default

Sommerpause der Quartiersmanagements in Alt-Hamborn und Marxloh

Vom 17.07. bis zum 17.08.2026 bleiben die Stadtteilbüros in Alt-Hamborn und Marxloh geschlossen.

Ab dem 18.08.2026 sind wir wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für euch da:

Dienstag: 10:00–13:00 Uhr

Mittwoch: 15:00–18:00 Uhr

Donnerstag: 10:00–13:00 Uhr (nur in Alt-Hamborn)

Auch während der Sommerpause lassen wir euch natürlich nicht allein: Bei dringenden Anliegen erreicht ihr uns weiterhin per E-Mail: alt-hamborn@du-starkimnorden.de & marxloh@du-starkimnorden.de oder über unsere bekannten Mobilnummern.

Wir wünschen euch eine erholsame Sommerzeit, schöne Ferien und freuen uns schon darauf, euch ab Mitte August wieder persönlich in unseren Stadtteilbüros begrüßen zu dürfen!

xxx

Sprachcafé der VHS startet nach den Sommerferien am 08.09.2026 wieder

In den vergangenen Tagen haben uns einige Rückfragen zum Sprachcafé der VHS erreicht. Das Angebot pausiert derzeit während der Sommerferien und startet ab dem 08.09.2026 wieder wie gewohnt in beiden Stadtteilbüros.

Die Sprachcafés finden weiterhin dienstags statt:

Alt-Hamborn: 09:00–10:30 Uhr im Stadtteilbüro Alt-Hamborn, Hamborner Altmarkt 8

Marxloh: 11:15–12:45 Uhr im Stadtteilbüro Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 34

Das Sprachcafé bietet die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Deutsch zu sprechen, neue Menschen kennenzulernen und sich über verschiedene Themen des Alltags auszutauschen.

Wir freuen uns darauf, euch ab dem 08.09.2026 wieder in beiden Stadtteilbüros begrüßen zu dürfen!

Firefly_Gemini Flash_etwas freundliches Licht einstellen und die sichtbaren Gesichter bitte verwischen 901005

Gemeinsam für Alt-Hamborn – ein kurzer Rückblick auf das Stadtteilforum von Stark im Norden

Einmal mehr hat das Stadtteilforum von Stark im Norden in Alt-Hamborn gezeigt, wie wichtig Orte des Austauschs und der Begegnung für einen lebendigen Stadtteil sind. Zahlreiche bekannte Stadtteilakteur*innen, engagierte Bürger*innen und auch einige neue Gesichter kamen beim 5. Stadtteilforum in Alt-Hamborn zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Abend zu verbringen.

Nach der Begrüßung durch das QM-Alt-Hamborn richtete zunächst die städtische Projektleitung von Stark im Norden, Kira Popp, einige Worte an die Besucher*innen. Ein besonderer Höhepunkt folgte mit dem Grußwort von Asli Sevindim, Leiterin der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Da sie selbst in Marxloh aufgewachsen ist, sprach sie mit großer Verbundenheit über den Duisburger Norden, die Bedeutung lebendiger Nachbarschaften und den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Wir haben uns sehr gefreut, dass sie unser Stadtteilforum besucht und den Abend mit ihren persönlichen und inspirierenden Worten bereichert hat.

Anschließend verwandelte sich das Stadtteilbüro in eine kleine Ausstellung mit zahlreichen Stationen, die zum Entdecken, Informieren und Mitmachen einluden. Den Rahmen bildete die Finissage der Ausstellung von Stephanus Schmitz, die nach drei Monaten ihren gelungenen Abschluss fand. Seine Werke luden dazu ein, Alt-Hamborn aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche.

Ebenso groß war das Interesse an den Projekten von Stark im Norden. An verschiedenen Informationsstationen konnten sich die Besucher*innen über die geplante Umgestaltung des Hamborner Altmarkts (TP6), den Neubau des Kinder- und Jugendzentrums (TP13) sowie das Fassadenprogramm informieren. Ergänzt wurde das Angebot durch eine neue Lamellenkarte vom Altmarkt sowie eine Neuauflage der Baukulturbroschüre. Quartiersarchitekt Christian Eickelberg stand hier ebenfalls für Fragen und den fachlichen Austausch zur Verfügung stand.

Auch die vielen weiteren Angebote des Stadtteilbüros wurden vorgestellt – von der Stadtteilzeitung über das Erzählcafé und das Sprachcafé bis hin zum öffentlichen Bücherschrank und zahlreichen Aktionen der vergangenen Monate. So wurde einmal mehr sichtbar, wie vielfältig die Arbeit von Stark im Norden im Stadtteil inzwischen geworden ist.  Ein weiterer Programmpunkt war die Beteiligungsstation zur zukünftigen Gestaltung von Stromkästen in Alt-Hamborn.

Bei Snacks, Getränken und vielen persönlichen Gesprächen entwickelte sich eine offene und angenehme Atmosphäre. Selbst ein kurzer Regenschauer konnte der guten Stimmung kaum etwas anhaben – auch die Grüne Bank vor dem Stadtteilbüro wurde immer wieder für Gespräche und Begegnungen genutzt.

Für uns als QM-Alt-Hamborn war das Stadtteilforum erneut ein voller Erfolg. Das große Interesse, die vielen guten Gespräche und das positive Feedback zeigen, wie wertvoll solche Formate für den Austausch im Stadtteil sind. Gleichzeitig war der Abend ein schöner Abschluss vor der Sommerpause.

Bis zum 18. August bleiben die Stadtteilbüros in Alt-Hamborn und Marxloh für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Selbstverständlich sind wir in dieser Zeit weiterhin telefonisch sowie per E-Mail erreichbar und freuen uns darauf, nach der kleinen Sommerpause gemeinsam mit euch die nächsten Projekte im Duisburger Norden anzugehen.

PXL_20260716_121725477.PORTRAIT.ORIGINAL

Grundschulkinder gestalten Baustellenbanner für die zukünftigen Familiengrundschulzentren

Nachdem die Schüler*innen der Sandstraße schon ihr eigenes Banner gestalten konnten, waren nun auch die Kinder der KGS Henriettenstraße und der Regenbogenschule dran. Kurz vor den Ferien haben auch sie ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und so entstanden mit viel Farbe und Begeisterung zwei weitere große Baustellenbanner. Die Banner machen auf die bevorstehenden Baumaßnahmen an den Schulstandorten aufmerksam und geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Vorfreude auf die neuen Schulgebäude samt ausgebauter Familiengrundschulzentren kreativ auszudrücken.

Mit Pinseln, Farben und vielen Ideen entstanden individuelle Motive, die künftig an den Baustellen zu sehen sein werden. Dabei hatten die Kinder nicht nur sichtlich Spaß, sondern zeigten auch großes Interesse daran, warum die Banner erstellt werden und was in den kommenden Monaten an ihren Schulen passieren wird.

An der Regenbogenschule konnten die Kinder erfahren, dass in den Sommerferien das Interimsgebäude aufgestellt wird, das während der Bauzeit als Ausweichquartier dienen wird. Bereits vor einigen Wochen haben an der Sandstraße die Arbeiten für das Interimsgebäude begonnen. Dort sind die Bauarbeiten inzwischen weit fortgeschritten, sodass aktuell der Innenausbau und die Einrichtung im Mittelpunkt stehen.

Auch insgesamt schreiten die Vorbereitungen an allen drei Schulstandorten zügig voran. Der Baubeginn an den Standorten Sandstraße und Henriettenstraße ist derzeit für Anfang 2027 vorgesehen. An der Regenbogenschule soll die Bauphase bereits Ende 2026 starten.

Wir freuen uns darauf, den weiteren Projektverlauf gemeinsam mit den Kindern zu begleiten und sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu ihren modernen, zukunftsfähigen Schulen und dem Ausbau der Familiengrundschulzentren mitzunehmen.

20260710_Stadtteilschulfest HGG + Campus_1

Campus Marxloh feierlich eröffnet – Stadtteilschulfest bringt den Stadtteil zusammen

Nachdem vor zwei Jahren anlässlich des Jubiläums der Herbert-Grillo-Gesamtschule bereits ein großes Stadtteilschulfest zahlreiche Besucher*innen nach Marxloh lockte, gab es in diesem Jahr erneut einen besonderen Anlass zum Feiern: die offizielle Eröffnung des Campus Marxloh.

Bereits beim Jubiläumsfest konnten Interessierte den damaligen Rohbau des markanten roten Gebäudes im Rahmen von Führungen besichtigen. Heute präsentiert sich der Campus als moderner und architektonisch beeindruckender Bildungsstandort mitten im Stadtteil. Die neuen Räumlichkeiten werden bereits intensiv genutzt – auch wir von Stark im Norden durften hier in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Veranstaltungen durchführen. Umso mehr haben wir uns gefreut, Teil des Campusfestes zu sein und die offizielle Eröffnung gemeinsam mit zahlreichen Besucher*innen, Netzwerkpartner*innen und Institutionen zu feiern.

Mit einem eigenen Informationsstand informierten wir über die aktuellen Projekte von Stark im Norden. Im Mittelpunkt standen dabei die geplante Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, die Entwicklung des zukünftigen Friedrich-Parks mit Bewegungsparcours sowie die Weiterentwicklung der drei Marxloher Grundschulen. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über die Projekte zu informieren, Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Für die jüngeren Gäste hatten wir außerdem ein kleines Quiz sowie ein Jakkolo-Spiel vorbereitet. Besonders das Spiel erfreute sich großer Beliebtheit und war während der gesamten Veranstaltung nahezu durchgehend belegt. Es war schön zu sehen, wie Kinder, Jugendliche und Familien an unserem Stand zusammenkamen und ganz nebenbei auch mit unseren Projekten in Berührung kamen.

Insgesamt blicken wir auf viele interessante Gespräche mit Bewohner*innen, engagierten Akteur*innen und langjährigen Netzwerkpartner*innen zurück. Gerade diese persönlichen Begegnungen zeigen immer wieder, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Austausch und die Vernetzung im Stadtteil sind.

Auch das übrige Programm ließ keine Wünsche offen. Bei bestem Sommerwetter herrschte rund um die Herbert-Grillo-Gesamtschule und den neuen Campus eine offene, fröhliche und lebendige Atmosphäre. Besonders beeindruckend war das große Engagement der Schulgemeinschaft: Zahlreiche Schüler*innen waren aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt und trugen mit viel Einsatz und Begeisterung zum Gelingen des Festes bei.

Die zahlreichen Pavillons im Außenbereich sowie die vielfältigen Informations- und Mitmachstände im Gebäude zeigten eindrucksvoll die große Bandbreite an Einrichtungen, Initiativen und Vereinen, die Marxloh prägen. Unter anderem präsentierten sich die AWO Integration, der Runde Tisch Marxloh, Tausche Bildung für Wohnen, die Duisburger Werkkiste, die VHS Nord, das Forum für interkulturelle Information und Bildung sowie viele weitere Akteur*innen mit ihren Angeboten. Fast jeder Raum des neuen Campus war mit Aktionen, Ausstellungen oder Informationsständen belebt, sodass sich ein abwechslungsreicher Rundgang durch das gesamte Gebäude ergab.

Ergänzt wurde das Programm durch Tanzaufführungen, musikalische Beiträge, Mitmachangebote für Groß und Klein sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und Begegnung machte das Campusfest zu einer Veranstaltung, die Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Hintergründe zusammenbrachte. Der neue Campus bietet nicht nur moderne Bildungsräume, sondern schafft auch einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Vernetzung – genau das, was ein lebendiger Stadtteil braucht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Organisator*innen für die Einladung und die hervorragende Durchführung der Veranstaltung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Menschen im Stadtteil die anstehenden Projekte weiter voranzubringen und den Campus Marxloh auch künftig mit Leben zu füllen.

WESTERWALDSTR_19 FOTO_BANNER 01_ed

Fassadenprogramm: Zweite Fördermaßnahme an der Westerwaldstraße 19 in Marxloh in der Umsetzung

Zeitgleich zur Maßnahme in Alt-Hamborn wird aktuell das zweite Förderprojekt im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms in Marxloh umgesetzt. Am dreigeschossigen Wohngebäude in der Westerwaldstraße 19 aus dem Jahr 1912 wird die Fassade umfassend erneuert und zukünftig mit einem hellen Farbton gestaltet. Gerade in den Sommermonaten trägt der helle Fassadenanstrich zu einer Verbesserung des lokalen Mikroklimas bei, da sich die Oberflächen im Vergleich zu dunklen Fassaden weniger stark aufheizen.

Damit werden auch an diesem Objekt die Anforderungen des klimagerechten Dach-, Hof- und Fassadenprogramms „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ erfüllt, das unter anderem eine Aufhellung der Fassadenflächen vorsieht. Ziel des Förderprogramms ist es, das Stadtbild nachhaltig aufzuwerten und gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten.

Die Fassaden- und Gerüstbauarbeiten werden mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Baukosten unterstützt.

20260617_140129

Fassadenprogramm: Vierte Fördermaßnahme an der Hegerstraße 7 in Alt-Hamborn in der Umsetzung

Mitte Juni haben die Bauarbeiten an der Hegerstraße 7 begonnen. Damit wird bereits das vierte Förderobjekt im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms in Alt-Hamborn umgesetzt.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein großes Wohnhaus aus dem Jahr 1905, das nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in den 1950er-Jahren wiederaufgebaut wurde. Der inzwischen stark in die Jahre gekommene Fassadenputz sowie die teilweise bereits abblätternde braun-beige Farbgestaltung werden nun umfassend erneuert und durch einen deutlich helleren Fassadenanstrich ersetzt.

Die Maßnahme erfüllt damit die Anforderungen des Hof- und Fassadenprogramms „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“, das unter anderem eine gestalterische Aufwertung sowie eine Aufhellung der Fassaden vorsieht. Ziel ist es, das Erscheinungsbild der Gebäude nachhaltig zu verbessern und so einen Beitrag zur städtebaulichen Aufwertung der Quartiere zu leisten.

Die Fassaden- und Gerüstbauarbeiten werden mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Baukosten aus dem Hof- und Fassadenprogramm „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ unterstützt.

111

Das QM Alt-Hamborn lädt zum Stadtteilforum und zur Finissage „Hamborner Perspektiven“ ein

Im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ wird sich in den kommenden Jahren einiges in Alt-Hamborn verändern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Umgestaltung des Hamborner Altmarktes (Teilprojekt 6) sowie der geplante Neubau eines Kinder- und Jugendzentrums (Teilprojekt 13).

Mit dem Format des Stadtteilforums informiert das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ für Alt-Hamborn die Bürger*innen regelmäßig über den aktuellen Stand der Maßnahmen des Modellvorhabens. Zum nächsten Stadtteilforum am 16.07.2026 von 17:00 bis 19:00 Uhr lädt das Quartiersmanagement alle interessierten Bürgerinnen in das Stadtteilbüro „Stark im Norden“ sowie an die davor platzierte Grüne Bank am Hamborner Altmarkt 8 ein.

Für die kommende Veranstaltung setzt das Team auf ein interaktives Format mit Ausstellungscharakter. Die aktuellen Sachstände werden den Besucher*innen nicht im Rahmen eines Vortrags präsentiert, sondern als „Exponate“ in Form von Modellen, Plakaten und weiteren Informationsmaterialien dargestellt. Die Gäste können sich eigenständig an den verschiedenen Stationen informieren und mit den jeweiligen Ansprechpartner*innen ins Gespräch kommen, Fragen stellen sowie Anregungen und Hinweise einbringen.

Gleichzeitig findet im Stadtteilbüro die Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ des Künstlers Stephanus Schmitz statt. Die Ausstellung zeigt anhand von Gemälden und Linoldrucken die Perspektiven von drei Generationen der Familie Schmitz auf den Stadtteil und seine Entwicklung.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist das Grußwort von Asli Sevindim, die die Veranstaltung begleiten wird. Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ freut sich auf zahlreiche Besucher*innen sowie auf einen informativen und anregenden Austausch über die Zukunft Alt-Hamborns.

803896268.088395

125 Jahre August-Bebel-Platz – Das Herz von Marxloh

Von der Marktfläche zum Zentrum des Stadtteils

Der August-Bebel-Platz ist seit mehr als einem Jahrhundert Teil des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zentrums von Marxloh. Seine Geschichte begann am 24. Juni 1901, als hier der erste öffentliche Markt stattfand. Die rasante Entwicklung der damals noch jungen Industriestandorte im Duisburger Norden hatte zu einem starken Bevölkerungswachstum geführt. Mit dem neuen Markt erhielt Marxloh einen zentralen Ort für Handel, Begegnung und Versorgung.

Schon früh entwickelte sich der Platz zu einem wichtigen Treffpunkt des öffentlichen Lebens. Händler, Handwerker und Landwirte boten ihre Waren an, während die Bewohner hier nicht nur einkauften, sondern auch Neuigkeiten austauschten und soziale Kontakte pflegten.

Die Namen des Platzes

Im Laufe seiner Geschichte trug der Platz verschiedene Bezeichnungen, die eng mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit verbunden waren. Ursprünglich war er als zentraler Marktplatz von Marxloh bekannt und wurde vor allem nach seiner Funktion schlicht als Neumarkt bezeichnet.

Seinen heutigen Namen erhielt der Platz zu Ehren von August Bebel (1840–1913), einem der bedeutendsten Vertreter der deutschen Arbeiterbewegung und Mitbegründer der Sozialdemokratie. Die Benennung spiegelt die industrielle Prägung Marxlohs und die enge Verbindung des Stadtteils zur Geschichte der Arbeiterschaft wider.

Der Name August-Bebel-Platz steht heute für die Tradition eines Stadtteils, dessen Entwicklung eng mit Bergbau, Stahlindustrie und den Menschen verbunden ist, die hier über Generationen gelebt und gearbeitet haben.

Der Platz im Wandel der Zeit

Mit der weiteren Entwicklung Marxlohs veränderte sich auch der Platz. Während er zunächst vor allem für den Markt genutzt wurde, entwickelte er sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend zum Mittelpunkt des Geschäfts- und Einkaufslebens für den gesamten Stadtteil. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung des Horten-Kaufhauses im Jahr 1965 (heute das Marxloh Center) unmittelbar am Platz, das den Standort über Jahrzehnte prägte und Besucher aus dem gesamten Duisburger Norden und darüber hinaus anzog.

Der August-Bebel-Platz heute

Auch heute ist der August-Bebel-Platz das Herz des Stadtteils, kann sein Potenzial aber nicht voll ausschöpfen. Als Markt- und Festplatz beherbergt er zweimal wöchentlich einen vielfältigen Wochenmarkt, der Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenbringt. Hier treffen Tradition, Vielfalt und Nachbarschaft aufeinander. Damit er wieder stärker zu einem Ort des Austauschs wird, gibt es konkrete Planungen für eine Neugestaltung des Platzes im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“.

Darüber hinaus dient der Platz als Veranstaltungsort für Stadtteilfeste, Informationsveranstaltungen, Kulturangebote und Bürgeraktionen. Er ist ein Ort der Begegnung, an dem sich das vielfältige Leben Marxlohs widerspiegelt. Nach dem Umbau kann der Platz dieser Rolle noch stärker gerecht werden.

Blick in die Zukunft

Die Zukunft des August-Bebel-Platzes steht im Zeichen einer umfassenden städtebaulichen Aufwertung. Im Rahmen des Teilprojekts TP5 des Modellvorhabens „Stark im Norden“ plant die Stadt Duisburg eine Neugestaltung des Platzes und seines direkten Umfeldes. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern, mehr Grünflächen zu schaffen, den Fuß- und Radverkehr zu fördern und den Platz noch stärker als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil zu entwickeln. Durch Entsiegelung und die Reduzierung von Stellplätzen wird er künftig weniger vom Verkehr geprägt sein.

Aus einem überwiegend einseitig genutzten Platz soll ein moderner, lebendiger und nachhaltiger Stadtplatz entstehen – ein Ort zum Verweilen, Begegnen und Feiern. Die Markttradition soll auch nach der Umgestaltung erhalten bleiben. Bürgerinnen und Bürger wurden und werden aktiv in die Planungen einbezogen.

125 Jahre Mittelpunkt von Marxloh

Seit dem ersten Markttag am 24. Juni 1901 begleitet der August-Bebel-Platz die Geschichte Marxlohs. Er hat wirtschaftliche Aufschwünge, gesellschaftliche Veränderungen und den Strukturwandel des Ruhrgebiets erlebt. Nach 125 Jahren ist er noch immer das Herz des Stadtteils – und mit den geplanten Veränderungen soll er dies auch für kommende Generationen bleiben.

123

Rückblick: 2. Stark im Norden-Eigentümer*innenforum erneut ein Erfolg

Das zweite Eigentümer*innenforum im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ ist erfolgreich verlaufen und kann erneut als gelungene Veranstaltung verbucht werden. Die umfangreichen Vorbereitungen der Quartiersmanagement-Teams sowie insbesondere der beiden Quartiersarchitekten zahlten sich aus: Sowohl die Fachvorträge als auch der begleitende Beratungsmarkt stießen auf großes Interesse. Besonders erfreulich waren zudem die zahlreichen Nachfragen zum Modellvorhaben und den aktuellen Entwicklungen in den Stadtteilen.

Am 17.06.2026 füllten sich ab 17:30 Uhr nach und nach die Räumlichkeiten des Allgemeinen Aus- & Weiterbildungs-Instituts Deutschland (AAWID) in Alt-Hamborn. Letztlich nutzten knapp 50 Eigentümer*innen die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, fachliche Impulse mitzunehmen und mit den anwesenden Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Bereits vor Beginn der Vorträge wurde das bereitgestellte Informationsmaterial rege nachgefragt. Neben der aktuellen fünften Ausgabe der Stadtteilzeitung stießen insbesondere die Baukulturbroschüren sowie die Beratungsbroschüre „Rund ums Haus“ auf großes Interesse.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Stark im Norden-Projektleitung Kira Popp führte Quartiersarchitekt Christian Eickelberg durch den Abend. Nach einem kompakten Überblick zum Modellvorhaben folgten zwei Fachvorträge, die von den Anwesenden aufmerksam verfolgt wurden und zahlreiche Rückfragen auslösten.

Den Auftakt machte Sarah Dungs von der Greyfield Group mit ihrem Vortrag zum Thema „Bauen im Bestand“. Neben grundsätzlichen Ansätzen und Potenzialen der Bestandsentwicklung wurde auch die Verbindung zu den Veranstaltungsräumen selbst hergestellt. Das AAWID-Gebäude wurde dabei als gelungenes Beispiel einer behutsamen und erfolgreichen Weiterentwicklung bestehender Immobilien vorgestellt. Ergänzend berichtete Gastgeber Martin Schulz über die Geschichte des ehemaligen Warenhauses Tietz und die schrittweise Transformation des Gebäudes zu seinem heutigen Nutzungsprofil.

Im Anschluss referierte Energieberater Jürgen Krüßmann von der Verbraucherzentrale zum Thema Wärmepumpen. In seinem praxisnahen Vortrag erläuterte er die Funktionsweise, Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Technologie und gab den Teilnehmenden hilfreiche Hinweise zu Planung, Installation und Fördermöglichkeiten. Auch dieser Beitrag führte zu einer Diskussion und zahlreichen interessierten Nachfragen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent*innen, Mitwirkenden und Teilnehmenden für den gelungenen Abend. Das große Interesse zeigt, wie wichtig der Austausch rund um die Themen Immobilien, Stadtentwicklung und energetische Sanierung weiterhin ist. Bereits jetzt laufen erste Überlegungen für ein drittes Eigentümerforum im Herbst oder Winter, für das es bereits einige spannende Themenideen gibt. Wir freuen uns darauf, den Dialog mit den Eigentümer*innen fortzusetzen.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Folgen Sie uns auf Instagram!

Unser WhatsApp Kanal

footer-icons-web