freiräumliche Gestaltung, Umwelterlebbarkeit und Sozialverträglichkeit gut in Wert gesetzt. Insbesondere die Anordnung des Fußweges entlang der Böschung nördlich der Gewerbeflächen sowie die bestandsergänzende Anpflanzung vom Bäumen in diesem Parkteil werden positiv bewertet.

Sehr überzeugend ist die konsequente, wirksame und einfache Gestaltung der Nebeneingänge, die ein ganzheitliches System ergeben, welches über den Gesamtraum hinweg die Teilflächen Nord und Süd verbindet.

Während der Nordteil durch seine Ruhe und Großzügigkeit überzeugt, bieten die Stationen des Bewegungsparcours im Bereich der Wegeverbindung der  ehemaligen Wolfsbahntrasse ein differenziertes und vieltältiges Angebot.

Dem gestalterischen Leitbild folgend, werden die Stationen des Bewegungsparcours ideenreich und vielfältig ausgestattet. Auch hier wird den Spuren des Orts gefolgt. Der Entwurf bietet so individuelle, charismatische Sport- und Freizeitangebote für Nutzende unterschiedlicher Altersgruppen und Geschlechter. Der örtliche Bezug nimmt die Ansprüche der Gesellschaft des Stadtteils Marxloh auf und schafft ein hohes Maß an Bindung und Identität.

Insgesamt handelt es sich um einen Beitrag, dem in hervorragender Weise die Aufwertung des Raums gelingt, sowohl in klimaresilienter Hinsicht, als auch im Hinblick auf die räumliche und funktionale Qualität.

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2. Preis: GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Die Leitidee des Entwurfs

Ziel der Planung ist es, die fragmentierten Bereiche in einen Kontext zu setzen und diese entgegen einer weiteren Überformung des Areals sensibel weiterzuentwickeln. Der Bewegungsparcours schafft den übergeordneten Rahmen des Friedrich-Parks und führt ihn künftig thematisch zusammen. Mehrere Eingänge dienen als Trittsteine aus den Nachbarschaften auf den umlaufenden Wegeloop.

Insgesamt gibt es vier Haupteingänge und neun Nebeneingänge, die den Park rundum erschließen.

Die Haupteingänge an der Warbruckstraße, an den Parkplätzen der Goebenstraße und am Zechenwald sowie der nördliche Haupteingang an der Aldenrader Straße verknüpfen den Friedrich-Park in allen vier Himmelsrichtungen mit seiner Umgebung.

Zudem sind sie durch den ÖPNV und MIV ideal angebunden. Die Gestaltung der Eingänge durch eine rotkörnige wassergebundene Wegedecke wird zum wiederkehrenden Erkennungsmerkmal im Friedrich-Park. Aufweitungen der Wege a den Eingängen schaffen darüber hinaus offene, einladende Räume, die zum Verweilen, Beobachten und Begegnen anregen. Jeder Eingang erhält eigene identitätsstiftende Elemente, die im Zusammenhang mit dessen stehen. Zusätzliche Informationsstelen fördern die Orientierung im Park. Die rote Oberflächengestaltung überträgt sich auf die Bewegungsinseln und -stationen, die den Bewegungsparcours weiter aufladen. Die Bewegungsinseln konzentrieren sich auf Bereiche, die bereits von den Anwohnenden angenommen werden, Entwicklungspotential bieten und den positiven Wandel im Stadtteil sichtbar machen.

So entstehen im Friedrich-Park drei Bewegungsinseln mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die verschiedene Nutzungsgruppen zusammenbringen und den Park zu einem lebendigen Ort der Begegnung machen.

Im Zusammenhang mit der Wolfsbahntrasse, dem Enten-Karree und dem Schwelgernpark lässt der Friedrich-Park ein Grünes Band rund um Marxloh zusammenwachsen. Es entsteht ein übergeordneter Freiraum, der die Stadtteile Marxloh und Fahrn miteinander verbindet und neue Möglichkeiten für Erholung, Begegnung und Identitätsbildung schafft.

Leitendes Element des Grünen Bands ist der Bewegungsparcours. Als zentraler Wegeloop erschließt er die Parkräume und vernetzt sie mit den umliegenden Quartieren.

Die Stärke Marxlohs zeigt sich in seiner Vielfarbigkeit. Die individuellen Charakteristika und dessen lokale Geschichten prägen das Bild des Stadtteils und spiegeln sich bereits heute in den Parkräumen wider. Diese Identitäten werden in und um den Park aufgelesen und finden in Form von Bewegungsstationen und -inseln entlang des Parcours neuen Raum zum Wachsen. Unterschiedliche Nutzungsangebote für verschiedenen Altersgruppen und Interessen schaffen einen lebendigen Ort der Begegnung - einen Raum für Aktivität, Ruhe und gemeinsames Erleben. Dabei wird das Grüne Band zum Entfaltungsraum der Vielfalt Marxlohs. Für jede und jeden ist der Freiraum etwas Anderes und Eigenes.

Die Beurteilung des Preisgerichs

Die Idee, die Menschen als Nutzer in den Vordergrund der Gestaltung zu stellen, wird gewürdigt und ist konsequent durchgearbeitet. Auch das Ziel des Entwurfsverfassers, dem fragmentierten Raum mittels des Bewegungsparcours einen starken und übergeordneten Rahmen zu geben, wird erkannt.

Dem Entwurf ist anzusehen, dass eine intensive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Räumen stattgefunden hat. Durch maßstäbliche Eingriffe und eine durchdachte Wegeführung gelingt es, den Friedrich-Park als Ganzes trotz der trennenden Fritz-Schupp-Straße und des Walls wahrzunehmen.

Größere Interventionen finden in Form von drei Bewegungsinseln statt, die entlang des grünen Bandes verteilt sind: Begegnungswiese, Zechenwald und Abenteuerlichtung. Die Bewegungsinsel Zechenwald wird hierbei kontrovers in Bezug auf ihre Ausdehnung und Nutzungsintensität diskutiert, bietet allerdings auch glaubwürdig Raum für Naturbildung. Die Begegnungsinsel Abenteuerlichtung fügt den geplanten Spielplatz harmonisch in das Wegenetz ein. Eine besondere Stärke des Entwurfs ist die große Begegnungsinsel, die die Wiese zu einem grünen Parkraum zu inszenieren weiß. Spielplätze und Aufenthaltsbereiche sind folgerichtig in Richtung Familienzentrum ausgerichtet. Die komplexe Wegegeometrie, die sich Grundstücksgrenzen und anderen Begebenheiten anpasst, wird kontrovers diskutiert.

Kleinere Interventionen finden in Form von Begegnungsstationen entlang der Wege statt. Lobend hervorgehoben wird der Ausguck an der Lerchenwiese für sensible Naturbeobachtung. Die Gestaltung der Aussichtsplattform wird jedoch nicht weiter ausgeführt.

Die Eingangsplätze sind angemessen dimensioniert und platziert, eine detailliertere Darstellung zur genaueren Gestaltung wird jedoch vermisst. Die 20 vorgeschlagene Herstellung der wassergebundenen Wegedecke in scharf abgegrenzten Flächen mit zwei unterschiedlichen Farben wird als kaum durchführbar gesehen und kritisch die Frage diskutiert, inwieweit die Prägnanz des Entwurfs auch ohne zweifarbige Oberfläche entsteht.

Der Bewegungsparcours schafft es mit Platzaufweitungen entlang der Wege a den richtigen Stellen, ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot für alle Altersgruppen zu schaffen. Vermisst werden Aussagen zu barrierefreien Spielangeboten. Als Spielgeräte werden meist handelsübliche Produkte vorgeschlagen, die dichte Aufstellung wird kontrovers diskutiert.

Insgesamt schafft es der Verfasser einen Park zu entwerfen, der dem Nutzungsdruck in Marxloh gerecht wird, indem er ein vielseitiges Angebot mit gut aneignungsfähigen Flächen und unterscheidbaren Teilräumen schafft.

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Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

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