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Meilenstein für die Familiengrundschulzentren in Marxloh

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Errichtung der neuen Familiengrundschulzentren in Marxloh ist geschafft: Am 09.06 wurden die Module für das Interimsgebäude der GGS an der Sandstraße angeliefert.
Damit erreicht das Teilprojekt 2 einen weiteren bedeutenden Meilenstein im Gesamtprozess.

Passend zu diesem Anlass fand eine kleine Beteiligungsaktion mit den Kindern der Offenen Ganztagsschule (OGS) statt. Mit viel Kreativität und Begeisterung gestalteten die Schüler*innen ein Baustellenbanner, das künftig auf die bevorstehenden Baumaßnahmen aufmerksam macht.

In den kommenden Monaten werden an allen drei Grundschulstandorten Interimslösungen errichtet. Diese schaffen die Voraussetzungen dafür, dass anschließend die nächsten Bauabschnitte starten können: Abbruch-, Neubau- und Sanierungsmaßnahmen werden die Schulstandorte umfassend modernisieren.

Auch wenn die bevorstehende Bauphase für Schüler*innen, Eltern sowie Lehrkräfte mit Herausforderungen verbunden sein wird, lohnt sich der Blick nach vorn. Mit den neuen Familiengrundschulzentren entstehen moderne multifunktionale Lern- und Begegnungsorte, von denen viele Familien in Marxloh langfristig profitieren werden.

Wir vom QM Marxloh und alle Projektbeteiligten freuen sich, diesen wichtigen Entwicklungsschritt gemeinsam mit den Kindern und Familien vor Ort zu gestalten.

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Rückblick zu den Stark im Norden-Aktionstagen in Marxloh

In dieser Woche war es endlich soweit: Am 12.05. und 13.05. sollten die beiden Aktionstage in Marxloh stattfinden. Während der erste Tag bei trockenem Wetter und guter Stimmung erfolgreich durchgeführt werden konnte, musste der zweite Aktionstag am 13.05. leider wetterbedingt abgesagt werden.

Zunächst möchten wir uns herzlich bei allen Personen bedanken, die mitgewirkt oder die Veranstaltung besucht haben. Der Dienstag war ein voller Erfolg – auch wenn ein paar Grad mehr sicherlich angenehm gewesen wären.

Geboten wurde ein vielseitiges Programm rund um den August-Bebel-Platz. An unserem Stark im Norden-Infostand informierten wir mithilfe inhaltlich vorbereiteter Bauzäune über die Umgestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße, den Friedrich-Park sowie den geplanten Bewegungsparcours. Ergänzt wurde dies durch allgemeine und niedrigschwellige Informationen zum Tag der Städtebauförderung. Viele Inhalte und Planungen waren bereits bekannt, dennoch war uns eine anschauliche und gut zugängliche Aufbereitung besonders wichtig. Darüber hinaus präsentierte die Stabstelle Klimaschutz Informationsmaterialien und eine Photovoltaikanlage, während der Naturraum e.V. eine Wärmebildkamera mitgebracht hatte, die aufgrund der Temperaturen leider nicht zum Einsatz kommen konnte.

Besonders gut angenommen wurden die zahlreichen Angebote für Kinder. Die große Aktionsfläche wurde durch ein begehbares Feuerwehrauto und einen Eiswagen eingerahmt und bot viele Möglichkeiten zum Spielen und Mitmachen. Das Beteiligungsmobil brachte erneut verschiedene Angebote mit – insbesondere Jenga, Brettspiele und der selbstgebaute „Airhockey-Tisch“ aus Holz erfreuten sich großer Beliebtheit. Auch die mobilen Minifußballfelder der „Ballbande“ waren durchgehend in Nutzung und sorgten für viel Begeisterung. Ein besonderer Dank gilt hier nochmals Anton Weber, der die Veranstaltung nicht nur mit den Fußballfeldern, sondern auch mit spontanen Musikeinlagen bereichert hat.

Sehr gut angenommen wurde außerdem der kleine Kreativworkshop von Stephanus Schmitz. Mit vorbereiteten Motiven, Staffeleien und Rahmen entstanden zahlreiche kreative Werke, die die Kinder später mit nach Hause nehmen konnten. Auch die Bastelaktion inklusive Buttonmaschine des Regionalzentrums Nord wurde gut besucht. Die ursprünglich für Mittwoch geplante Theateraktion vom Jugend- u. Kulturzentrum Kiebitz wäre sicherlich ebenfalls ein Erfolg geworden.

Auch sehr positiv fiel zudem der kleine Stadtteilrundgang mit dem Heimatverein Hamborn e.V. auf. Vor allem das historische Bildmaterial von Thorsten Fischer sorgte für großes Interesse und ergänzte die Einblicke in die Geschichte des Platzes auf eindrucksvolle Weise. Nach einer kurzen Einführung inklusive kleiner Bildausstellung führte der Rundgang zu drei Stationen am August-Bebel-Platz. Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang ausdrücklich beim Sanitätshaus Münch, Kai Jens Heinze vom Lotto- und Postladen im Marxloh-Center sowie Andrea Schulte von Peter Pomms für die interessanten historischen Einblicke in ihre Geschäfte und deren Entwicklung. Die zahlreichen Rückfragen und Gespräche mit den rund 20 Teilnehmenden zeigten deutlich, dass insbesondere Rundgänge mit Bezügen zur Geschichte und Zukunft des Stadtteils auf großes Interesse stoßen und identitätsstiftend wirken können.

Wir hoffen sehr, einzelne Programmpunkte des zweiten Aktionstages im weiteren Jahresverlauf nachholen zu können. Die beiden Tage haben aus unserer Sicht erneut gezeigt, welches Potenzial im August-Bebel-Platz steckt – und dass dort noch vieles möglich ist, insbesondere wenn das Wetter mitspielt.

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Rückblick zur Dialogwerkstatt (am 05.03.) zum Friedrich-Park und dem Bewegungsparcours im Campus Marxloh

Am vergangenen Donnerstag, dem 05.03., war es soweit: Alle drei Siegerbüros des Wettbewerbs zum Friedrich-Park und Bewegungsparcours haben sich auf den Weg nach Marxloh gemacht. Die Landschaftsarchitekturbüros KOKOMO, Greenbox und Topotek 1 haben die komplexe Fragestellung rund um das großflächige Grün- und Freiraumprojekt am überzeugendsten umgesetzt und stehen nun im weiteren Prozess zur Diskussion. Im Campus Marxloh fand im nächsten Schritt eine sogenannte Dialogwerkstatt statt. Nach einem kurzweiligen Einleitungsteil folgten Glückwünsche sowie eine kleine Straußübergabe, bevor die Büros ihre Entwurfsideen noch einmal vorstellten.

Das Format bot der breiten Öffentlichkeit zum einen die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Gestaltungsideen zu erhalten, und zum anderen Raum für Anmerkungen, Ideen und Hinweise. Nach dem Präsentationsteil begann die eigentliche Workshopphase, die als dreigeteilter Rundgang organisiert war. Jedes der drei Büros betreute eine eigene Station, die von allen anwesenden Personen im Wechsel besucht wurde. Im Abstand von etwa 20 bis 30 Minuten wurde an den Stationen gewechselt, sodass angeregte Gespräche entstehen konnten und zahlreiche Wünsche sowie Hinweise an die anwesenden Landschaftsarchitekt*innen herangetragen wurden.

Die Themen waren vielseitig. Besonders intensiv diskutiert wurden die Gestaltung der Parkeingänge und Spielstationen sowie mögliche Nutzungsangebote für ältere Menschen und Mädchen, die in Marxloh bislang nur wenige Angebote haben und im öffentlichen Raum bisher kaum sichtbar sind. Auch die Idee, einzelne Spielstationen mit einem Patenschaftsmodell durch angrenzende Institutionen oder Einrichtungen zu verbinden, sowie die Gestaltung der Parkmitte wurden an diesem Abend ausführlich besprochen.

Wir bedanken uns herzlich beim Campus Marxloh, bei plan-lokal sowie bei den anwesenden Siegerbüros für den gelungenen Abend. Gleichzeitig freuen wir uns über weitere Anregungen, Ideen und Hinweise aus dem Stadtteil. Diese können gerne auch im Stadtteilbüro Marxloh eingebracht werden und werden von uns entsprechend weitergeleitet.

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1. Preis: KOKOMO Landschaft und Stadtraum GmbH

Die Leitidee des Entwurfs

So bunt wie Marxloh sind auch die unterschiedlichen Spuren, die es dort zu entdecken gilt, welche den Ausgangspunkt der Gestaltung bilden. Im Umgang mit diesen wurden fünf Strategien entwickelt.

Über kleine punktuelle Umweltstationen kann die Natur [im Friedrich-Park] mit ganz unterschiedlichen Sinnen wahr genommen werden. Bereits bestehende Biotope werden neu inszeniert. Die Lerchenwiese kann so aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht werden. Der Zechenwald folgt dem Motiv der Rückgewinnung der Natur über den Raum der ehemaligen Gleisanlagen. Ein Holzsteg, mit punktuellen Fundamenten für möglichst wenig Eingriff in den Boden, führt durch diesen hindurch.

Am Knotenpunkt der überlagerten Bewegungsringe und dem südlichen Hauptzugang des Parks an der Warbruckstraße befindet sich der Spiel- und Bewegungsraum „Im Zechenland". Der Spielplatz greift die markante Silhouette der regionalen Industrielandschaft auf und verwandelt sie in eine spielerische Erlebniswelt. Neben dem Spielschwerpunkt bilden sich drei weitere kleinerer Treffpunkte für unterschiedliche Nutzendengruppen und Bedürfnisse aus, in deren Mitte sich eine offene grüne Spiel- und Liegewiese aufspannt und frei von vorgegebenen Nutzungen bespielt werden kann. Die Spiellandschaft kann bereits vom südlichen Eingang über Blickachsen wahr genommen werden. An den Zugängen und im Park finden sich Elemente aus dem Bewegungsparcours wieder, um eine einheitliche Freiraumgestaltung rund um Marxloh herzustellen. Sie markieren Spuren sowie Treffpunkte und Aufenthaltsräume.

Die Route des Bewegungsparcours - ein StreifZUG durch Zeit und Raum orientiert sich am Verlauf der ehemaligen Wolfsbahntrasse, welche bis zur Zeche des Friedrich-Parks führte und dem einstigen Bruchgrabens an Stelle des heutigen Schwelgernparks.

Gestalterisch greifen die (Bewegungs-)Stationen den linearen Charakter der historischen Bahntrasse auf und fungieren als Halte- und Begegnungsräume an wichtigen Kreuzungs- und Identitätspunkten Marxlohs. Uber die rötliche Signalfarbe in der Ausstattungs- und Materialebene machen sie auf sich aufmerksam und erleichtern die Orientierung über ihre hohe Wahrnehmbarkeit. Die Stationselemente sind in Anlehnung an den Skulpturenpfad ebenfalls abstrahierte „Bewegungskunstwerke".

Die Stationen arbeiten stark mit dem Ort, was die Nutzung, Atmosphäre und die jeweiligen Narrative betrifft. Die Spuren dienen als Anhaltspunkte und schaffen Impulse für eine neue Ebene des Storytellings und der aktiven Begegnung und Annäherung des Raumes. Die Stationen sind so konzipiert, dass sie in ihrer Gesamtheit eine große Bandbreite an Aktivitäten abdecken und die bisherigen Angebote Marxlohs erweitern. Sie sind niederschwellig und barrierefrei (bzw. mit Ausnahme barrierearm) konzipiert und sprechen jeweils unterschiedliche Altersgruppen und Motoriklevel an. Neben dem bisher beschriebene Rundweg knüpft eine weitere Spurenfährte im nördlichen Teil des Bewegungsparcours an. Diese Parkrunde überlagert sich mit dem vorher beschriebenen Parcours im südlichen Teil des Friedrich-Parks und erzeugt einen Bewegungsring innerhalb dessen.

Die Beurteilung des Preisgerichts

Die Arbeit zeigt eine klare Haltung in der Gestaltung der Freiräume am Rande des Siedlungsraums im Stadtteil Duisburg-Marxloh, einschließlich der angrenzenden Grünräume nördlich der Fritz-Schupp-Straße. Der Friedrich-Park wird als ein ur-baner, vielfältiger und robuster Raum entwickelt, der wertvolle fußläufige Wegeverbindungen aufnimmt und sich so gut mit dem angrenzenden Stadtraum verzahnt.

Mit dem Titel Spurensuche - Entdeckungsreise durch die GeSchichten von Marxloh" nimmt die Planung den Geist des Ortes auf und macht ihn zum Leitbild der Gestaltung.

Der Neugestaltung des Freiraums „Friedrich-Park" und der bestehenden Freiraumachse der ehemaligen Wolfsbahntrasse vom Enten-Karree bis zur Querung der Warbruckstraße gelingt es, die unterschiedlichen Nutzungsansprüche von großzügigem Freiraum und kleinteiliger Aneignung durch Anwohnenden auf überzeugende Weise zu lösen. Mit gezielten Interventionen aus örtlich angepassten Materialien werden Aufenthalts- und Bewegungsräume gebildet, die sich gut in den Raum einfügen.

Die Farbe „Rot" wird als lokal wirksame Farbe ermittelt und Identität stiftend eingesetzt. Die stringente Anwendung des daraus abgeleiteten Farb- und Materialschemas in der Gestaltung der Stationen des Bewegungsparcours sowie der Zugänge als Treffpunkte und Aufenthaltsbereiche wird positiv bewertet.

Die Verknüpfung der zwei Bewegungsringe, des südlichen Bewegungsparcours und der nördlich gelegenen Parkrunde im Bereich der zentralen Freifläche des Friedrich-Parks ist gut platziert und schafft einen gut auffindbaren und nutzbaren Anschluss des bestehenden Freiraums über die Barriere des Lärmschutzwalls sowie über den angrenzenden Straßenraum hinweg.

Die rings um die bestehende Wiesenfläche angeordneten Spiel- und Aufenthaltsbereiche bilden das zentrale Element des südlichen Friedrich-Parks und damit das Herzstück dieses Aktivraums. Die Gestaltung mit überdachtem Sitzplatz, Spielplatz und Tischtennisfeld schafft wertvolle und kommunikative Räume, die sich generationsübergreifend an den breiten Querschnitt der Nutzenden richten. Die Ausgestaltung der Spielelemente, die sich unter dem Motto „Im Zechenland" ausschließlich auf die Historie des Zechengeländes bezieht, kann jedoch kaum überzeugen.

Dagegen deutlich positiv bewertet wird die gut proportionierte Maßstäblichkeit, die die nutzungsoffene zentrale Wiesenfläche, sowie die gut gewählte Wegeführung in diesem Parkteil bieten und sich über den Lärmschutzwall hinweg nördlich der Fritz-Schupp-Straße fortsetzt. Die bestehenden Potenziale, die sich mit Zechenwald, Lerchenwiese und wertvollem Baumbestand darstellen, werden angemessen genutzt und im Hinblick auf eine extensive freiräumliche Gestaltung, Umwelterlebbarkeit und Sozialverträglichkeit gut in Wert gesetzt. Insbesondere die Anordnung des Fußweges entlang der Böschung nördlich der Gewerbeflächen sowie die bestandsergänzende Anpflanzung vom Bäumen in diesem Parkteil werden positiv bewertet.

Sehr überzeugend ist die konsequente, wirksame und einfache Gestaltung der Nebeneingänge, die ein ganzheitliches System ergeben, welches über den Gesamtraum hinweg die Teilflächen Nord und Süd verbindet.

Während der Nordteil durch seine Ruhe und Großzügigkeit überzeugt, bieten die Stationen des Bewegungsparcours im Bereich der Wegeverbindung der  ehemaligen Wolfsbahntrasse ein differenziertes und vieltältiges Angebot.

Dem gestalterischen Leitbild folgend, werden die Stationen des Bewegungsparcours ideenreich und vielfältig ausgestattet. Auch hier wird den Spuren des Orts gefolgt. Der Entwurf bietet so individuelle, charismatische Sport- und Freizeitangebote für Nutzende unterschiedlicher Altersgruppen und Geschlechter. Der örtliche Bezug nimmt die Ansprüche der Gesellschaft des Stadtteils Marxloh auf und schafft ein hohes Maß an Bindung und Identität.

Insgesamt handelt es sich um einen Beitrag, dem in hervorragender Weise die Aufwertung des Raums gelingt, sowohl in klimaresilienter Hinsicht, als auch im Hinblick auf die räumliche und funktionale Qualität.

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Rückblick Planungswerkstatt zur Umgestaltung des Marxloher Zentrums im Campus Marxloh am 11.09.2025

Sowohl der August-Bebel-Platz als auch die Weseler Straße sind zentrale Orte im Stadtteil. Im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ sollen sie in den kommenden Jahren neugestaltet werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde dazu ein freiraumplanerischer Wettbewerb unter Begleitung des Büros ISR durchgeführt. Als Sieger gingen die Landschaftsarchitekten faktorgruen gemeinsam mit Studio DL (Lichtplanung) hervor. Auf Grundlage dieses Entwurfs beginnt nun die Detailplanung.

Am 11.09.2025 ab 18:00 Uhr waren die Marxloher Bürger*innen erneut eingeladen, sich im Rahmen einer umfangreichen Planungswerkstatt aktiv an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Nach der Begrüßung durch Klaus-Peter Müller, Leiter des neu eröffneten Campus‘, sowie Kira Popp vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg, stellte Ricardo Patings (faktorgruen) den Entwurf noch einmal vor. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an drei Thementischen ihre Ideen und Anmerkungen einzubringen.

Möblierung und Sicherheit:
Im Mittelpunkt standen hier Beleuchtung, Begrünung und Möblierung. Besonders wichtig war den Anwesenden eine öffentliche Toilette sowie eine regelmäßige Reinigung – sowohl dieser als auch des Platzes insgesamt. Zudem wurde angeregt, bei der Beleuchtung auch festliche Tage mitzudenken und entsprechende Anschlüsse vorzusehen.

Nutzung der Stadträume:
Am zweiten Tisch ging es um die künftige Nutzung. Das geplante Wasserspiel fand große Zustimmung. Generell wurde der August-Bebel-Platz als künftiges urbanes „Wohnzimmer“ und die Weseler Straße als „grüne Modemeile“ mit mehr Außengastronomie positiv bewertet. Als Hinweis wünschten sich die Teilnehmenden größere Mülleimer.

Mobilität und Verkehr:
Der dritte Tisch widmete sich der Verkehrsführung. Hier war vor allem die Sicherstellung der Anlieferzufahrten wichtig. Zudem wurde über die Parksituation bis zur Fertigstellung des neuen Parkhauses diskutiert. Kritisch betrachtet wurde der Wegfall der Radspuren in der Weseler Straße, da die vorgesehene Alternativroute bislang nur wenig genutzt wird.

Zum Abschluss stellte das Wettbewerbsmanagement (Planungsbüro ISR) die Ergebnisse der Diskussionen nochmal gesamtheitlich vor. Die zahlreichen Anregungen werden nun in die weiteren Planungen rund um den August-Bebel-Platz und die Weseler Straße einfließen.

In Kürze wird hier auch eine Dokumentation der Veranstaltung veröffentlicht. Zudem sind in den kommenden Monaten weitere Beteiligungsformate zur Umgestaltung des Marxloher Zentrums geplant.

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Rückblick Planungswerkstatt zur Umgestaltung des Hamborner Altmarkts am 03.09.2025

Der Altmarkt in Alt-Hamborn ist der zentrale Platz im Stadtteil. Im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ soll er in den nächsten Jahren umgestaltet werden. Dazu hat bereits im vergangenen Jahr ein freiraumplanerischer Wettbewerb stattgefunden, um den besten Entwurf für die Neugestaltung zu ermitteln. Als Sieger gingen die Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden hervor. Aktuell beginnt auf dieser Grundlage die weitere Detailplanung.

Auch deswegen waren erneut die Hamborner Bürger*innen gefragt: Am 03.09.2025 fand dazu eine umfangreiche Planungswerkstatt im Hamborner Ratskeller statt. Nach einer kurzen Einführung in das Projekt durch Tobias Birkefeld (Rehwaldt Landschaftsarchitekten) konnten die Anwesenden selbst aktiv werden und an drei Thementischen mit den Moderator*innen diskutieren sowie ihre Ideen und Anmerkungen einbringen.

Marktplatz der Zukunft:

Hier konnten die Teilnehmenden einzeichnen, wo es noch an Begrünung fehlt, wo das geplante Wasserspiel platziert werden könnte oder wie die sogenannten „Hamdächer“ (nach Hamborner Dächern) neben ihrer Funktion als Sitzgelegenheiten genutzt werden sollten. Einigkeit bestand darin, dass der Vorplatz des Askania-Hochhauses der beste Standort für das Wasserspiel wäre. Bei den Hamdächern war wichtig, dass sie robust gestaltet werden und durch den Einsatz von Stahl die Historie des Stadtteils mit der Stahlindustrie aufgreifen.

Nutzung des Platzes:

Am zweiten Tisch stand die künftige Nutzung im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, welche Veranstaltungen künftig auf dem Altmarkt stattfinden sollen und was es braucht, um den Platz zu einer neuen und lebendigen Mitte im Stadtteil zu machen. Gewünscht wurden sich insbesondere mehr Feste sowie Angebote wie eine Boule-Bahn.

Mobilität und Verkehr:

Der dritte Tisch widmete sich der Verkehrsführung. Zwei Varianten standen hier zur Diskussion: eine Durchfahrt über den Altmarkt oder ein vollständiger Ausschluss des Verkehrs. Bedenken gab es vor allem hinsichtlich des Anlieferungsverkehrs für Gewerbetreibende und Apotheken sowie bezüglich der wegfallenden Parkplätze und deren Kompensation.

Die zahlreichen Eingaben und Anregungen werden nun bestmöglich in der weiteren Planung rund um den Altmarkt berücksichtigt.

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Fotoaktion im Ferienprogramm des Regionalzentrum Nord (RiZ) zum Friedrich-Park am 21.08.2025

Schon vor einiger Zeit haben wir vom QM Marxloh eine kleine Aktion für das Ferienprogramm des Regionalzentrum Nord (RiZ) vorbereitet. Die Idee: den Stadtteil einmal aus Kinderperspektive erkunden und dabei im besten Fall eine partizipative Brücke zu den Teilprojekten des Modellvorhabens schlagen.

Gemeinsam mit unserem Fotografen Stefan Sturm entstand schnell ein Konzept. Zum Einstieg erhielten die Kinder eine kleine Einführung ins Thema Fotografie, bei der sie spielerisch die Entwicklung von analogen zu digitalen Kameras kennenlernten. Danach gab es eine kurze Einführung ins Arbeiten mit Polaroidkameras und jedes Kind konnte anschließend direkt selbst loslegen.

Mit ausgeliehenen Polaroidkameras machten wir uns mit der Feriengruppe aus dem RiZ auf den Weg in den Friedrich-Park, um dort Eindrücke festzuhalten – sowohl die schönen als auch die verbesserungswürdigen. Im Anschluss wurden die Fotos dann gemeinsam besprochen.

Das hat alles wunderbar funktioniert – nicht zuletzt dank der Unterstützung von zwei Mitarbeiterinnen des RiZ. Der Tag war insgesamt ein Erfolg, besonders der fotografische Teil hat allen viel Freude gemacht. Zum Abschluss wurde noch gemeinsam gegessen und die Kinder durften einige Polaroidfilme frei nutzen, um Selfies oder Erinnerungsfotos mit Freundinnen und Freunden für zuhause zu machen.

Ein herzliches Dankeschön geht an das RiZ und besonders an Hatice Teymur für die tolle Möglichkeit und den netten Rahmen.

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Die Sommertour des QM Marxloh startete mit Musik und Tanz an der Piazza

Das Quartiersmanagement (QM) Marxloh möchte die Bürger*innen aus dem Stadtteil bei den bevorstehenden baulichen Veränderungen im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ noch aktiver vor Ort ansprechen und mitnehmen. Ziel ist es, mit den Menschen direkt ins Gespräch zu kommen und sie über die geplanten Maßnahmen zu informieren.

Daher verlagert das QM von Juli bis September seine Sprechstunden dienstags mit dem mobilen Stadtteilbüro – einem umgebauten Lastenrad – von 11 bis 13 Uhr direkt in den Stadtteil.

Der beste Weg, Menschen zusammenzubringen? Musik! So startete die Sommertour am 01.07.2025 mit einem Auftaktevent an der Piazza auf der Kaiser-Wilhelm-Straße. Das QM wurde dabei vom Kulturverein TKM unterstützt, der den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Musik und Tanz legt und im Frühjahr sein Jugendzentrum direkt an der Piazza eröffnet hat. Um Sprachbarrieren abzubauen, waren zudem Mitglieder des Projekts „Bildungsmultiplikator*innen – Vorbild sein“ vor Ort.

Trotz der heißen Temperaturen hielten es die jugendlichen Tänzer kaum im Schatten aus und tanzten ausgelassen auf der Piazza und neben der Bühne. Auch Passant*innen, die von der Musik angelockt wurden, feierten mit oder informierten sich am mobilen Stadtteilbüro über die Projekte des Modellvorhabens.

Die Sommertour wird ab dem 22.07.2025 fortgesetzt. Die weiteren Stationen sind:

- 22.07.2025, 11–13 Uhr: Jubiläumshain

- 29.07.2025, 11–13 Uhr: Entenpark

- 05.08.2025, 11–13 Uhr: Piazza (Kaiser-Wilhelm-Straße, Höhe Hausnr. 271)

- 12.08.2025, 11–13 Uhr: Jubiläumshain

- 19.08.2025, 11–13 Uhr: Piazza (Kaiser-Wilhelm-Straße, Höhe Hausnr. 271)

- 26.08.2025, 11–13 Uhr: Entenpark

Das QM Marxloh bedankt sich herzlich bei den Mitgliedern des Kulturvereins TKM e.V. und dem Team der „Bildungsmultiplikator*innen – Vorbild sein“ für ihre Unterstützung und freut sich auf viele weitere spannende Gespräche während der Tour.

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Neue Stadtmöbel in Alt-Hamborn: Die „Grüne Bank“ ist da – ein kleiner Rückblick zu unserer Eröffnung

Wir blicken mit großer Freude auf die Eröffnung unserer „Grünen Bank“ am 28.05.25 zurück, die nicht nur auf viel positive Resonanz aus dem Stadtteil stieß, sondern auch einige Medienvertreter*innen (WDR Lokalzeit und STUDIO 47) vor unser Stadtteilbüro in Alt-Hamborn lockte. Gegen 11 Uhr eröffnete Falko Kupsch (Abteilungsleiter im Amt für Stadtentwicklung) die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßung, bevor Melissa Metzner (Stabstelle Klimaschutz), Frank Jessen (QM Alt-Hamborn) und Jan Ottensmann (QM Alt-Hamborn) etwas zur Entstehungsgeschichte des Projekts berichteten.

Hinter den neuen Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum steckt ein längerer Planungs- und Umsetzungsprozess, der in den vergangenen Monaten durch die engagierte Zusammenarbeit verschiedenster lokaler Akteur*innen zum Erfolg geführt wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein echtes Kooperationsprojekt zwischen dem Stadtteilbüro, der Stabstelle Klimaschutz und der Duisburger Werkstatt, welches nun allen Menschen im Stadtteil offensteht und zur Nutzung einlädt.

Viele Anwohner*innen kamen vorbei, suchten das Gespräch mit dem Quartiersmanagement, genossen Kaffee und Snacks, testeten die neuen Sitzmöglichkeiten und bepflanzten gemeinsam die integrierten Hochbeete. Wir freuen uns sehr, mit der Grünen Bank einen weiteren Schritt hin zu mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gemacht zu haben.

Die neuen Bänke – sogenannte Parklets – bieten nicht nur einen Ort zum Verweilen und Begegnen, sondern geben bereits einen kleinen Vorgeschmack auf den geplanten Umbau des Altmarkts. Ab sofort steht die Bank allen zur Verfügung: als Treffpunkt, Pausenplatz oder einfach als schöner Ort zum Innehalten. Wer mag, kann sich im Stadtteilbüro auch gerne Kissen oder ein Getränk holen – und natürlich informieren wir dort auch gerne über unsere aktuellen Projekte und Angebote.

Wir freuen uns auf viele weitere schöne Momente rund um die Grüne Bank – samt Hochbeeten, Schaukasten und jeder Menge Stadtteilleben.

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Rückblick zum Tag der Städtebauförderung im Kontext des Inklusionsfestes

Rückblick auf ein Fest voller Vielfalt, Begegnung und Kreativität: Am 10. Mai fand das Inklusionsfest gemeinsam mit dem Tag der offenen Tür der Kunst- und Musikschule sowie der VHS statt. Gleichzeitig wurde bundesweit der Tag der Städtebauförderung gefeiert – ein besonderer Anlass für das Modellvorhaben „Stark im Norden“. Neben der baulichen Aufwertung des Stadtteils stand dabei insbesondere das gesellschaftliche Miteinander im Mittelpunkt.

So entstand ein Fest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird: Mit spannenden Gesprächen, inspirierenden Begegnungen und vielen besonderen Momenten war es ein Ereignis, das uns als Team von „Stark im Norden“ nachhaltig bereichert und motiviert hat.

An unserem Stand konnten sich Besucher*innen über die geplanten baulichen Veränderungen am Altmarkt, das klimagerechte Dach-, Hof- und Fassadenprogramm (inklusive neuer Beratungsbroschüre) sowie das allgemeine Angebot des Stadtteilbüros informieren. Auch die druckfrische dritte Ausgabe der Stadtteilzeitung wurde vorgestellt – und war so gefragt, dass bereits ein erster Nachdruck veranlasst wurde.

Für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm im Innenhof der VHS sorgten Marissa Turac (Leiterin der VHS Nord) und Steffen Gumpert (Bezirksleiter der Kunst- und Musikschule Nord). Darüber hinaus bereicherten kreative Workshops, Straßenmusik auf der Parallelstraße, ein kulinarisches Buffet gegen Spende, Informationsstände zahlreicher Organisationen sowie eine Kinderrallye das vielfältige Angebot.

Unser Team bedankt sich bei allen Besuchenden und Beteiligten für diesen wunderbaren Tag! Weitere Eindrücke sind auf unserer Instagram-Seite „du_starkimnorden“ zu sehen.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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