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Rückblick zum Runden Tisch in Alt-Hamborn vom 29.01.2025

Am 29.01. fand in den Räumlichkeiten des Stadtteilbüros der Runde Tisch Alt-Hamborn statt. Bei der öffentlichen Veranstaltung kamen gut 30 Personen zusammen, die sowohl im Stadtteil leben als auch hier arbeiten und sich einbringen möchten.

Zu Beginn berichtete das Quartiersmanagement anhand des letzten Protokolls über die aktuellen Entwicklungen aus den Maßnahmen und wies darauf hin, dass es unter anderem eine Neuigkeit bezüglich des Botanischen Gartens Hamborn gibt:

  • Das Grünflächenamt hat einer neuen Nutzung zugestimmt und über eine Patenschaftsvereinbarung kann die Fläche wieder bepflanzt und bespielt werden
  • Hierzu werden ab sofort Hobbygärtenrinnen und Hobbygärtner gesucht
  • Bei Interesse an urrigshardt@du-starkimnorden.de oder m.turac@stadt-duisburg.de wenden
     
    Im zweiten Teil der Sitzung fanden sich die Teilnehmer*innen in Arbeitsgruppen zusammen, die die Themen: „Weihnachtsbeleuchtung“, „Stadtteilfest“ und „Blumenkübel als Parkverhinderer“ bearbeiteten. Letzterer Punkt wurde aus der Nachbarschaft eingebracht und thematisierte eine Partylocation die sich an der Weidmannstr. Ecke Alleestr. befinde und zu vielen Lärmbelästigungen und Falschparkern führe.
     
    Die wichtigsten Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen auf einem Blick:

Weihnachtsbeleuchtung

  • Die Bezirksvetretung würde sehr wahrscheinlich die Bäume um den Altmarkt stellen
  • Frau Angelika Korinth erklärt sich bereit, die Aktion zu koordinieren

Ideen für die weitere Umsetzung

  • Das Schmücken könnte über Kinder der GGS laufen
  • Geschäftsleute um den Altmarkt wegen Spenden einbeziehen
  • Ebenfalls könnten Waffeln zur Finanzierung bei Veranstaltungen gebacken werden
  • Lokale Elektrofirmen anfragen bezüglich des Anbringens der Verkabelung

Stadtteilfest

  • Herbstfest 2025
  • nichtkommerziell und familienfreundlich
  • Samstag im Oktober (wahrscheinlich am 04.10.2025)
  • Zur Planung: Festausschuss mit regelmäßigen Terminen -> 05.03.2025 17:30 – 19:00 Uhr nächstes Planungstreffen im Stadtteilbüro
  • Finanzierung: BV, Spenden, Sparkasse/Sponsoren
  • Kosten: Bühne, Equipment Technik, Bierzeltgarnituren
  • Musik: Musikschule, ebenfalls Technik z.T. durch Musikschule
  • Programm/Stände: Kulinarische Meile, Blaulichtmeile, Menschenkicker, Spielmobil, Hüpfburg, Imker, Pflanzenbörse
  • Aktivieren für Programm und Unterstützung: Schulen, Verbände, VHS, Musikschule, Hamborner Bildungsverein (Manpower), FFW, Polizei, Vereine, KiTa, APE

 
Blumenkübel als „Parkverhinderer“

  • Pflanzen und Pflegen übernehmen die Anwohner*innen
  • Weitere Förderungen können außerdem über folgende Anbieter kommen:
  • Baumpatenschaft der WBD
  • Förderpott Ruhr
  • Ortsbesichtigung mit Herr Geisler klärt, ob eine Aufstellung mölich ist
  • Im Stadtteilbüro eventuell einen Workshop zum Thema Sicherheitsgefühl mit Polizei veranstalten
     
    Ausblick
  • Der Festausschuss für das Stadtteilfest trifft sich zeitnah wieder, um in die nähere Planung zu gehen
  • Der Termin am 04.10. wird bis zur nächsten Sitzung abgeklärt und die wichtigsten Abstimmungen gemacht
  • Informationen zur Weihnachtsbeleuchtung werden zur nächsten Sitzung eingeholt
  • Die Nachbarschaft der Alleestr. machen eine Ortsbesichtigung mit Herrn Geisler (Bezirksmanager) und Herrn Keteci (WBD), um zu klären, ob Blumenkübel an dem Ort aufgestellt werden können
  • Nächstes Planungstreffen zum Stadtteilfest (im Herbst) ist am 05.03. um 17:30 Uhr im Stadtteilbüro
     
    Weitere Fragen?
    Interessierte können sich bei Sophie Urrigshardt unter urrigshardt@du-starkimnorden.de melden.
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Rückblick zur Ideenwerkstatt für den Friedrich-Park (TP10) und den Bewegungsparcours (TP12)

Gemeinsam gestalten: Friedrich-Park und Bewegungsparcours für Marxloh

Nachdem im vergangenen Jahr bereits viele Informationen in Marxloh gestreut, Stimmungsabfragen durchgeführt und erste Beteiligungen zu den beiden grünen und sportlichen Teilprojekten stattgefunden haben, stand nun die offizielle Auftaktveranstaltung an.

Als Ideenwerkstatt konzipiert und federführend vom Umweltamt sowie dem Planungsbüro plan-lokal umgesetzt, waren auch wir impulsgebend und unterstützend dabei. Der Friedrich-Park und der Bewegungsparcours stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmenden aus den verschiedensten Bereichen. In konstruktiven Gesprächen wurden Ideen und Wünsche, aber auch Herausforderungen für den Stadtteil diskutiert.

Was bewegt Marxloh?
Von einer grünen Oase bis hin zu sportlichen Aktivitäten – die Teilnehmenden brachten vielfältige Perspektiven ein. Besonders wichtig waren:

-          Erholung & Entspannung – Orte zum Durchatmen und Wohlfühlen

-          Inklusion – Ein Park für alle Generationen und Bedürfnisse

-          Sicherheit & Sauberkeit – Einladende Räume ohne Vandalismus

-          Sport & Bewegung – Vielseitige Möglichkeiten für Fitness und Spiel

-          Artenschutz & Naturerlebnis – Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten

Alle Anregungen wurden vom Planungsbüro aufgenommen und fließen in den bevorstehenden Wettbewerb ein.

Jetzt weiter mitgestalten! Die Onlinebeteiligung ist bis zum 11.03. unter: https://www.plan-portal.de/friedrich-park/  geöffnet. Bringt eure Ideen ein und gestaltet den zukünftigen Friedrich-Park sowie den Bewegungsparcours aktiv mit!

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1. Preis: faktorgruen Landschaftsarchitekten mit Studio DL

Die Leitidee des Entwurfs

Die Neugestaltung des August-Bebel-Platzes und der Weseler Straße zielt darauf ab, Marxloh eine neue Identität zu verleihen, indem die zentralen urbanen Räume des Stadtteils aufgewertet werden. Hierbei spielt die Berücksichtigung von ökologischen, raumqualitativen und sozialen Aspekten eine zentrale Rolle.
Die Leitidee „Marxlohs grüne Meile und Stadtbühne“ setzt auf eine Verbindung von urbaner Aufenthaltsqualität mit grünen Akzenten, um den Stadtteil sicherer, attraktiver, umweltfreundlicher und funktionaler zu gestalten.

Dabei wird die Weseler Straße als „grüne Achse“ zu einem lebendigen städtischen Raum umgestaltet, der nicht nur den notwendigen MIV-Verkehr und die Straßenbahn, sondern hauptsächlich die Fußgänger neuen Raum zum Flanieren und Verweilen gibt. Der August-Bebel-Platz wird zum neuen Mittelpunkt des Stadtteils, einem Ort der Begegnung und Erholung. Durch den stattlichen Baumbestand am Platz entsteht eine wohnzimmerartige Atmosphäre. Trotzdem bietet die offene Platzmitte Raum für größere Veranstaltungen und Märkte.

Der August-Bebel-Platz als neue "Stadtbühne"

Der August-Bebel-Platz wird als urbaner und gleichzeitig entsiegelter Platz zum zentralen Treffpunkt von Marxloh entwickelt. Die neue „Stadtbühne“ schafft eine offene, multifunktionale Fläche, die für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden kann – von Märkten über kulturelle Events bis hin zu alltäglichen Aktivitäten. Das zentrale Wasserspiel bildet das markante, einladende Hauptelement des Platzes. Erhöhte Grünbeete mit Sitzkanten aus Flachstahl rahmen die Platzfläche und bieten sowohl gestalterische Akzente als auch zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten. Die Stahlkanten sind in einem lachsrötlichen Farbton gehalten – eine subtile Anspielung auf die historische Stahlindustrie in Duisburg, die den Charakter des Stadtteils prägt.

Der Pavillon im Nordosten des Platzes mit Dachbegrünung bildet ein Pendant zum bestehenden Imbiss im südlichen Teil des Platzes. Im neuen Gebäude entsteht die neue Mobil-Station mit einem kleinen Café. Die Überdachung sorgt für Schutz bei Regen und bietet einen wetterunabhängigen Aufenthaltsort.

Die Weseler Straße als "Catwalk" der Stadt

Die Weseler Straße wird als „Grüne Modemeile“ von Duisburg-Marxloh durch eine hochwertige Gestaltung gestärkt. Die Idee des „Catwalks“ spiegelt sich in der Gestaltung wider, die die Straße als repräsentative Flaniermeile mit hoher Aufenthaltsqualität und attraktiven urbanen Elementen definiert. Beidseitige Multifunktionsstreifen entlang der Gehwege dienen nicht nur der Anlieferung der angrenzenden Geschäfte und der Unterbringung von Stellplätzen, sondern sie integrieren Aufenthaltsorte für Fußgänger:innen der Einkaufsstraße.

Ergänzt werden diese Multifunktionsstreifen durch hochwertige Sitzgelegenheiten und Pflanzflächen, die den Raum für Fußgänger aufwerten. Kleine, mehrstämmige Gehölze wie Amelanchier alnifolia 'Obelisk' und Liquidambar styraciflua sorgen für die Begrünung und tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei, ohne den Straßenverkehr zu behindern.

Nicht zuletzt bildet der Multifunktionsstreifen das zentrale Element des neuen Entwässerungssystems in der Weseler Straße. Das anfallende Regenwasser der Gehwege wird gezielt zu einer Entwässerungsrinne geführt, wonach das Regenwasser in die großzügigen etwas vertieften Grünbeete geleitet wird. Hier kann das unbelastete Regenwasser durch eine belebte Oberbodenschicht in die Baumquartiere versickern.

Die Allee entlang der Weseler Straße wird so zur „grünen Modemeile“, die urbanes Leben und Erholung miteinander verbindet.

Die Beurteilung des Preisgerichs

Die Arbeit stellt ihr Konzept zur Aufwertung der zentralen Stadträume Marxlohs unter das Motto „Grüne Modemeile“ und „Stadtbühne“. Der Neugestaltung des August-Bebel-Platzes gelingt es, die unterschiedlichen Nutzungsansprüche von großzügiger Veranstaltungsfläche und kleinteiliger Aneignung durch Anwohner auf überzeugende Weise zu lösen.

Die große zusammenhängende innere Platzfläche wird von einem Rahmen polygonaler grüner Schollen gefasst, welche die bestehenden Baumstandorte aufnehmen oder als leicht erhöhte Pflanzfläche neu angelegt wurden. So entsteht ein durchlässiger Rahmen, der die Großzügigkeit der Platzfläche durch die von Hauskante zu Hauskante geführte Pflasterung weiterhin spüren lässt. Sitzelemente aus Stahl umgeben die Stauden- und Gräserbeete, die dem Platz eine deutlich grünere Anmutung geben. Auch kleinere Spielpunkte sind diesen Inseln sinnvoll zugeordnet, wobei das Fontänenfeld im südwestlichen Platzbereich sicher den größten Anziehungspunkt bilden wird. Dieser ist in Nachbarschaft zur Gastronomie und mit ausreichend Abstand zur Straße gut platziert. Auch die Aufwertung des bestehenden Imbisses durch ein grünes Vordach und die Schaffung eines Pendants mit Mobilstation und Café am entgegengesetzten Platzende werden positiv bewertet.

Der Entwurf bietet so kleinteilige, angenehme Aufenthaltsbereiche für Anwohner unterschiedlicher Altersgruppen, wie auch ausreichend Raum für den Markt oder Events der Brautmodenbranche. Die Bushaltestellen entlang der nordwestlichen Kante des Platzes entsprechen der verkehrlichen Leitlinie und sind funktional gut gelöst. Ein möglicher Nutzungskonflikt zwischen dem Busverkehr und der Anlieferung der angrenzenden Geschäfte ist im Weiteren zu überprüfen.

Für die Weseler Straße schlagen die Verfasser differenzierte, vorwiegend grün geprägte Multifunktionsstreifen vor. Diese wirken im Lageplan sehr geschlossen, was dem Wunsch nach guten Querungsmöglichkeiten der Weseler Straße zuwiderläuft. In der Perspektive wird jedoch deutlich, dass diese Offenheit gegeben ist und die Pflanzbeete in ausreichend großen Abständen angeordnet sind. Positiv werden auch hier die erhöhten Pflanzflächen mit Einfassung durch Bänke bewertet, die eine bessere Unterhaltung der Pflanzflächen erwarten lassen und Raum für zusätzliche Pflanzungen mit mehrstämmigen Gehölzen, wie Felsenbirne, bieten. Ein Teil der Beete wird als vertiefte Grünbeete angelegt, denen über eine Entwässerungspumpe das Regenwasser zugeführt wird. Hier stellt sich die Frage, ob diese Beete der Nutzungsintensität angemessen sind oder ob das Prinzip der Hochbeete nicht mit einer Regenwassernutzung kombiniert werden könnte. Leider bleibt der Entwurf in den Aussagen zu den übrigen Straßenräumen eher schematisch. Insbesondere zur Aufwertung der Kaiserstraßen sind weitergehende Anpassungen wünschenswert, um die positiven Effekte der Neugestaltung auch weiter in das umgebende Quartier ausstrahlen zu lassen. Der mögliche Gestaltungsspielraum ist im Weiteren abzustimmen.

Im Hinblick auf die Beleuchtung erfüllen die gewählten Systeme die Anforderungen der Wettbewerbsaufgabe. Die Darstellung der Leuchten legt Abstrahlung in den oberen Halbraum nahe, was vom Preisgericht kritisch hinterfragt wird.

Der Entwurf überzeugt mit einem guten stadträumlichen Ansatz, angemessenen gestalterischen Mitteln und differenzierten räumlichen Antworten.

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1. Preis: Rehwaldt Landschaftsarchitekten

Die Leitidee des Entwurfs

Das Konzept löst den Eindruck eines Großparkplatzes auf und gestaltet einen multifunktionalen Stadtplatz. Das Zentrum des Marktplatzes soll frei von PKW-Stellplätzen sein und eine autofreie Freiraumachse zwischen Jägerstraße und Parallelstraße mit einer starken zentralen Platzfläche als Verbindung gestalten. Ein besonderer Platzbelag betont die Besonderheit des Ortes. Den Anschluss bis an die Fassaden schafft ein Shared Space. Hier gilt Schrittgeschwindigkeit und es bleibt genügend Raum für Baumreihen und Sitzmöglichkeiten. Mit einer Optimierung der Stellplatzanordnung können fast alle Platanen erhalten und 85 Neupflanzungen erfolgen. Als Aufenthaltsbereiche dienen Hamdächer, die Schattenbereiche bieten und durch 360° drehbare Sitzbänke und Stehtische individuell ausrichtbar sind.

An Markttagen gliedern sie sich durch ihre beweglichen Elemente in die Aufstellstruktur ein und können sogar als Marktstand und Spielelement dienen.

Eine einheitliche Möblierung folgt der Gestaltsprache der Hamdächer. Die Jägerstraße als eine der zentralen Einkaufsstraßen behält ihren bestehenden Belag. Neue Möblierung entlang der Baumreihe schaffen angenehme Verweilorte. Beidseitig nutzbare Fahrradbügel verringern die Bügelanzahl. Als Beleuchtung dient ein Spannseilsystem. An den Aufweitungen werden zusätzliche Bäume verortet und großzügige Stadtsofas angeboten. Die bestehende Allee wird geschlossen. Der Zugang und der Hof der VHS werden begrünt und als geschützter Innenhof gestaltet. Eine großzügige Terrasse zum Aufenthalt und Unterricht im Freien entsteht. Der Anbau enthält ein WC. Die Nutzungsanforderungen auf dem Marktplatz erfordern ein hohes Maß an befestigtem Platzbelag. Für weite Teile des Platzes werden die bestehenden Beläge weiterverwendet. Auch bleibt die Topografie des Platzes bestehen, und die vorhandenen Entwässerungseinrichtungen und der Unterbau der Belagsflächen können weiterverwendet werden.

Die Beurteilung des Preisgerichs

Die Arbeit zeigt eine klare Haltung in der Interpretation des Gesamtraums Markt Alt-Hamborn. Es wird ein urbaner Raum entwickelt, der deutlich von Bäumen gefasst und mit Bäumen überstellt wird. Dieser Stadtraum wird von „Wand zu Wand“ begriffen und so zu einer Einheit geformt.

So schafft der Beitrag mit gut proportionierten Aufenthaltsbereichen am Nord- und Südende des Marktplatzes angemessene Entrees in den Altmarkt von Alt-Hamborn.

Der Bestand der Parkplätze wird ganz simpel durch Auflösen einzelner Stellplätze zu einer lockeren Baumhalle, ohne das Soll der geforderten Stellplätze zu unterschreiten. Auch die verkehrliche Leitlinie wird umgesetzt.

Der zentrale Raum wird durch einen Teppich aus Natursteinpflaster deutlich aufgewertet, wenn auch das starke, kontrastreiche Muster kontrovers diskutiert wird. Die zentrale Platzorganisation konzentriert sich neben historischem Kiosk und Berns-Brunnen auf spielerisch interpretierbare, bewegliche Aufenthaltsorte unter Schattendächern, die sicherlich bei Jung und Alt Anklang finden kann. Ob die Beweglichkeit von Tischen und Bänken nachhaltig und problemlos nutzbar ist, ist die Frage, kann aber ein interessanter Attraktor sein. Diese Aufenthaltsangebote werden auch an den nördlichen und südlichen Entrees eingeführt und tragen so zur Identifikationsstiftung bei.

Die Jägerstraße wird mit einer durchgehenden Baumreihe und begleitenden, geschickt gesetzten Bänken mit urbanem Charakter aufgewertet, die Platzaufweitungen mit Bäumen und langen Bänken angemessen akzentuiert.

Auch der VHS-Garten wird zu einem urbanen aber dennoch wenig versiegelten und gut nutzbaren Raum entwickelt, geschickt geöffnet und so an den zentralen Raum angeschlossen.

Insgesamt handelt es sich um einen Beitrag, dem in hervorragender Weise die Raumaufwertung gelingt, sowohl in klimaresilienter Hinsicht, als auch im Hinblick auf die räumliche und funktionale Qualität.

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Rückblick Aktionstage: Ein gemeinschaftlicher Erfolg für Alt-Hamborn

Die Aktionstage setzten ihre erfolgreiche Reise auch in der zweiten Woche fort: Am Mittwoch, den 28.08.2024, lud das Quartiersmanagement von 11 bis 13 Uhr erneut zu einer offenen Sprechstunde ein. Begleitet wurde diese von verschiedenen Informationsständen, die über aktuelle Projekte und Initiativen aus dem Stadtteil informierten. Ab 15 Uhr konnten Kinder und Erwachsene zusammen mit den Quartiersarchitekten Christian Eickelberg und Matthäus Nowak ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eine kleine, nachhaltige Stadt aus Styropor und Moos gestalten.

Den krönenden Abschluss der Aktionstage bildete am 29.08.2024 ein offenes Mitbring-Picknick, das um 15 Uhr auf dem Altmarkt startete. Dieser Moment des gemeinsamen Beisammenseins veranschaulichte eindrucksvoll die Stärke der Alt-Hamborner Gemeinschaft, die sich während der gesamten Aktionstage gezeigt hat. Zahlreiche Akteur*innen halfen schon in den Wochen davor mit und trugen maßgeblich zum Erfolg bei – vielen Dank dafür!

In den letzten zwei Wochen wurden durch das vielfältige Programm am Brunnen neue Kontakte geknüpft, und auch außerhalb des Wochenmarktes kamen die Menschen auf dem Altmarkt miteinander ins Gespräch. Viele fragten das QM-Team: Was bedeutet eigentlich „Stark im Norden“? Die Antwort fand sich in den vielen Gesprächen mit den Bewohner*innen: Gemeinschaft.

In diesem Sinne waren die Aktionstage ein großer Erfolg – und es bleibt zu hoffen, dass noch viele ähnliche Veranstaltungen folgen werden.

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TP6 — Diskussionsveranstaltung mit Gewerbetreibenden am 10.01.2024 im Stadtteilbüro Alt-Hamborn

Die verkehrliche Leitlinie, die als Grundlage für den freiraumplanerischen Wettbewerb dient, wurde überarbeitet. Die geänderte Entwurfsskizze wurde anschließend in einer Diskussionsrunde mit dem Hamborner Werbering, Gewerbetreibenden sowie der Ortspolitik am 10.01.2024 vorgestellt. Zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Platzmitte und einer Verkehrsberuhigung des Bereichs, sieht die vorgestellte Skizze auf beiden Seiten eine Durchfahrtsmöglichkeit bis zur Mitte des Altmarkts vor. Um den Sorgen, insbesondere der Gewerbetreibenden, in Bezug auf den vorhandenen Parkraum Rechnung zu tragen, wurde die Anzahl der wegfallenden Parkplätze auf dem Altmarkt deutlich reduziert. Die Bedenken der anwesenden Personen bezüglich grundlegender Veränderungen am Altmarkt und insbesondere zur Sperrung der Umfahrung rund um den Altmarkt, werden sich künftig in den Leitlinien des freiraumplanerischen Wettbewerbs wiederfinden. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird in einer Entwurfsphase weiterqualifiziert und erst mit dem Baubeschluss durch den Rat umgesetzt. Als langfristige Ziele sind die Steigerung der Aufenthaltsqualität, eine Neuordnung der Verkehre sowie die Stärkung des Umweltverbundes die oberste Maxime. Die verkehrliche Leitlinie soll vom Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19.02.2024 beschlossen werden.

Lageplan
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Erfolgreiches 1. Stadtteilforum

Das 1. Stadtteilforum "Gemeinsam in Alt-Hamborn" war ein voller Erfolg

Am Donnerstag, den 15. Juni 2023, führte das Quartiersmanagement das erste Stadtteilforum "Gemeinsam in Alt-Hamborn" in der Volkshochschule durch. Über 30 Alt-Hamborner*innen nutzten die Chance, sich über das Modellvorhaben "Stark im Norden" zu informieren und zum Stadtteilgeschehen in den Dialog zu treten. Schon während der einleitenden Präsentation von Quartiersmanager Frank Jessen kamen erste, spannende Diskussionen auf. Die intensiven Gespräche wurden anschließend in Kleingruppen an Info-Ständen zu den Teilprojekten vertieft. An einem weiteren Stand informierte der Quartiersarchitekt Christian Eickelberg zu verschiedenen Möglichkeiten im Rahmen des „Klimagerechtes Dach-, Hof- und Fassadenprogramms".
 
Es herrschte große Offenheit hinsichtlich des Umgestaltungsprozesses auf dem Altmarkt, insbesondere in Bezug auf die Stärkung der Nahmobilität. Allgemein fasst das Quartiersmanagement zusammen "Die Bürger*innen erhoffen sich sehr viel von dem Modellvorhaben, auch wenn die konkreten Wünsche oft sehr unterschiedlich ausfallen. Bei einem waren sich alle einig: Es soll sich etwas verändern."

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Workshop Gewerbetreibende

Am Abend des 24.05.23 fand in der Aula des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums der Workshop zur Beteiligung der Gewerbetreibenden in Marxloh im Rahmen des Teilprojekts 5 statt.

Nach der Begrüßung der anwesenden Gewerbetreibenden durch den Beigeordneten Martin Linne, der Vorstellung des aktuellen Sachstands der Erstellung des Verkehrskonzepts durch Fischer Teamplan und eine Erklärung des geplanten Wettbewerbsverfahrens durch ISR Planung waren Diskussionen an fünf Thementischen geplant.

Insbesondere das Thema „Verkehrssituation“ weckte großes Interesse unter den Teilnehmer*innen und wurde ausführlich diskutiert. Das QM Marxloh nahm alle Anregungen auf und wird die Dokumentation der Veranstaltung zeitnah Interessierten online verfügbar machen. Das QM Marxloh bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen, die den komplexen Umbauprozess mitdiskutiert haben.

Kontakt Alt-Hamborn

Hamborner Altmarkt 8
47166 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Kontakt Marxloh

Kaiser-Friedrich-Straße 34
47169 Duisburg

Öffnungszeiten:
Dienstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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